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Permission Marketing: Erlaubnisbasiertes E-Mail-Marketing

Was ist Permission Marketing?

Permission Marketing ist laut Definition Werbung mit ausdrücklicher Erlaubnis (Permission) des Empfängers. Im Gegensatz zu öffentlicher Werbung wie Fernsehspots, Plakaten, Postern oder Broschüren werden beim Permission Marketing Werbemaßnahme erst nach Erlaubnis der Empfänger versendet. Durch Verfahren wie das Double-Opt-In wird ein ausdrückliches Einverständnis zum Erhalt von Werbung eingefordert. Dieses Vorgehen erlaubt anschließend den Versand individueller und personalisierter Werbung. Somit kann Permission Marketing als eine Form des Direktmarketing betrachtet werden.

Warum ist erlaubnisbasiertes Marketing so effizient?

Double Opt-In Empfängerimport

Beim erlaubnisbasierten Marketing liegen die Erfolgschancen generell höher als bei öffentlicher Werbung. Grund dafür ist die deutlich höhere Akzeptanz für die Werbung, da sie angefordert wurde und der Empfänger mit ihr rechnet. Bei klassischer Werbung hingegen ist es nie sicher, welche Verbraucher erreicht werden und ob diese sich für die Nachricht bzw. das Produkt interessieren. Das macht die Erfolgsmessung und die Optimierung sehr kompliziert. Permission Marketing ist im Gegenzug, zum Beispiel durch Newsletter-Tracking, deutlich besser messbar, da die Empfänger direkt kontaktiert werden. Durch die Werbeerlaubnis ist außerdem davon auszugehen, dass sich Empfänger für die Inhalte des Werbetreibenden interessieren. Das macht es leichter, relevante Nachrichten zu versenden. Je relevanter die Inhalte, desto besser sind auch die Erfolgsaussichten.

Die Vorteile von Permission Marketing im Überblick:

  • Direkte Kontaktaufnahme statt indirekter Werbung
  • Hohe Akzeptanz der Empfänger
  • Relevante Inhalte für bereits interessierte Zielgruppen
  • Detaillierte Erfolgsmessung
  • Regelmäßige Optimierungsmöglichkeiten

Wie funktioniert Permission Marketing mit Newslettern?

Anmeldeformular Newsletter

Newsletter und andere werbliche E-Mails fallen in Deutschland und den meisten anderen Ländern unter den Bereich Permission Marketing. Das liegt daran, dass zum Versand von Newslettern generell das Einverständnis der Empfänger notwendig ist. Liegt kein Einverständnis vor, gilt ein Newsletter als unzumutbare Belästigung und dem Versender drohen Geldbußen.

Der einfachste Weg, um sich die Einwilligung für E-Mail Marketing einzuholen, ist das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren. Dabei trägt der Empfänger seine E-Mail-Adresse zunächst freiwillig in ein Anmeldeformular ein. Nach diesem einfachen Opt-In erhält er eine E-Mail, in der ein Bestätigungslink enthalten ist. Erst nach dem Klick auf diesen Bestätigungslink wird er in den Newsletter-Verteiler aufgenommen. Dieses Verfahren ist rechtssicher und verhindert zuverlässig Missbrauch, zum Beispiel durch die Eintragung falscher E-Mail-Adressen. Nach dem Double-Opt-In-Verfahren können Newsletter an den Empfänger versendet werden. Wichtig ist dabei, dass der Empfänger jederzeit widersprechen und seine Einwilligung widerrufen kann. In jedem Newsletter muss ein Opt-Out-Link hinterlegt sein, um den Widerruf für Empfänger schnell und einfach zu ermöglichen.

Neben E-Mail Newsletter gibt es noch andere Kanäle des Permission Marketings. Dazu zählen beispielsweise Push-Nachrichten, SMS-Newsletter oder Whatsapp-Verteiler. Allen gemeinsam ist, dass zunächst ein Opt-In stattfindet. Erst danach findet das eigentliche Marketing statt und der Nutzer erhält werbliche Nachrichten.

Worauf sollten Sie beim Permission Marketing achten?

E-Mail Marketing für Einsteiger Kundenbindung - Newsletter2Go

Die wesentlichen Faktoren beim Permission Marketing sind Einwilligung und Widerruf. Wie Sie Einwilligungen erhalten und Widerrufe vermeiden, haben wir Ihnen in zwei kurzen Abschnitten zusammengefasst.

Wie erhalten Sie die Einwilligung neuer Empfänger?

Es gibt verschiedene Wege, sich Einwilligungen für Marketing-Aktionen einzuholen. Die Werbung selbstständig bestellen wird der Kunde nur bei äußerst großem Interesse. Deshalb wird oft mit sogenannten Incentives, das heißt mit zusätzlichen Anreizen, gearbeitet. Der Kunde erhält im Gegenzug für seine Einwilligung eine Leistung. Das kann zum Beispiel ein Rabattgutschein oder ein Gratis-Download sein. Hier zeigt sich: Permission Marketing ist nicht nur ein Kundenbindungsinstrument, sondern kann auch zur Neukundengewinnung genutzt werden. Viele Onlineshops bieten zum Beispiel für die Anmeldung zum Newsletter einen Gutschein, der nur für die erste Bestellung genutzt werden kann. Mit dieser Strategie schaffen Sie die perfekte Kombination: Eine Anregung für die Abgabe der Einwilligung und eine Grundlage für eine langfristige Kundenbeziehung.

Wie vermeiden Sie Widerrufe?

Der erfolgreiche US-amerikanische Autor und Unternehmer Seth Godin betont im Zusammenhang mit Permission Marketing, dass der Werbetreibende ein Versprechen eingeht, um eine Einwilligung zu erhalten. Dieses Versprechen muss eingehalten werden. Versender müssen also interessante Nachrichten und weitere angekündigte Vorteile liefern. Um Widerrufe zu vermeiden, müssen die Erwartungen der Empfänger erfüllt werden. Mit professionellen Newslettern und relevanten Inhalten stellen Sie Ihre Empfänger zufrieden. Personalisierung und detaillierte Empfängersegmentierung hilft Ihnen dabei, Inhalte für einzelne Empfängergruppen zu optimieren.

„Permission Marketing ist das Privileg (nicht das Recht), voraussehbare, persönliche und relevante Nachrichten an Personen zu senden, die sie tatsächlich erhalten möchten.“

Seth Godin

Fazit: Erfolgreiches Marketing durch Einwilligung der Empfänger

Wer langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und sein ganzes Geschäftspotenzial nutzen möchte, kommt um Permission-Marketing-Maßnahmen nicht herum. Der Versand von Newslettern ist eine der erfolgreichsten und effizientesten erlaubnisbasierten Marketing-Aktionen. E-Mail Marketing Softwares wie Newsletter2Go bieten ein professionelles Programm für Permission Marketing mit Newslettern. Durch innovative Funktionen und benutzerfreundliche Bedienung finden sich sowohl Einsteiger als auch Experten schnell in der Software zurecht.

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