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Wie man effektive Willkommens-Emails schreibt – Teil 2

25. April 2014

 

 

In Teil 1 unseres Beitrags über Willkommens-Emails haben wir uns mit Fragen zur Betreffzeile, Absenderadresse und Kontaktmöglichkeiten beschäftigt. Im zweiten Teil wollen wir nun noch etwas tiefer auf die Inhalte einer gelungenen Willkommensmail sowie auf Personalisierungsmöglichkeiten eingehen.

Personalisierte Ansprache

Wie würden Sie sich fühlen, wenn man Sie auf der Straße mit „Hey Sie da…“ ansprechen würde? Komisch oder? Eine unpersönliche Ansprache erzeugt automatisch eine gewisse Distanz zum Gegenüber. Diese Distanz wollen wir bei der Kundengewinnung und Kundenbindung in jedem Fall vermeiden. Sie sollten daher bei einer Registrierung wenn möglich zumindest Geschlecht und Nachnamen abfragen. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn je mehr Daten man verlangt, desto höher die Abbruchrate. Vermeiden Sie daher das direkte Ankreuzen der Geschlechter „männlich“ und „weiblich“. Wählen Sie den eleganteren Weg über die Anrede „Mann“ und „Frau“ die per Dropdown Menü zur Auswahl steht. Nun hat Ihre Willkommens-Email mit geschlechtsspezifischer Anrede und dem Nachnamen des Kunden eine gelungene Begrüßung.

Einfache und schnell erfassbare Strukturierung des Inhalts

Vor allem bei etwas ausführlicheren Willkommens-Emails sollten die Absätze im Newsletter Template gut lesbar strukturiert sein und schnell als einzelne Sinneinheiten erfassbar sein. Hier empfiehlt es sich auch nicht zu viel Fließtext zu nehmen und stattdessen Vorteile des eigenen Produktes in Stichpunkten aufzuzählen.
Setzen Sie Bilder eher unterstützend ein, da es sich hier eher um eine informative Email handelt und der Abverkauf von Sonderangeboten etwas für spätere Mails ist. Begrüßungsrabatte- und Geschenke bilden die Ausnahme.

Impressum und Abmeldemöglichkeit im Footer

Ein ordentliches Impressum im Footer der Willkommens-Email ist Pflicht. Hier sollten mindestens Firmenname und Anschrift stehen. Auch wenn Sie hier hoffentlich keine Nutzer durch den Abmeldelink verlieren, muss ein solcher enthalten sein. Anstatt des Textes „Hier abmelden“ sollten Sie eher Formulierungen wählen, die nicht zum Handeln auffordern. Beispiel: „Ich möchte keine weiteren interessanten Informationen und gratis Tipps erhalten.“ Damit sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite und suggerieren gleich noch was der Kunde verpasst, wenn er sich aus Ihrem Verteiler austrägt.

 

Inhalte verlinken, aber bitte nicht übertreiben

Wie bereits in Teil 1 erwähnt sollten Sie unbedingt Links zu weiterführenden Informationen wie Ihren FAQ oder einem Wissensbereich verlinken. Die Links zum Login oder den Funktionen sind hoffentlich ebenfalls enthalten. Übertreiben Sie es jedoch nicht, indem Sie im Haupttext zu viele Links setzen. Dies wird von Email Providern oft als Anzeichen von Spam erkannt. Verlinken Sie daher sparsam und nur wenn es wirklich sinnvoll ist.

Bonus – Anregungen für Ihre Willkommens-Email

So unterschiedlich die Produkte und Services in den Weiten des Internets sind, so unterschiedlich können und müssen Willkommens-Emails ausfallen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die eine oder andere Anregung geben, die Sie, falls für Sie sinnvoll, durchaus mal ausprobieren sollten.

Der etwas andere Weg zum Traumjob

Nehmen wir an Sie entwickeln Apps für Smartphones und versenden Newsletter zu den neuesten Trends in der App Entwicklung oder stellen Ihre Apps vor. Vermutlich sind einige Empfänger Ihres Newsletter nicht nur begeisterte Nutzer Ihrer Apps, sondern selbst App Entwickler. Was spricht dann dagegen im unteren Teil des Newsletters dezent darauf hinzuweisen, dass Sie attraktive Jobangebote für Entwickler haben. Gutes Personal ist schwer zu finden und manchmal muss man ungewöhnliche Wege in der Personalbeschaffung gehen.

People are people

Haben Sie beispielsweise eine Online Marketing Agentur und bieten einen Kundenbereich auf Ihrer Homepage an, in dem Kunden Ihre Online Marketing Pakete buchen können? Dann haben Sie vermutlich auch mehrere Ansprechpartner beispielsweise Mitarbeiter für SEO, Social Media Marketing und Google AdWords. Hier kann es eine willkommene Abwechslung sein, in der Willkommens-Email einige Mitarbeiter der konkreten Kanäle mit Foto und Kontaktmöglichkeit vorzustellen. Das wirkt sympathisch und bietet einen Mehrwert, da der Empfänger sofort weiß, an wen er sich bei Fragen wenden kann.

Referenzen zufriedener Kunden

Vor allem, wenn Ihre Empfänger B2B Kunden sind, erwarten diese absolute Perfektion und Seriosität. Es empfiehlt sich daher, bereits in der Willkommens-Email mindestens zwei Referenzkunden zu nennen. Entweder, deren Erlaubnis vorausgesetze, mit den Logos der Firmen oder, noch besser, mit echten Kundenmeinungen und den dazugehörigen Fotos der referenzgebenden Personen. Natürlich können Sie hier auch seriöse Gütesiegel wie Trusted Shops oder ekomi einbinden oder auf Awards und Auszeichnungen Ihrer Firma hinweisen. Alles was Vertrauen schafft und Ihre Kompetenz beweist, ist erlaubt.
Wir hoffen, Ihnen einige nützliche Tipps an die Hand gegeben zu haben. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie jederzeit eine Email Marketing Beratung bei uns anfordern. Schreiben Sie einfach eine Email an info@newsletter2go.de

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