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Tipps zum E-Mail Remarketing: Die Strategie gegen Warenkorbabbrüche

14. September 2018

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Was ist E-Mail Remarketing?

Sie wollten ein Produkt in einem Online-Shop kaufen, haben aber den Warenkorb verlassen? Sehr wahrscheinlich haben Sie wenige Minuten später eine E-Mail erhalten, in der Sie aufgefordert wurden, den Kauf abzuschließen. Das ist eine klassische Strategie von E-Commerce- und Online-Shops: Warenkorbabbrecher bekommen Mailings zugesandt, die darauf hinweisen, dass der eben begonnene Kauf nicht abgeschlossen wurde. Diese Strategie nennt sich E-Mail Remarketing. Mehr dazu lesen Sie im folgenden Beitrag.

Was sind E-Mail-Remarketing-Strategien?

Die Idee des Remarketings ist die Wiedergewinnung der Leads – Personen, die an einem bestimmten Produkt interessiert sind. Es soll sicherstellen, dass diese Kunden Gewinn bringen, indem sie ihren Kauf abschließen oder einen Neuen vollziehen. E-Mail Remarketing wird verwendet für:

  • die Kundenrückgewinnung derer, die den Warenkorb verlassen haben
  • Push-Kunden, die einen neuen Kauf tätigen sollen

Finden Sie heraus, wer den Warenkorb verlassen hat

E-Mail Remarketing wird in erster Linie dazu genutzt, mit den Kunden in Kontakt zu treten, die gerade ein Produkt kaufen wollten. Die Gründe, die die Kunden dazu veranlassen, die Kauftransaktionen nicht abzuschließen, können unterschiedlich ausfallen. Dem Einen sind die zusätzlichen Kosten zum Beispiel durch den Versand zu hoch, der Andere hat auf einer anderen Website eine preiswertere Option gefunden. Ein Kaufabbruch kann auch einfach mangelnder Zeit geschuldet sein. In diesem Fall hilft ihnen eine Erinnerungs-E-Mail, um zum Online-Shop zurückzukehren und die begonnenen Tätigkeiten abzuschließen.

Der Kunde soll das Angebot nicht verpassen? Sagen Sie es ihm!

Remarketing ist auch nützlich, um Kunden zu halten, die bereits etwas gekauft haben. In diesem Fall, lohnt es sich Mailings mit Rabatt-Coupons für den zweiten Kauf oder spezielle, auf den Kunden abgestimmte Inhalte zu versenden. Damit regen Sie Ihre Kunden dazu an, weitere Produkte zu kaufen. In diesem Fall wird von Upselling gesprochen.

Wie schreiben Sie Newsletter für Remarketing-Kampagnen?

Bei der Erstellung einer E-Mail-Remarketing-Kampagne sollten Sie einige Faktoren beachten:

# 1 Der richtige Versandzeitpunkt

Zu Beginn ist es wichtig festzustellen, wann der Newsletter verschickt werden soll. Warten Sie nicht länger als einen Tag mit einer Reminder-E-Mail an diejenigen, die den Warenkorb abgebrochen haben. Je mehr Zeit vergeht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer nicht auf „Jetzt kaufen“ klicken. Einige Online-Shops versenden die Remarketing-E-Mail bereits nach 15 Minuten nach Verlassen des Warenkorbs.
Sie möchten Ihrem Kunden weitere Angebote zukommen lassen? Beim Upselling ist es ratsam einige Zeit vergehen zu lassen, bevor Sie Ihren Kunden erneut anschreiben. Um den Kunden nicht zu verärgern ist ein Zeitraum von einer Woche angebracht.

# 2 Der Inhalt der E-Mail löst eine Reaktion aus

Die Newsletter, die an Kunden gesendet werden, um sie zum Handeln zu bewegen, werden auch als „Trigger-E-Mails“ bezeichnet. Diese Mailings sollen also eine Reaktion hervorrufen. Damit dies geschieht, füllen Sie Ihre E-Mails mit konkreten Vorteilen für den Leser. Bieten Sie Ihren Kunden Rabatt-Coupons an, damit sie Ihre Produkte noch preiswerter kaufen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Newsletter für Warenkorbabbrecher handelt oder um eine Upselling-Mail.  An dieser Stelle ist es wichtig, nicht zu viel Text einzufügen und dem Call to Action (CTA) oder den Schaltflächen eine Bedeutung zu geben. Wählen Sie für diese Schaltflächen einen ansprechenden Text, der die Leser zum Ausführen einer Aktion animiert!

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Personalisierung: Jeder E-Mail-Trigger, egal ob Upselling oder Reminder des verlassenen Warenkorbs, muss ganz genau angepasst werden und die Produkte anzeigen, die nicht gekauft wurden oder die für den Kunden interessant sein könnten. Professionelle E-Mail Marketing Tools, wie Newsletter2Go, bieten Personalisierungen direkt in den Newslettern an. Hierbei werden die Informationen aus dem Adressbuch direkt in das Mailing eingefügt: Beim Versenden des Newsletters erscheinen Name, Vorname und alle interessanten Produkte für die Kunden.

# 3 Vertrauen Sie der E-Mail-Marketing-Automatisierung

Remarketing-Kampagnen funktionieren besonders gut mit einer Newsletter Software, die Ihnen die Möglichkeit gibt, die Mailings nach bestimmten Kriterien zu planen. Dieser Bereich wird E-Mail-Marketing-Automatisierung genannt und beinhaltet die Programmierung dieser Serienmailings. Begrüßungs-E-Mails sind beispielsweise automatisiert, da sie automatisch vom System gesendet werden, wenn sich jemand für den Newsletter anmeldet.

# 4 Vermeiden Sie klassische Remarketing-Fehler

Ein häufiger Fehler bei E-Mail-Remarketing-Kampagnen ist der Versand zum falschen Zeitpunkt. Warten Sie zu lange kann dies zum Verlust des Kunden führen. Sind Sie aber zu hartnäckig, kann das häufige Versenden verschiedener E-Mails zu genervten Lesern führen. Um herauszufinden was der beste Versandzeitpunkt ist, untersuchen Sie Ihre Kunden und prüfen Sie, wie lange es dauerte bis die Kunden ein zweites Produkt kauften oder den verlassenen Warenkorb erneut besuchen.
Ein weiterer klassischer Fehler besteht darin, Anpassungen nicht korrekt einzurichten und E-Mail-Trigger zu senden, die Produkte enthalten, die nicht den Interessen der Kunden entsprechen. Achten Sie daher darauf, Empfänger zu segmentieren und sie somit in die richtigen Gruppen aufzunehmen und nur Produkte zu senden, die für sie von Interesse sind.

Profi-Tipp: Testen Sie Ihr Mailing mindestens einmal bevor Sie es versenden! Dadurch können Sie letzte Änderungen vor dem endgültigen Versand vornehmen.

E-Mail Remarketing gibt Ihnen die Möglichkeit bereits verlorene Käufer wiederzugewinnen und Bestandskunden zu weiteren Einkäufen zu bewegen. Mit einem Newsletter Tool wie Newsletter2Go können Sie Ihren Kunden personalisierte Inhalte automatisiert und zum richtigen Zeitpunkt zusenden.

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