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Professionelle Newsletter gestalten in 4 Schritten

Schritt 1 – Ohne Empfänger keine Newsletter

Die Basis eines jeden Newsletters sind die Empfänger. Nur, wenn eine Empfängerliste zur Verfügung steht, lohnt sich auch die Erstellung eines Newsletters. Um rechtssicher und kreativ eine große Empfängerliste aufzubauen, geben wir Ihnen wichtige Tipps und Tricks an die Hand.

Rechtssichere Adressgenerierung

Rechtssicheres E-Mail Marketing

Seit die DSGVO in Kraft ist, ist es besonders wichtig, als Unternehmen den Umgang mit personenbezogenen Daten etwas sensibler zu betrachten. Vor allem im E-Mail Marketing spielen diese Daten eine große Rolle, denn auch eine E-Mail-Adresse kann ein personenbezogenes Datum sein. Das bedeutet für Unternehmen besondere Vorsicht beim Verarbeiten von E-Mail-Adressen. Doch welche Punkte müssen bei der Adressgenerierung bedacht werden?

  • Beachten Sie das Kopplungsverbot! Mit Incentives und sogenannten Freebies können Sie Interessenten dazu animieren, sich für Ihren Newsletter anzumelden. Jedoch müssen Sie hierbei besonders aufpassen. Es handelt sich bei dieser Art Datengenerierung um ein Tauschgeschäft. Personenbezogene Daten zählen in der digitalen Welt als eine Art Währung. Sie dürfen also hier beispielsweise ein Whitepaper nicht als “kostenlosen Download” bewerben, wenn der Interessent sich dafür für den Newsletter anmelden muss. Vielmehr sollten Sie offen kommunizieren, dass es sich um ein Tauschgeschäft handelt und klar hervorheben, dass es sich um die Anmeldung zu Ihrem Newsletter handelt.
  • Achten Sie auf Datensparsamkeit und Verarbeitungszweck! Viele Anmeldeformulare für Newsletter fragen eine Menge Daten vom Interessenten ab. Häufig ist dies kritisch zu betrachten, denn im Rahmen der DSGVO spielt die Datensparsamkeit eine große Rolle. Abgefragt werden dürfen somit nur Daten, die für den Verarbeitungszweck auch notwendig sind. Bei der Anmeldung zum Newsletter ist dies die E-Mail-Adresse. Alle weiteren Daten können als freiwillige Angaben abgefragt werden. Allerdings muss diese Freiwilligkeit in einem Hinweis erläutert werden. Neben den Eingabefeldern muss das Anmeldeformular auch über den Verarbeitungszweck aufklären.
  • Vergessen Sie die Datenschutzerklärung nicht! Weisen Sie im Anmeldeformular auch auf Ihre Datenschutzerklärung und die jederzeitige Abbestellmöglichkeit hin. Geben Sie am besten den Link zu Ihrer Datenschutzerklärung direkt im Anmeldeformular mit an.
Info: In jedem Newsletter muss das außerdem das vollständige Impressum angegeben. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema DSGVO finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Datenschutz-Grundverordnung.

Anmeldeformulare richtig platzieren

Anmeldeformular platzieren

Anmeldeformulare an verschiedenen Positionen auf der Webseite platziert, aber auch in Social-Media-Kanäle integriert werden. Strategisch besonders gut geeignet ist der obere Bereich der Webseite oder auch der Header-Bereich. Auch in der Sidebar oder am Ende eines jeden Blogartikels lassen sich Anmeldeformulare hervorragend einbinden.

Die besten Plätze für Anmeldeformulare:

  1. Am oberen Bereich der Webseite über die gesamte horizontale Weite
  2. Im Header-Bereich
  3. Im Menü
  4. Am oberen Teil der Sidebar
  5. Am Ende eines jeden Blogartikels
  6. Auf der “Über uns”-Seite
  7. Im Bereich der Autorenbiographie
Profitipp: Mit sogenannten Incentives oder Freebies wie beispielsweise Checklisten, Rabattcodes oder Whitepapern, können Sie Interessenten dazu animieren, sich für Ihren Newsletter anzumelden. Beachten Sie dabei allerdings unbedingt das Kopplungsverbot.

Alle Preise und Pakete von Newsletter2Go finden Sie hier zum Download.

Schritt 2 – Den perfekten Newsletter erstellen

Unplash Galerie Editor

Betreff, Preheader und Absender

Die sogenannte Absenderzeile ist das Aushängeschild eines jeden Newsletters im Postfach der Newsletter-Abonnenten. Überzeugen Sie bereits mit einem kreativen und persönlichen Betreff, einem vertrauenswürdigen Absender und einem aussagekräftigen Preheader, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Mailing auch gelesen wird.

Profitipp: Die ideale Länge einer Betreffzeile liegt bei etwa 30 bis 50 Zeichen. Der wichtigste Inhalt sollte möglichst an den Anfang gestellt werden. Im Betreffzeilen-Whitepaper finden Sie weitere Tipps und Tricks für optimale Betreffe.

Die perfekten Newsletter-Inhalte

Der Inhalt eines Newsletters ist das Herzstück. Wichtig ist, dass die Inhalte für die Empfänger relevant sind. Personalisieren Sie also Texte und Bilder und segmentieren Sie Ihre Empfängergruppen. Ein Onlineshop für Schuhe versendet entsprechend am besten Inhalte, die zum semantischen Cluster von Schuhen gehören. Variieren Sie Ihre Inhalte, sodass Ihre Newsletter abwechslungsreich sind. Ihre Empfänger werden nicht gelangweilt und auch weiterhin Ihre Mailings lesen.

Tipps und Tricks für ein gutes Newsletter Design

Elemente wie Bilder, Videos und Gifs (sogenannte Visuals) werten Ihre Newsletter visuell auf und unterstützen Ihre Botschaft. Empfänger reagieren beim Öffnen eines Mailings als erstes auf Visuals. Sind diese ansprechend, wird die Motivation zum Lesen des Newsletters erhöht und die Wahrscheinlichkeit, dass auch geklickt wird, erhöht sich. Nutzen Sie außerdem ein Newsletter Template im responsives Design, sodass Ihr Newsletter auch auf mobilen Endgeräten perfekt dargestellt wird. Achten Sie auch darauf, dass das Newsletter Design auch dem Corporate Design Ihres Unternehmens entspricht. Somit schaffen Sie einen Wiedererkennungswert und unterstützen Ihre Markenbekanntheit.

Profitipp: Mit einer Personalisierung gestalten Sie Ihren Newsletter ganz besonders individuell und ansprechend. Verwenden Sie bereits im Betreff Personalisierungsplatzhalter beispielsweise für den Namen des Empfängers. Oder verwenden Sie im Newsletter einen Platzhalter für eine ganz persönliche Anrede. Beim Versand wird diese

Call-To-Action – zum Klicken motivieren

Mit einem aussagekräftigen und visuell abgesetzten Call-To-Action können Sie Ihre Leser zu einer Aktion (beispielsweise einem Klick oder einem Kauf) motivieren. Platzieren Sie Ihren CTA auffällig und am besten auch farblich hervorgehoben in Ihrem Mailing, sodass der Leser visuell direkt gelenkt wird.

Schritt 3 – Newsletter versenden, aber richtig

Newsletter versenden

Segmentieren Sie Empfängergruppen

Mit Empfängermerkmalen können Sie unterschiedliche Empfängergruppen definieren. Solche Empfängermerkmale sind beispielsweise Namen, Geburtstage oder auch das Alter. Auch eine Segmentierung nach Verhalten (Klicker, Öffner, usw.) kann vorgenommen werden. Mit einer solchen Empfängersegmentierung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Newsletter noch gezielter an einzelne granulare Zielgruppen anzupassen. Je spezifischer Newsletter auf einzelne Empfänger zugeschnitten sind, desto relevanter werden diese am Ende auch.

Versandfrequenz und Versandzeitpunkt

Ein wichtiger Punkt für eine gute Newsletter-Marketing-Strategie ist der richtige Versandzeitpunkt und die richtige Versandfrequenz. Versenden Sie zu viele Newsletter, sind Ihre Empfänger gegebenenfalls schnell genervt. Versenden Sie zu wenige, vergessen Ihre Empfänger Sie zu schnell wieder.

Automatisierungen nutzen

Mit E-Mail Marketing Automation senden Sie Ihren Empfängern automatisierte Lifecycle-Mailings, die sich am Kundenlebenszyklus orientieren. Setzen Sie einmal eine automatisierte Kampagne auf, so versenden sich die Mailings entsprechend der vorher bestimmten Trigger (Verhalten, Geburtstage, Jubiläen) ganz automatisch.

Schritt 4 – Zahlen zählen

Clickmap Reports

E-Mail Marketing KPIs

Den Erfolg Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen können Sie an einigen wichtigen Kennzahlen ganz genau messen. Dazu zählen vor allem Öffnungsrate, Klickrate, Bouncerate, Abmelderate und Click Through Rate. Diese Kennzahlen geben Ihnen Hinweise darauf, wie gut Ihr Newsletter bei Ihren Empfängern ankommt. Die einzelnen Kennzahlen errechnen sich wie folgt:

  • Öffnungsrate: Unique Öffnungen : (Anzahl der Empfänger – Bounces) * 100
  • Click Through Rate: Klickende Empfänger : öffnende Empfänger * 100
  • Bouncerate: Bounces : Anzahl der Empfänger * 100
  • Abmelderate: Abmeldungen : (Anzahl der Empfänger – Bounces) *100
  • Klickrate: (Anzahl der Empfänger – Bounces) * 100

So optimieren Sie Ihre Kennzahlen

 

Mit einigen Tricks und Kniffen lassen sich Ihre E-Mail-Marketing-KPIs im Handumdrehen optimieren. Dazu ist es wichtig zu wissen, was die einzelnen Kennzahlen beeinflusst.
Die Öffnungsrate, Klickrate und die Click-Through-Rate beispielsweise werden primär durch Betreff, Absender, Header und die Relevanz so wie Gestaltung der Inhalte beeinflusst. Je kreativer und persönlicher Sie hier vorgehen, desto besser. Formulieren Sie Ihre Betreffzeilen so klar und deutlich wie möglich, setzen Sie das wichtigste an den Anfang und überschreiten Sie möglichst die Länge von 50 Zeichen nicht. Das sind die Grundregeln. Für eine gute Click Through Rate sind zusätzlich noch die Newsletter-Inhalte von Relevant. Hochwertige Bilder, ansprechende Designs, Call-To-Actions und für den Empfänger relevante Inhalte und Botschaften sind hier nur ein Teil einer ganzen Optimierungsstrategie.
Die Bouncerate zeigt, wie viele Ihrer Newsletter nicht zugestellt werden können. Um die Bouncerate zu optimieren, sollten Sie fehlerhafte E-Mail-Adressen aus Ihrem Verteiler sortieren. Außerdem sollten Sie Ihre Empfänger immer mit einem Double-Opt-In-Verfahren verifizieren. So sind Sie nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite, Sie können auch von vornherein verhindern, dass fehlerhafte E-Mail-Adressen in Ihren Verteiler gelangen.
Die Abmelderate ist ein Hinweis darauf, dass Ihre Empfänger Newsletter erhalten, die für sie nicht relevant sind oder von denen sie gar genervt sind. Überdenken Sie also Ihre Versandfrequenz und prüfen und optimieren Sie die Inhalte Ihrer Mailings.

Nutzen Sie A/B-Tests

Mit A/B-Test können Sie Ihre Newsletter-Performance optimieren. Testen Sie verschiedene Varianten einzelner Elemente gegeneinander, wie beispielsweise verschiedene Betreffe, Absender oder auch Newsletter-Inhalte.

Fazit: Newsletter erstellen mit einer professionellen Software

E-Mail Marketing ist mit einer professionellen Newsletter Software im Handumdrehen umgesetzt. Wer stets seine Newsletter und Kampagnen optimiert, der kann mit Newsletter Marketing die Bindung zu seinen Kunden verbessern und seine Umsätze erhöhen. Mit Newsletter2Go haben Sie eine hochwertige und professionelle Newsletter Software an der Hand, die Ihnen dabei hilft, einfach bessere E-Mails zu erstellen und zu versenden. Registrieren Sie sich jetzt und senden Sie 1.000 kostenlose Newsletter im Monat.

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