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E-Mail-Adressen kaufen

E-Mail-Adressen kaufen ist nicht lohnenswert. Nutzen Sie lieber ein eigenes Anmeldeformular und sammeln Sie E-Mail-Adressen selbst.
Welche Vorteile das hat, erfahren Sie hier.

Warum es sich nicht lohnt, E-Mail-Listen zu kaufen

Um Newsletter versenden zu können, benötigt man natürlich E-Mail-Adressen, die man kontaktieren kann. Was liegt da näher, als auf einfach auf die Schnelle eine große E-Mail-Liste zu kaufen?

Bei näherer Betrachtung gibt es allerdings viele Gründe, die gegen den Kauf von Adressen sprechen. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Alternativen es zur Neukundengewinnung gibt.

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Überblick der Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
Newsletter-Empfänger stehen sofort zur Verfügung Schwierig, rechtliche Vorgaben einzuhalten
Viele Kontaktdaten auf einmal gewinnen Kann zu Zustellbarkeitsproblemen führen
Häufig geringe Preise pro Adresse Relevanz für die Empfänger ist nicht garantiert
Weitere Empfängerdaten zur Segmentierung enthalten Hohe Quoten an fehlerhaften und fehlenden Daten (erschwert Personalisierung)

Wieso kann man überhaupt E-Mail-Adressen kaufen?

Empfänger für den eigenen Newsletter zu finden, erscheint wie eine anstrengende und langwierige Angelegenheit. Deshalb kommt man schnell in Verlockung, einfach Adressen oder ganze E-Mail-Listen zu kaufen. Auf diese Weise kann man mit einem Mal für einen gewissen Preis viele Kontaktdaten auf einmal erhalten. Wenn Sie Adressen kaufen, sind neben den E-Mail-Adressen oft auch weitere Empfängerdaten und verhaltensbasierte Daten erhalten. Es scheint, als ob man so mit geringem Aufwand seinen Newsletter an viele Empfänger senden kann.

Gründe, die gegen den Kauf von E-Mail-Adressen sprechen:
• unvollständige, falsche oder veraltete Daten
• schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
• mangelndes Interesse der Empfänger
• keine garantierte Rechtssicherheit
• Gefahr, als Spam markiert zu werden
• sinkende Versandreputation

Das ist jedoch mit einem nicht zu vernachlässigenden Risiko verbunden. Es gibt viele Gründe, warum man keine E-Mail-Adressen kaufen sollte. Erstens ist die Größe der E-Mail-Liste allein kein Erfolgsgarant für den Newsletter. Um Neukunden gewinnen zu können, gibt es deutlich effektivere Methoden. In gekauften Adresslisten sind oft unvollständige, falsche oder veraltete Daten enthalten. Das heißt, dass Sie einen Teil der Adressen kaufen und gar nicht nutzen können. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit eher schlecht.

Zweitens sollten Sie beachten, dass Sie gar nicht wissen können, ob sich die Empfänger für Ihre Inhalte interessieren. Bedenken Sie, dass Ihre E-Mails nur dann gelesen werden, wenn die Inhalte für die Empfänger auch relevant sind. Newsletter mit unpassenden, nicht auf die Interessen der Empfänger abgestimmten Inhalten führen lediglich zu Irritation oder Verärgerung. Dabei ist es egal, ob Sie versuchen, private E-Mail-Adressen oder B2B-E-Mail-Adressen zu kaufen. Bei geschäftlichen Adressen ist das Risiko negativer Folgen sogar noch höher. Im schlimmsten Fall markieren die Kontakte Ihre E-Mails als Spam, wodurch Ihre Zustellraten sinken und Sie möglicherweise von den E-Mail-Providern abgestraft werden.

Abgesehen von diesen Herausforderungen sind Sie in Deutschland und vielen anderen Ländern verpflichtet, sich vor dem Newsletter-Versand eine ausdrückliche Einwilligung der Empfänger einzuholen. Wenn Sie deutsche E-Mail-Adressen kaufen, können Sie nie sicher sein, ob die Kontakte eine solche Einverständniserklärung abgegeben haben. Die Einwilligung geschieht außerdem immer für den Newsletter eines bestimmten Absenders und kann nicht einfach übertragen werden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um geschäftliche Kontakte oder potenzielle Kunden handelt. Sowohl das Kaufen von B2B-Adressen, das Kaufen von Business-Adressen als auch das Kaufen der Adressen von Privatpersonen ist nicht empfehlenswert. Erhalten Sie ein Angebot, Firmenadressen aus Deutschland zu kaufen, sollten Sie dies deshalb unbedingt ablehnen.

Bei der Qualität der Liste und bei der Rechtssicherheit müssen Sie sich ganz auf den Anbieter der E-Mail-Liste verlassen. Gerade besonders günstige Angebote sind häufig unseriös und ermöglichen Ihnen höchstens, Spam zu versenden. Insgesamt ist vom Adressen kaufen also eher abzuraten.

Wieso kann es sogar gefährlich sein, E-Mail-Adressen zu kaufen?

E-Mail-Adressen zu kaufen, ist im Grunde legal. Das bedeutet aber nicht, dass Sie ungestraft davonkommen. Wenn Sie Adressen kaufen und Newsletter ohne Double Opt-In versenden, werden Sie möglicherweise von Spam-Filtern und Blacklists bestraft. Markiert einer der Empfänger, dessen E-Mail-Adresse Sie gekauft haben, Ihren Newsletter als Spam, werden die Spam-Filter auf Sie aufmerksam. Schon eine einzige Spam-Markierung kann dazu führen, dass sich Ihre Versand-Reputation verschlechtert. Das bedeutet, dass die Zustellrate Ihres Newsletter sinken kann – selbst, wenn Sie nur einen Teil der E-Mail-Adressen gekauft haben. Nach einigen solcher Spam-Markierungen landen Sie vielleicht sogar auf einer Blacklist. Das bedeutet, dass Sie zukünftig bei bestimmten E-Mail-Providern gesperrt sind und Ihr Newsletter dort gar nicht mehr zugestellt wird. Sie sollten also unbedingt vermeiden, als Spam markiert zu werden.

Was sind die Alternativen zum E-Mail-Adressen kaufen?

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die E-Mail-Adressen selbst gesammelt haben. Das geht zwar nicht so schnell wie E-Mail-Listen kaufen, ist aber deutlich nachhaltiger und zielführender. Wenn Sie einen Newsletter zur Neukundenakquise nutzen möchten, sollten Sie Interessenten eine Anmeldemöglichkeit für diesen Newsletter anbieten.

Dafür können Sie ein Anmeldeformular zum Beispiel auf Ihrer Website oder in Ihrem Onlineshop einbinden. Mit Newsletter2Go geht das ganz einfach über einen praktischen Formular-Generator. Sie gestalten Ihr Anmeldeformular ganz ohne Programmierkenntnisse und fügen den Code aus dem Generator anschließend einfach an einer Stelle Ihrer Wahl ein. Die neuen Adressen werden automatisch zu Ihrer Empfängerliste in Newsletter2Go hinzugefügt.

Um schnell viele neue E-Mail-Adressen zu gewinnen, sollten Sie den Interessenten einen Anreiz für die Anmeldung bieten. Wenn Sie es richtig anstellen, geht dies fast genauso schnell wie E-Mail-Adressen kaufen. Die Neukundenakquise funktioniert besonders gut, wenn Sie für die Newsletter-Anmeldung einen kleinen Gutschein als Belohnung verschicken, z.B. 10% auf die erste Bestellung im Onlineshop. Auch andere exklusive Vorteile oder Goodies eignen sich, um neue Adressen zu sammeln.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Alle Empfänger haben sich selbst für Ihren Newsletter angemeldet. Das heißt, sie interessieren sich auf jeden Fall für Ihre Inhalte. Sie können sicher sein, dass ein großer Teil Ihrer Kontakte Ihren Newsletter öffnen und sich damit auseinandersetzen wird.

Die Abonnenten haben Ihren Newsletter eigenständig bestellt. Deshalb werden sie sich höchstwahrscheinlich auch an Sie erinnern und Ihre E-Mails nicht als Spam markieren, sondern sich darüber freuen.

Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Empfängerliste und wissen genau, welche Empfängermerkmale dort hinterlegt sind. Die Kontaktdaten sind immer auf dem neuesten Stand und vollständig.

Für die Neukundengewinnung ist es also definitiv vorzuziehen, die E-Mail-Adressen selbst zu sammeln. Dieses Vorgehen erfordert zwar etwas mehr Geduld, erhöht aber die Qualität Ihrer Empfängerliste enorm und sorgt für langfristigen Erfolg. Wenn Sie mit Ihrem Newsletter auf lange SIcht erfolgreich sein möchten, sollten Sie also besser keine Adressen kaufen.