Kostenlos testen Login
Home » Blog » Wie Sie Ihre Newsletter-Zustellrate verbessern können

Wie Sie Ihre Newsletter-Zustellrate verbessern können

30. März 2016

Zustellrate verbessern

Tipps zur Verbesserung der Zustellrate für Einsteiger und Fortgeschrittene

Eine gute Zustellrate ist einer der Grundpfeiler erfolgreichen E-Mail Marketings. Nur, wenn E-Mails erfolgreich zugestellt werden können, haben sie überhaupt die Möglichkeit, geöffnet zu werden und zu wirken. Können E-Mails nicht zugestellt werden, war die größte Mühe vergebens – selbst der sorgfältigst erstellte Newsletter kann nicht gelesen werden, wenn er nicht ankommt.

Was ist eine Zustellrate im E-Mail Marketing?

Konkret beschreibt die Zustellrate den Anteil aller versendeten E-Mails, die das Postfach der Empfänger erreichen. Wie kann eine nicht zufriedenstellende Zustellrate verbessert werden? In diesem Beitrag stellen wir verschiedene Maßnahmen vor, die Sie ausprobieren können, um perfekte Zustellraten zu erreichen.

  1. Welche Faktoren bestimmen die Zustellrate?
  2. 4 Tipps für eine hohe Zustellrate
  3. 5 effiziente Tipps für Fortgeschrittene zur Optimierung der Zustellrate

Welche Faktoren bestimmen die Zustellrate?

Die Zustellrate im E-Mail Marketing ergibt sich aus der Gesamtzahl aller versendeten E-Mails abzüglich der Bounces. Die folgenden Punkte beeinflussen die Zustellrate Ihrer Mailings. Beachten Sie diese Merkmale beim Versand Ihrer Newsletter und Sie werden schnell die Erfolge sehen.

Die Reputation

Die Zustellrate steht in engem Zusammenhang mit der Reputation. Die Reputation ist der „Ruf“ eines Absenders, also wie vertrauenswürdig er bei den E-Mail-Providern eingestuft wird. Eine gute Reputation sorgt für gute Zustellraten im E-Mail Marketing, allerdings lassen schlechte Zustellraten die Reputation leiden. Sie wird also einerseits durch die Reputation bestimmt, beeinflusst diese im Gegenzug aber auch wieder.

Versandarchitektur

Eine Maßnahme, welche die Zustellrate enorm verbessern kann, ist die Verwendung einer professionellen Versandarchitektur. Über die Server einer Newsletter Software kann deutlich zuverlässiger als über den privaten E-Mail Account versendet werden. Mit einer Adresse, die für den Privatgebrauch gedacht ist, werden Sie beim Versand an große Verteiler schnell als Spam-Versender eingestuft und erreichen dadurch nur sehr niedrige Zustellraten zwischen 30 und 50%. Mit einer professionellen Software lassen sich dagegen rein technisch im Idealfall Zustellraten über 99% erzielen.

Whitelisting

Der größte Faktor dabei ist das sogenannte Whitelisting. Server, die auf einer Whitelist eingetragen sind, werden von den E-Mail Providern grundsätzlich als vertrauenswürdig eingestuft. Dadurch sinkt die Gefahr, als Spam kategorisiert zu werden, beträchtlich. Versenden Sie Newsletter als „normale“ E-Mail über die private Adresse, landen Sie hingegen oft auf Blacklists. Die Zustellung bei manchen Providern wird damit komplett gesperrt, auf jeden Fall wird die E-Mail-Zustellrate beim nächsten Versand noch niedriger sein. Whitelisting ist also für den Versand an große Listen unverzichtbar.

Spam-Filter

Auch Spam-Filter fallen unter dieses Thema. Ganz klar: Wer im Spam-Filter landet, erreicht das Postfach nicht und kann keine Interaktion mit den E-Mails erreichen. Spam-Filter springen auf bestimmte Merkmale an, die Spam E-Mails gemeinsam haben. Diese Merkmale werden auf Listen wie der von SpamCop hinterlegt und vor der Zustellung durch den Provider überprüft. Hier gilt: Wer zu oft durch Spam-Merkmale auffällt, findet sich schnell auf einer Blacklist wieder.

Spam-Beschwerden

Ein besonders wichtiger Faktor sind Spam-Beschwerden. Wenn eine E-Mail durch einen Empfänger als Spam markiert oder – noch schlimmer – gemeldet wird, wirkt sich das sehr negativ auf die Reputation aus. Eine sehr niedrige Beschwerderate lässt die Reputation im Gegenzug noch steigen.

Die Anzahl der Bounces

Schwer zu beeinflussen, aber ebenfalls bedeutend ist die Anzahl der Bounces. Je mehr E-Mails aus technischen Gründen nicht zugestellt werden können, desto fragwürdiger wirkt der Versender. Eine niedrige Bouncerate wird von den E-Mail Providern hingegen als Qualitätsmerkmal gedeutet. Wenn regelmäßig viele Bounces auftreten, kann dies zur Abstrafung des Absenders oder sogar der ganzen IP führen. Software-Anbieter sind deshalb gegebenenfalls gezwungen, Absender mit dauerhaft hoher Bouncerate zu sperren.

 4 Tipps für eine hohe Zustellrate

Nun sind Sie mit den wichtigsten Merkmalen des Newsletter-Versands vertraut und können sich an die Optimierung Ihrer Zustellrate im E-Mail Marketing wagen. Im Folgenden erfahren Sie Tipps, wie Sie Ihre Zustellrate verbessern können.

1. Professionelle Server

Der erste Schritt sollte selbstverständlich sein: Nutzen Sie für den Versand auf jeden Fall professionelle Server. Diese sind bereits gewhitelistet und für Sie besteht keine Gefahr, von den Spam-Filtern abgefangen zu werden. Wichtige Whitelisting-Anbieter sind zum Beispiel die CSA, ISIPP SuretyMail und Return Path. Je nach Zielgruppe lohnt sich die Eintragung auf unterschiedliche Whitelists. Deutsche Mailservice Provider wie gmx, web.de oder 1&1 erreichen Sie zum Beispiel mit Unterstützung der CSA besser, internationale Provider mithilfe von Return Path.

2. Das Bouncemanagement

Entscheidend ist außerdem ein effektives Bouncemanagement. Hard Bounces (dauerhaft nicht mehr erreichbare Adressen) sollten unbedingt sofort aus der Empfängerliste entfernt werden. Achten Sie darauf diese Empfänger nicht erneut anzuschreiben. Newsletter2Go übernimmt das Aussortieren der Hard Bounces automatisch für Sie. Soft Bounces (temporär nicht mehr erreichbare Adressen) sind insgesamt weniger heikel, können sich aber in zu großer Zahl auch negativ auf Ihre Zustellrate auswirken. Newsletter2Go sortiert solche Adressen nach drei fehlgeschlagenen Zustellversuchen aus.

3. Die Abmeldungen

Neben den Bounces sollten auch die Abmeldungen gut und vor allem rechtssicher verwaltet werden. Beachten Sie Newsletter-Abmeldungen nicht, steigt die Gefahr, dass Ihre E-Mails auf Ablehnung stoßen und als Spam gemeldet werden. Das beeinflusst die Reputation negativ. Um von vornherein nur rechtssicher erworbene E-Mail-Adressen zu kontaktieren, nutzen Sie immer ein Double-Opt-In-Verfahren.

4. Vermeiden von Spam-Begriffen

Im Newsletter-Inhalt können Sie darauf achten, Spam-Begriffe zu vermeiden. Um herauszufinden, ob Ihr Newsletter durch Spam-Filter gefährdet ist, können Sie vor dem Versand einen Spam-Test durchführen. Offensichtliche Spam-Faktoren sind beispielsweise durch Link-Shortener wie bit.ly verborgene Links oder ein unausgewogenes Text-Bild-Verhältnis.

5 effiziente Tipps für Fortgeschrittene: Optimierung der Zustellrate

Auch wenn Sie es mit diesen zuvor genannten Maßnahmen schon versucht haben, ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Mit diesen Profi-Tipps können Sie Ihre Zustellrate im E-Mail Marketing weiter verbessern:

1. Dedizierte IPs

Standardmäßig werden bei einer E-Mail Marketing Software Shared IPs genutzt. Diese werden mit mehreren Absendern geteilt und haben somit keinen alleinigen Einfluss auf die Reputation. Für die Reputation einer dedizierten IP sind ausschließlich Sie zuständig. Gerade bei hohem Versandvolumen und besonderen Anforderungen (z.B. Medizinbranche) kann sich eine solche IP lohnen. Am besten wird die IP durch den Software-Anbieter “aufgewärmt”, bevor Sie selbst damit versenden. Dieser Service ist bei allen dedizierten IPs von Newsletter2Go inbegriffen.

2. Absender-Signaturen

Bei Absender-Signaturen handelt es sich um ein Verifizierungsverfahren. E-Mails können mithilfe einer Signatur einem eindeutig identifizierten Absender zugeordnet werden. Das soll verhindern, dass unberechtigte Versender im Namen anderer E-Mails versenden. Bekannte Verfahren sind DKIM und Sender ID. Diese werden von den meisten E-Mail-Anbietern überprüft und, falls vorhanden, positiv bewertet.

3. DMARC

Ein immer wichtiger werdendes Authentifizierungsprotokoll ist DMARC. Die Besonderheit ist, dass die Reaktion des Empfängers, falls die Authentifizierung fehlschlägt, zurückübertragen wird. DMARC wird unter anderem von Google, Microsoft und Yahoo genutzt und bringt entsprechend für die Postfächer dieser Anbieter bessere Zustellraten.

4. Sender Score

Das kostenlose Tool aus dem Hause Return Path stellt die Reputation in Form einer Punktzahl dar. Dieser Score kann zwischen 0 und 100 liegen. Ein Score über 91 gewährleistet gute Zustellraten. Der Sender Score kann verbessert werden, indem die Beschwerderate gesenkt, Spamfallen eliminiert und die Bounces minimiert werden. Beachten Sie, dass der Sender Score nur ein Indikator für die E-Mail-Zustellrate und nicht mit ihr gleichzusetzen ist.

5. Empfänger-Blacklist einrichten

Sollten Empfänger Ihre E-Mails wiederholt als Spam melden, sollten Sie darüber nachdenken, diese Empfänger auf einer Blacklist einzutragen. So können Sie entscheiden, dass die betreffenden Empfänger keine E-Mails mehr von Ihnen erhalten. Auf diese Weise vermeiden Sie Spam-Meldungen und verbessern Ihre Reputation.

Falls Sie unsicher sind, warum Ihre E-Mail-Zustellrate zu niedrig ist oder weitere Hilfe benötigen, können Sie sich jederzeit an den Newsletter2Go-Support wenden. Dieser hilft Ihnen gerne weiter und unterstützt Sie dabei, bestmögliche Zustellraten zu erreichen.

Für eine hohe Zustellrate lohnt es sich also, auf einige Dinge zu achten. Mit einem professionellen Versand und dem Umgehen der Spam-Filter erhöhen Sie Ihre Zustellrate. Eine gute Reputation trägt ebenso zu einer höheren Zustellrate bei. Probieren Sie unsere Tipps aus und machen Sie Ihre Newsletter somit erfolgreicher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Newsletter2Go verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.