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So reduzieren Sie Spam-Beschwerden

5. Oktober 2017

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Warum Abonnenten E-Mails als Spam melden

E-Mail Marketing ist ein sehr wichtiger Kanal, um auf spezielle Produkte oder Angebote aufmerksam zu machen. Außerdem zeigt es einen einfachen Weg, regelmäßig mit den Kunden in Kontakt zu bleiben und so eine stabile Kundenbindung aufzubauen. Versenden Sie regelmäßig professionelle Newsletter, bleiben Sie im Gedächtnis der Empfänger und begeistern Sie durch Personalisierungen und automatisierte Mailings. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass die Marketing-Strategie nicht ganz nach Plan läuft und Ihre E-Mails eher im Spam-Ordner landen. Wieso das der Fall ist und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Warum man Spam-E-Mails vermeiden sollte

Für erfolgreiches E-Mail Marketing ist es wichtig, dass die Kunden Vertrauen haben. Diese Vertrauen entsteht durch die Seriosität, die Sie in Ihren E-Mails vermitteln. Ist das Vertrauen und damit das Interesse an Ihrem Unternehmen einmal verloren, kann es sein, dass Ihre Newsletter gehäuft als Spam gemeldet werden. Dies kann langfristige negative Folgen für Ihr Unternehmen haben. Marketer sind immer wieder überrascht, wie viele Spam-Beschwerden ihre E-Mails auslösen. Das Problem dabei: Wenn sich viele Empfänger über Spam-Nachrichten beschweren, kann es zu erheblichen Zustellungsproblemen kommen. Im schlimmsten Fall landet Ihr Server auf einer sogenannten Blacklist. Das ist schlecht für Ihre IP-Reputation, da Ihre IP-Adresse blockiert wird. Alle E-Mails, die von dieser Adresse versendet werden, werden nicht zugestellt.

Die Hauptgründe für Spam-Beschwerden

Spam-Beschwerden resultieren aus einer ganzen Reihe verschiedener Gründe. Ob es sich bei einer E-Mail um Spam handelt entscheidet nicht nur der Spamfilter, sondern auch der Newsletter-Empfänger. Dieser überlegt sich nicht nur, wie seriös die E-Mail ist, sondern auch wie relevant der Inhalt für Ihn persönlich ist. Im Folgenden sind die häufigsten Gründe für Spam-Beschwerden für Sie aufgelistet:

  • Kontakt erinnert sich nicht mehr daran eine Einwilligung zum Empfang Ihrer Newsletter gegeben zu haben oder hat sich aus Versehen angemeldet
  • Kontakt hat sich nur angemeldet, um etwas zu kaufen
  • Kontakt weiß nicht von welchem Unternehmen der Newsletter stammt
  • E-Mail wirkt unseriös
  • Kontakt bekommt in den E-Mails nicht die Informationen, die er erwartet hat
  • Kontakt bekommt zu viele Newsletter
  • Inhalte der E-Mails entsprechen nicht den Interessen des Empfängers
  • Kontakt ist nicht mehr in der Zielgruppe
  • Kontakt findet den Abmeldelink nicht
  • Abmeldeprozess ist zu kompliziert

Wie man vermeidet, dass E-Mails als Spam gemeldet werden

1. Anmeldeprozess prüfen

Da Sie Ihren Kontakten nicht einfach ohne Einwilligung Newsletter senden dürfen, ist es ratsam zunächst den Anmeldeprozess zum Newsletter zu überprüfen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit dem Double-Opt-In-Prozess. Dabei wird dem Kunden eine E-Mail mit einem Bestätigungslink gesendet. Erst wenn auf diesen Link geklickt wurde, wird der Kunde in die Adressliste aufgenommen und bekommt von nun an Ihre Newsletter. Überprüfen Sie daher, ob tatsächlich von allen Abonnenten ein eindeutiges Opt-In vorliegt. Im Zweifel sollten Sie die E-Mail-Adressen aus dem Verteiler nehmen.

Außerdem sollte überprüft werden, ob Ihre Webseite über die notwendigen Informationen und Links zu den aktuellen Datenschutzbestimmungen enthält. Weiß der Abonnent für welche E-Mails er sich anmeldet und wird auch deutlich, wie oft er Newsletter erhalten wird?
Wissen Ihre Kunden bei der Anmeldung bereits, was Sie zu erwarten haben, wird sich das Risiko für Spam-Beschwerden deutlich reduzieren.

2. Abmeldeprozess so einfach wie möglich gestalten

Hat ein Kunde keine Interesse mehr an Ihren E-Mails, wird er den Abmeldelink suchen. Ist dieser jedoch schwer zu finden, reagiert der Kontakt eher frustriert und wird wahrscheinlich auf den Spam-Button klicken. Vergewissern Sie sich also, dass Sie einen Opt-Out-Link in jede E-Mail einfügen. Dieser Link sollte gut sichtbar sein, damit die Abonnenten sich leicht abmelden können, sobald sie kein Interesse mehr an Ihrem Newsletter haben. Vergessen Sie nicht: Abmeldungen sind in jedem Fall besser besser als Spam-Beschwerden.

3. Gestaltung des Newsletters

Das Erste, was beim Eintreffen einer E-Mail gesehen wird, ist die Betreffzeile. Auf diese sollte also besonderes Augenmerk gelegt werden. Sie haben nur ein paar Sekunden Zeit, den Kunden zu überzeugen und zum Öffnen der E-Mail zu bewegen. Wir haben einige wichtige Tipps, die Sie beachten sollten, um die Betreffzeile optimal zu gestalten. Wirkt die Betreffzeile schon unseriös, beispielsweise durch Großbuchstaben und untypische Zeichensetzung, wird der Interessent die E-Mail nicht öffnen und direkt in den Spam-Ordner schieben.

Generell gilt: Verzichten Sie auf unseriöse Wörter und Phrasen! Dazu gehören unter anderem Ausdrücke wie “Hier klicken”, “Jetzt zugreifen” und “nur heute verfügbar”. Auch die Verwendung von mehr als einem Ausrufezeichen (!!!!!!!!!) wirkt höchst unseriös und hinterlässt keinen guten Eindruck bei Ihren Interessenten.

Gestalten Sie Ihre Newsletter in Ihrem Corporate Design, damit die Empfänger auf einen Blick erkennen, von wem die E-Mail stammt. Was Bilder und Grafiken angeht, sollten Sie aufpassen: Überladen Sie den Newsletter nicht. Ist Ihre E-Mail mit Bildern überfüllt, wird sie sehr langsam laden was wiederum zu Frustration bei den Interessenten führt.

4. Über sichere Server versenden

Spamfilter achten genau darauf, über welche Server Ihre E-Mails versendet werden. Daher ist es ratsam, Ihre E-Mails über sichere Server zu versenden. Der einfachste Weg ist es, eine professionelle Newsletter Software zu nutzen. Bei dieser sind die Server bereits bei den meisten E-Mail-Anbietern bekannt und auf einer sogenannten Whitelist eingetragen. Der Vorteil für Sie: Ihre IP-Reputation ist sehr gut und ihre Newsletter werden direkt und ohne Spam-Überprüfung in das Postfach weitergeleitet. Damit werden Zustellraten von über 99% erreicht.

Um erfolgreich im E-Mail Marketing zu sein, dürfen Ihre E-Mails nicht als Spam gemeldet werden. Als Spam E-Mails werden nicht nur die Newsletter eingestuft, die von den Spamfiltern abgefangen werden. Auch Mailings, die von den Kunden als störend empfunden werden, werden als Spam gemeldet. Legen Sie deshalb besonderen Wert auf die Gestaltung Ihrer Newsletter und gewinnen Sie durch kreative Newsletter die Aufmerksamkeit der Kunden. Der An- und Abmeldeprozess sollte so einfach wie möglich gestaltet sein. Legen Sie jetzt los und schicken Sie Ihren Kunden spannende und vor allem relevante Inhalte. Damit steht einer erfolgreichen E-Mail-Marketing-Kampagne nichts mehr im Weg!

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