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Newsletter Tracking mit Google Analytics und econda – E-Mail Tracking [Teil 2/3]

19. Mai 2015

An die Tracking-Daten von Newslettern kommt man dank vieler praktischer Tools meist ohne großen Aufwand. Für die meisten E-Mail Marketer ist jedoch oft noch interessanter, wie erfolgreich ein Newsletter Leser auf die eigene Website weiterleitet. Auch das lässt sich problemlos herausfinden, wenn man Reporting Tools wie Google Analytics oder econda mit dem Newsletter-Tracking verknüpft. Nachdem wir im letzten Artikel Klarheit in die Erhebung und Auswertung üblicher Newsletter KPI gebracht haben, wollen wir diesmal thematisch tiefer gehen und das Newsletter-Tracking mit Website-Analyse verbinden.

Newsletter Tracking mit Google Analytics

Newsletter sind ein gängiges Mittel, um den Erfolg einer Website voranzutreiben. Sie sind noch immer eine zuverlässige Maßnahme, für mehr Besuche zu sorgen und die Leser dazu zu bringen, Käufe zu tätigen. Wenn man nur die Performance des Newsletter misst, entgeht einem jedoch, wie es nach dem Klick auf den Link im Newsletter weitergeht. Mit Website-Analyse-Tools wie Google Analytics und econda kann man die Aktionen der Besucher noch weiter nachvollziehen. Die Besuche auf der Website, die über den Kanal E-Mail gekommen sind, können gemessen und alle wichtigen Zahlen direkt im Tracking-System eingesehen werden. In Newsletter2Go ist die Anbindung schon voreingerichtet, weshalb das Tracking beim Newsletterversand durch das Setzen eines Häkchens ohne weiteres aktiviert werden kann. Ein Tracking Generator muss nicht extra eingerichtet werden, sondern Sie können direkt loslegen.

Newsletterkampagnen mit Google Analytics tracken

Falls Sie noch kein Google Analytics-Konto eingerichtet haben, können Sie auf dieser Website ein Konto erstellen. Sie werden automatisch Schritt für Schritt durch die Anmeldung geführt.

Beim Newsletterversand müssen Sie nur ein Häkchen bei “Google Analytics” setzen, um das Tracking zu aktivieren. Dadurch werden allen Links in Ihrem Newsletter die richtigen Kampagnenparameter hinzugefügt. Für jeden einzelnen Newsletter werden eindeutige Bezeichnungen vergeben, sodass Sie den Traffic auf Ihrer Website genau zuordnen können. Es werden immer die Kampagnenquelle (utm_source), das Kampagnenmedium (utm_medium), der Kampagnenbegriff (utm_term), der Kampagnen-Content (utm_content) und der Kampagnenname (utm_campaign) automatisch festgelegt.

Die Daten, die in Google Analytics bereitgestellt werden, können auf den ersten Blick beinahe unendlich erscheinen. Es können zum Beispiel die Merkmale der Website-Besucher wie Wiedergabemedium oder Herkunftländer eingesehen werden. Mit der Radar-Funktion kann man überwachen, ob sich ein bestimmter Messwert stark positiv oder negativ verändert hat. Auch das Nutzerverhalten auf der Website wird dort ausführlich gemessen und aufgezeichnet. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man die Daten seines Newsletters dort wiederfindet.

Sie können auf einem einfachen Weg an diese Werte herankommen, indem Sie im Reiter “Akquisitionen” den Kanal E-Mail auswählen. Dort werden Ihnen zunächst die Sitzungen, also der Anteil der Newsletter-Empfänger am Gesamtwert der Website-Besuche, angezeigt. Hier kann man erfahren, welchen Anteil E-Mail Marketing an den neuen Sitzungen hat und wie viele neue Nutzer dadurch gewonnen wurden. Besonders interessant ist die Absprungrate. Daran kann man schnell erkennen, ob die Besucher an dieser Stelle gefunden haben, was sie beim Klick auf den Link erwartet haben und die Landing Page ausführlich gelesen haben – oder ob sie enttäuscht waren und diese gleich wieder geschlossen haben. Dafür können auch die Seiten pro Sitzung und die durchschnittliche Sitzungsdauer Indikatoren sein.

In Google Analytics gibt es außerdem Auswertungen über die E-Commerce-Conversion. Praktischerweise kann dabei jedoch nicht nur der Umsatz, sondern ein Wert nach Wahl, zum Beispiel Zielvorhaben wie Registrierungen oder Logins, gemessen werden. Durch die automatisch gesetzten Cookies aus der Newsletter Software von Newsletter2Go kann man diese Werte für jede einzelne Kampagne betrachten und so schon auf den ersten Blick erkennen, welcher Newsletter besonders wirksam war.

Google Analytics Segmente einrichten

Mithilfe der Google Analytics Segmente lassen sich die Daten einzelner Gruppen isolieren und gesondert analysieren. Diese Funktion ist sehr wertvoll für das Newsletter Tracking mit Google Analytics, weil sich so die Website-Besucher nach Referrer oder Quelle segmentieren lassen und man einzelne Newsletter oder Kampagnen im Detail betrachten kann. Das Besondere daran ist, dass für diese speziellen Gruppen alle durch Google Analytics erhobenen Daten angezeigt werden können.

Segmente können für viele verschiedene Dimensionen angelegt werden. Um den Erfolg eines Newsletters auszuwerten, empfiehlt es sich, Segmente in der Dimension “Benutzerquellen” zu erstellen. Damit können Sie die Besucher danach segmentieren, wie sie Ihre Website gefunden haben. Unter “Kampagne” können Sie die Empfänger einzelner Newsletter auswählen oder unter “Quelle” die Empfänger aller Newsletter, indem Sie dort “E-Mail” als Quelle angeben.

Segmente erstellen

Es ist auch möglich, mehrere Segmente miteinander zu vergleichen, also die Performance verschiedener Newsletter direkt gegenüberzustellen. Dieser Vergleich kann bei A/B-Tests sehr interessant sein, denn man erkennt im Detail, welche Variante des Newsletters mehr erreicht hat. Auf dem Verhaltensfluss-Diagramm von Google Analytics kann man sehen, wohin die Besucher sich nach der Landing Page bewegt haben.

Segmente hinzufügen

Segmente sind sehr schnell eingerichtet: Loggen Sie sich in Google Analytics ein und gehen Sie auf “Verwalten”. Dort finden Sie unter “Persönliche Tools und Assets” die Segmente. Richten Sie Segmente für Ihre Newsletter ein und vergleichen Sie dann die Daten, indem Sie sich in der normalen Google Analytics-Ansicht die Daten bestimmter Segmente anzeigen lassen. So können Sie genau herausfinden, wie viel Zeit die Empfänger Ihres Newsletters auf Ihrer Website verbracht haben, welche Produkte sie sich angesehen haben und wie hoch die Absprungrate auf einzelnen Websites war.

Newsletter Tracking mit econda

Auch für den econda Shop Monitor gibt es vielfältige Tracking-Möglichkeiten. In der Platinum-Lösung des Monitors sind sowohl Segmentierungen als auch Funnels enthalten, die eine systematische Trichterdarstellung der Besucherprozesse bieten.

Durch eine kombinierte Nutzung des Newsletter2Go-Trackings und der von Google Analytics oder econda gelieferten Zahlen werden die Zusammenhänge zwischen Newsletter und Website-Besuch besonders gut erkennbar. Betrachtet man zum Beispiel die Abmelderate des Newsletters und die Absprungrate der am häufigsten angeklickten Website, kann man Rückschlüsse darüber ziehen, ob Newsletter und Website die richtige Zielgruppe erreichen. Liegen Abmelderate und Absprungrate für einen Newsletter besonders hoch, sollte man vielleicht darüber nachdenken, entweder die Ausrichtung des Newsletters zu ändern oder bei der Adressgewinnung in Zukunft eine andere Zielgruppe anzusprechen. Kombiniert man Werte wie die Öffnungs- und Klickrate des Newsletters mit den Seiten pro Sitzung oder der durchschnittlichen Sitzungsdauer der Website-Besucher, lassen sich weitere Erkenntnisse über die passende Ausrichtung des Newsletters gewinnen.

Nun kennen Sie ergiebige Quellen für die Erhebung von Kennzahlen und wissen, was die gängigen Kennzahlen aussagen. Sie haben erfahren, welche KPIs relevant sind und wie diese zueinander in Beziehung stehen. Der nächste Schritt zur Optimierung Ihres E-Mail Marketings ist zu lernen, wie man die Kennzahlen richtig deutet und Strategien oder Handlungsempfehlungen daraus ableitet. Im nächsten Artikel zeigen wir deshalb, was Sie tun können, um anhand der Tracking-Daten Ihren Newsletter zu optimieren.

3 Kommentare

  1. Wird auch Piwik als Analyse-Tool unterstützt oder ist das geplant?

    1. Hallo Holger, momentan gibt es noch keine Piwik-Integration für Newsletter2Go. Wir nehmen Ihren Wunsch aber gerne auf. Wenn Sie Google Analytics nicht nutzen möchten, ist das Tracking mit econda vielleicht eine Alternative für Sie?

  2. Gute Sache und einfach mit Mausklick aktivierbar,
    auch wenn die Informationsflut in Analytics schon eine Herausforderung ist… ;-)

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