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Permission Marketing mit Newslettern richtig umsetzen

Mit dem Double-Opt-In-Verfahren holen Sie sich auf einfachstem Wege die Einwilligung von Empfängern – die sogenannte Permission.
Was Sie sonst noch beachten müssen, erfahren Sie hier.

Permission Marketing ist laut Definition Werbung mit ausdrücklicher Erlaubnis (Permission) des Empfängers. Im Gegensatz zu öffentlicher Werbung wie Fernsehspots, Plakaten, Postern oder Broschüren fordert der Empfänger der Werbemaßnahme diese hier explizit ein. Dies geschieht, indem er sein ausdrückliches Einverständnis zum Erhalt von Werbung abgibt. Dieses Vorgehen erlaubt individuelle, personalisierte Werbung, da der Empfänger bekannt ist. Somit kann Permission Marketing als eine Form des Direktmarketing betrachtet werden.

Die Erfolgschancen liegen generell höher als bei öffentlicher Werbung. Die Werbemaßnahmen erreichen eine deutlich höhere Akzeptanz, da sie angefordert wurden und der Empfänger mit ihnen rechnet. Wer langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und sein ganzes Geschäftspotenzial nutzen möchte, kommt um Permission Marketing-Maßnahmen nicht herum. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie Permission Marketing mit Newsletter2Go einfach umsetzen können.

Direktmarketing
Anmeldeformular Newsletter

Was hat Permission Marketing mit Newslettern zu tun?

Die erste Voraussetzung für Permission Marketing ist die Einwilligung des Empfängers, also ein Opt-In zu den Werbemaßnahmen des Absenders. Diese muss vorliegen, bevor mit der Umsetzung von Werbemaßnahmen angefangen wird. Im Gegenzug muss der Empfänger jederzeit widersprechen und seine Einwilligung widerrufen können. Hier spricht man von Opt-Out.

Newsletter und andere werbliche E-Mails fallen in Deutschland und den meisten anderen Ländern unter den Bereich Permission Marketing. Oft wird der Begriff sogar als Synonym für E-Mail Marketing verwendet. Das liegt daran, dass zum Versand von Newslettern generell das Einverständnis des Empfängers notwendig ist. Liegt kein Einverständnis vor, gilt ein Newsletter als unzumutbare Belästigung und dem Versender drohen Geldbußen. Der einfachste Weg, um sich die Einwilligung für E-Mail Marketing einzuholen, ist das sogenannte Double Opt-In-Verfahren. Dabei trägt der Empfänger seine E-Mail-Adresse zunächst freiwillig in ein Anmeldeformular ein. Nach diesem einfachen Opt-In erhält er eine E-Mail, in der ein Bestätigungslink enthalten ist. Erst nach dem Klick auf diesen Bestätigungslink wird er auf den Newsletter-Verteiler aufgenommen. Dieses Verfahren ist rechtssicher und verhindert zuverlässig Missbrauch, zum Beispiel durch die Eintragung falscher E-Mail-Adressen.

Wie kann ich das Double Opt-In-Verfahren mit Newsletter2Go umsetzen?

1. Newsletter2Go-Account erstellen

Registrieren Sie sich kostenlos und richten Sie Ihren Account innerhalb von Minuten ein. Empfänger, die Sie mit dem Double Opt-In-Verfahren generieren, werden automatisch in Ihren Newsletter2Go-Account übertragen.

Tipps zur Empfängerverwaltung lesen

2. Double Opt-In-Mailing gestalten

Gestalten Sie eine Bestätigungsmail nach Ihren Vorstellungen im visuellen Editor. Fügen Sie einen Bestätigungslink für die Einwilligung zum E-Mail Marketing und Personalisierungsplatzhalter hinzu.

Mehr über das Double-Opt-In-Verfahren lesen

3. Anmeldeformular generieren

Erstellen Sie ein Anmeldeformular für Ihre Website passend zu Ihrem Design. Wählen Sie eigene Farben, fügen Sie Ihr Logo hinzu und legen Sie fest, welche Eingabefelder das Formular enthalten soll.

Mehr zu Anmeldeformularen erfahren

4. Code für DOI-Anmeldeformular auf der Website einbinden

Fügen Sie den automatisch generierten Code für Ihr Anmeldeformular an einer beliebigen Stelle auf Ihrer Website ein. Auf Wunsch können Sie auch Pop-Up-Formulare nutzen, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihren Newsletter zu lenken.

Mehr über Pop-Up-Anmeldeformulare lesen

Wozu braucht man Permission Marketing?

Der Begriff wurde vom US-amerikanischen Autoren Seth Godin geprägt. Seine Definition lautet folgendermaßen: „Permission Marketing ist das Privileg (nicht das Recht), voraussehbare, persönliche und relevante Nachrichten an Personen zu senden, die sie tatsächlich erhalten möchten.“ Der Kern liegt dabei darin, dass die Personen die Nachrichten ausdrücklich erhalten möchten. Bei klassischer Werbung kann man nie ganz sicher sein, ob man damit jemanden erreicht und ob dieser Empfänger sich für die Nachricht bzw. das Produkt interessiert. Das macht die Erfolgsmessung und die Optimierung sehr kompliziert. Im Prinzip muss man sich dabei auf Statistik und Marktforschung verlassen.

Permission Marketing ist im Gegenzug deutlich besser messbar, da der Empfänger direkt kontaktiert wird. Da eine Einwilligung vorliegt, ist davon auszugehen, dass er sich für die Inhalte des Werbetreibenden interessiert. Das macht es leichter, relevante Nachrichten zu versenden. Je relevanter die Nachricht, desto besser sind auch die Erfolgsaussichten. Wichtig dabei: Seth Godin betont im Zusammenhang damit auch, dass der Werbetreibende ein Versprechen eingeht, um die Einwilligung zu erhalten. Dieses Versprechen muss man einhalten, also auch interessante Nachrichten und weitere angekündigte Vorteile liefern.

Weitere Anwendungsfälle und Beispiele für Permission Marketing

Es gibt aber auch noch andere Wege als E-Mail-Newsletter, um Permission Marketing umzusetzen. Dazu zählt beispielsweise die Anmeldung bei Gutscheinportalen, SMS-Newslettern oder Whatsapp-Verteilern. Allen gemeinsam ist, dass zunächst ein Opt-In stattfindet. Erst danach findet das eigentliche Marketing statt und der Nutzer erhält werbliche Nachrichten.

Es gibt verschiedene Wege, sich diese Einwilligung einzuholen. Die Werbung selbstständig bestellen wird der Kunde nur bei äußerst großem Interesse. Darauf sollte man sich in den meisten Fällen nicht verlassen. Deshalb wird oft mit sogenannten Incentives, d.h. mit zusätzlichen Anreizen, gearbeitet. Der Kunde erhält im Gegenzug für seine Einwilligung eine Leistung. Das kann zum Beispiel ein Rabattgutschein oder ein Gratis-Download sein. Hier zeigt sich: Permission Marketing ist nicht nur ein Kundenbindungsinstrument, sondern kann auch zur Neukundengewinnung genutzt werden. Viele Onlineshops bieten zum Beispiel für die Anmeldung zum Newsletter einen Gutschein, der nur für die erste Bestellung genutzt werden kann. Mit dieser Strategie schafft man die perfekte Kombination: Eine Anregung für die Abgabe der Einwilligung und eine Grundlage für eine langfristige Kundenbeziehung.

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