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7 Tipps für das optimale Newsletter-Layout

10. August 2016

Newsletter_Layout

Wie Sie E-Mails designen, die Ihre Empfänger begeistern

Mit schönen Newslettern erreicht man leicht die gewünschte Wirkung. Ein gutes Newsletter-Layout fängt die Aufmerksamkeit der Leser ein und sorgt für eine positive Assoziation mit Ihrer Marke. Mit dem richtigen E-Mail-Design aktivieren Sie Ihre Kunden, machen sie neugierig und regen sie zum Kauf an.

Bei HTML-Newslettern haben Sie volle Gestaltungsfreiheit. Mit Bildern, Textformatierungen und Links sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit einem guten Newsletter-Editor sind dafür nicht einmal Programmierkenntnisse erforderlich. Sie können Ihren Newsletter einfach zusammensetzen, er wird beim Versand automatisch in HTML umgewandelt. Wie gestaltet man seine E-Mails aber so, dass sie einen professionellen Eindruck hinterlassen und die Betrachter begeistern? In diesem Beitrag haben wir sieben praktische Tipps gesammelt, wie Sie Ihr Newsletter-Layout perfektionieren.

1. Der richtige Anfang: Above-the-Fold

Die wichtigsten Informationen sollten Sie bei jedem Newsletter im Above-the-Fold-Bereich platzieren. Hierhin fällt nach dem Öffnen der erste Blick der Empfänger. Auch ein besonders wirkungsvolles, aufmerksamkeitsstarkes Bild kann an dieser Stelle sinnvoll sein. Dieser Teaser oder Aufmacher fesselt die Leser und regt sie an, sich mit dem Rest der E-Mail  zu beschäftigen. Im Idealfall enthält der Teaser schon einen CTA oder weist direkt auf die Klickanweisung hin. Damit die Leser erkennen, dass Ihr Newsletter noch weitere Informationen enthält, sollte der Teaser außerdem zum Weiterscrollen anregen.

Bewegte Bilder können die Aufmerksamkeit der Empfänger besonders gut einfangen. Dazu eignen sich animierte GIFs und Cinemagraphs besonders gut, die im Gegensatz zu Videos direkt im Newsletter problemlos abgespielt werden können. Mehr zu Videos im E-Mail-Design erfahren Sie in diesem Beitrag.

2. Conversion Centered Design

Üblicherweise wird ein Newsletter versendet, weil die Empfänger eine bestimmte Handlung (z.B. einen Kauf) unternehmen sollen. Die Anweisung hierzu erfolgt hauptsächlich über Call-to-Actions (CTAs). Diese Buttons transportieren eine Handlungsanweisung wie „Jetzt kaufen“.

CTAs müssen die Aufmerksamkeit der Leser besonders effektiv einfangen. Deshalb sollten sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen: Erstens müssen sie sich durch Form und Farbe vom restlichen Newsletter-Layout abheben, z.B. durch eine Kontrastfarbe. Zweitens müssen sie gut sichtbar platziert werden, eindeutig erkennbar und leicht klickbar sein. Drittens muss die Handlungsaufforderung eindeutig sein. Je spezifischer die Aufforderung, desto höher liegen die Chancen, dass sie umgesetzt wird. Eine Aufforderung wie „Jetzt Angebote ansehen“ funktioniert in der Regel besser als eine allgemeine Phrase wie „Hier klicken“.

3. Nicht mit Whitespace sparen

Weniger ist beim Newsletter-Layout eindeutig mehr. Generell sollten nicht zu viele verschiedene Elemente wie Bilder, Spalten, Logos und Text in mehreren Schriftarten und –größen verwendet werden. Je mehr Inhalte der Newsletter enthalten muss, desto mehr Whitespace sollte eingebaut werden. Dadurch gewinnen die restlichen Inhalte mehr Bedeutung.

Wenn es um die Nutzung von Bildern geht, sind wenige hochwertige Bilder immer vorzuziehen. Durch zu viele Bilder wirkt das E-Mail-Design sonst schnell überladen. Bei visuell hochwertigen Produkten gilt, dass man besser Bilder sprechen lassen sollte als lange Beschreibungen einzufügen. Diese sind für die Leser insgesamt besser zu verarbeiten.

4. Leser visuell leiten

Das Newsletter-Layout sollte durch grafische Elemente, die Textformatierung und Farben strukturiert werden. Für den Betrachter verbessert sich die Lesbarkeit, wenn es eine sogenannte visuelle Hierarchie gibt. Diese sollte im Idealfall der natürlichen Augenbewegung von links nach rechts und von oben nach unten folgen.

Eine solche Struktur kann beispielsweise durch optische Linien innerhalb von Bildern oder durch Pfeile hergestellt werden. Falls möglich, sollte der Blick immer zum CTA gelenkt werden. Dadurch werden Ihre Chancen auf Conversions erhöht.

5. Farben sinnvoll einsetzen

Beim E-Mail-Layout sollte die Wirkung von Farben keinesfalls unterschätzt werden. Auf der einen Seite müssen Sie sich natürlich an Ihr Corporate Design halten, um die Wiedererkennbarkeit Ihrer Marke zu gewährleisten. Auf der anderen Seite sollten Sie Wert auf die Farbkomposition legen und die Farbpsychologie beachten. So wirkt zum Beispiel Schwarz besonders luxuriös, Gelb ist sehr aufmerksamkeitsstark.

Für CTAs werden häufig Signalfarben verwendet, die besonders auffällig wirken und die Handlungsaufforderung verstärken. Die Möglichkeiten bei der Farbkomposition gehen aber darüber hinaus. Das Farbschema kann sich in einem Farbbereich bewegen oder verschiedene Kontraste wie Komplementärkontrast und Hell-Dunkel-Kontrast beinhalten.

6. Inhalte personalisieren

Eine Sache sollte man beim Newsletter-Layout nie vergessen: So schön das E-Mail-Design auch ist, die einzelnen Empfänger haben höchstwahrscheinlich sehr unterschiedliche Interessen. Deshalb sollte, wenn möglich, das Newsletter-Design an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Das kann zum Beispiel schon über unterschiedliche Teaserbilder leicht umgesetzt werden. Über eine Personalisierung wird beim Versand die jeweils passende Grafik eingesetzt, z.B. unterschieden nach Alter, Geschlecht oder Wohnort.

7. Universelle Darstellbarkeit

Auch wenn der Newsletter auf Ihrem Bildschirm gut aussieht, muss dies nicht unbedingt bei den Empfängern ebenso sein. Um die richtige Darstellung auf allen Endgeräten und mit allen E-Mail-Clients zu gewährleisten, sollten Sie verschiedene Schritte umsetzen.

Erstens muss der Newsletter eine passende Breite haben. Für die meisten Fälle empfiehlt sich eine Breite von 500 bis 600px, die bei Smartphones problemlos entsprechend herunterskaliert werden kann. Damit das Skalieren reibungslos funktioniert, sollte jeder Newsletter unbedingt im Responsive Design angelegt werden.

Viele E-Mail-Clients unterdrücken standardmäßig Bilder, um die Nutzer vor Spam und schadhaften Anhängen zu schützen. Deshalb sollten Sie Ihren Bildern immer alt-Texte hinzufügen, die den Bildinhalt treffend beschreiben.

Ob die Darstellung richtig ist, sollten Sie schon vor dem Versand testen. Probieren Sie verschiedene E-Mail-Clients, Desktop-Ansichten, Smartphones und Tablets aus. Damit Sie diese Tests nicht manuell durchführen und jedes Endgerät selbst besitzen müssen, gibt es leistungsfähige E-Mail-Client-Tests.

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