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E-Commerce auf dem Vormarsch: Diese Produkte kaufen Kunden am liebsten online

12. Juli 2018

E-Commerce-Shopping - Newsletter2Go

Digital ist besser, digital ist bequemer, digital ist schneller. Wirklich?

In den letzten Jahren zeichnet sich ein klarer Trend ab: das Onlineshopping. Die Beschleunigung, die in unseren Alltag einzieht, wird nicht der einzige Grund für diese Entwicklung sein. Auch die Digitalisierung im Großen Ganzen trägt maßgeblich zum Onlineshopping-Trend bei. Shops werden digital, Einkaufsprozesse erleichtert, der Versand wird schneller. Da ist es klar, dass sich Konsumenten nach einem 8 bis 10 Stunden-Tag im Büro eher vor den Rechner setzen, um die neue Bluse oder das tolle Buch zu bestellen, als für eine Shopping-Tour durch die Stadt zu ziehen.

Medien sind digital beliebter

Vor allem Medien, wie Bücher, Musik, Filme und Videospiele werden gern online gekauft. Laut einer Studie von PwC kaufen 60% der Befragten diese Produkte lieber online. Nur 28% würden dafür in ein Geschäft gehen. Die Ursache dafür kann vor allem darin liegen, dass diese Art von Produkten direkt nach dem Kauf digital verfügbar ist. Bücher, Musik und auch Filme können direkt gedownloadet werden. Zusätzlich gibt es im Bereich der Medien ein immens großes Angebot, das viele unterschiedliche Geschmäcker und Interessen bespielt. Ein so umfassendes Angebot können Geschäfte selten leisten. Zwar ist eine Bestellung in Buchläden häufig möglich, allerdings benötigt das Zeit. Online geht es einfach schneller.

Online vs. Offline Shopping - Newsletter2Go

Neues Outfit für die Saison? Schnell mal online stöbern

40% der Befragten gaben an, dass sie Bekleidung lieber online kaufen. Allerdings bevorzugen noch immer 51% den Kauf in einem Geschäft. Das kann mehrere Gründe haben und kommt immer auf das Motiv des Käufers an. Wer konkret sucht, der wird in Onlineshops erfolgreicher sein. Granulare Filtermöglichkeiten, spezifische Einstellungen zu Größe, Farbe und auch Stil ermöglichen, die Suche geschmacksintentioniert zu verfeinern. Auch das Stöbern funktioniert in einem Onlineshop gut. Jedoch hat diese Einkaufsweise einen Haken: Passen die Sachen wirklich? Sehen Sie aus, wie auf dem Photo? Wie ist der Stoff beschaffen und die Verarbeitung? Um dies herauszufinden, muss auf die Bestellung gewartet werden. Im Geschäft können diese Eindrücke direkt erfasst werden. Auch eine direkte Beratung ist in einem “Offline-Laden” häufig noch möglich.

Elektronische Geräte: 43% kaufen Unterhaltungselektronik und Computer lieber online

Unterhaltungselektronik und Computer werden fast gleichwohl online als auch offline gekauft. Die Differenz liegt bei 8 %. So gaben 51% der Befragten der PwC-Studie an, dass sie Produkte dieser Kategorie lieber offline kaufen. Der Vorteil ist hierbei klar: Es können mehrere Geräte ausprobiert werden und in Elektro-Geschäften gibt es häufig einen beratenden Verkäufer mit entsprechendem Fachwissen, der das Gerät vorführt und die Eigenschaften genau erklären kann. All jene, die sich beispielsweise mit der Software und den Betriebssystemen sowie den Hardware-Leistungen von Computern nicht so auskennen, profitieren von einer solchen Beratung. Denn Modelle und technische Ausstattung sind so unterschiedlich wie die Verwendungszwecke.

 

43% aller Befragten gaben an, dass sie diese Produktgruppe lieber online kaufen. Ein Vorteil beim Online-Kauf dieser Produkte ist, dass häufig eine individuelle Konfiguration der Geräte möglich ist. So können sich direkt entsprechende Festplatten und Speicherkapazitäten eingebaut werden lassen. Der Überblick über die Geräte, die am Markt verfügbar sind, ist online auch größer. Wer sich mit technischen Daten auskennt, kann besser vergleichen und sich letztenendes für das Gerät entscheiden, das für ihn am besten passt.

Lebensmittel und Möbel werden noch immer am liebsten in Geschäften gekauft

Lebensmittel und Möbel sowie Heimwerkerbedarf werden von den wenigsten gern online gekauft. Hier liegt der Trend eindeutig beim richtigen Geschäft. Dies kann folgenden Grund haben: In Sachen Mobilar und Lebensmittel ist natürlich Qualität immer ein wichtiger Punkt.

 

Im Supermarkt besteht die Möglichkeit, sich seinen Apfel konkret auszusuchen. Kunden haben die Wahl und sehen direkt, was sie kaufen. Sie können es mit allen Sinnen wahrnehmen, was vor allem für Lebensmittel besonders wichtig ist. Möbel unterliegen bei den meisten Konsumenten hohen Qualitätsansprüchen. Wie fühlt sich beispielsweise die Couch an, ist sie stabil, wie sieht sie dreidimensional aus, wie groß wirkt sie und sitzt es sich wirklich bequem?

 

Heimwerkerbedarf wird häufig in Baumärkten gekauft – dort steht auch die Beratung an erster Stelle. Fachpersonal unterstützt, die Auswahl ist groß und der Kunde kann sich konkret ansehen und erklären lassen, wie Geräte richtig benutzt werden und seine Fragen direkt an den Berater richten. Häufig kommt es auch vor, dass Ideen umgesetzt werden sollen, aber der konkrete Umsetzungsweg noch nicht ganz klar ist. Auch hier kann das Fachpersonal im Baumarkt konkret weiterhelfen. Die Kommunikationswege sind, anders als im Onlineshop, direkt.

Fazit: Der Trend geht mehr und mehr in Richtung digitales Einkaufserlebnis. Jedoch ist durchaus noch Luft nach oben. Vor allem Produkte, bei denen es auf die Qualität ankommt, werden lieber im Geschäft gekauft. Da scheint das Vertrauen zwischen Kunden und Unternehmen noch nicht groß genug zu sein. Außerdem gilt auch: Beim Einkaufserlebnis im Laden können alle Sinne eingesetzt werden. Das kann die digitale Welt noch nicht gewährleisten.

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