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Anti-Spam-Regeln: So vermeiden Sie “spamige” Newsletter

27. September 2012

Spam vermeiden - NEwsletter2Go

Spam-Ordner vermeiden

Im Zusammenhang mit dem Begriff Newsletter-Versand ist Spam leider immer wieder ein Problem. Da Spam-Filter inzwischen immer empfindlicher reagieren, sollten Sie die Kriterien kennen, nach denen E-Mails beurteilt werden. Beachten Sie beim Erstellen Ihrer Newsletter einige Anti-Spam-Regeln, brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Nachfolgend erläutern wir Ihnen kurz, worauf genau es ankommt.

IP Reputation des Newsletter-Versenders

Eine gute Reputation des Newsletter-Versenders ist die notwendige Bedingung dafür, dass Ihr Newsletter nicht als Spam eingestuft wird.

Durch folgende Leistungen können wir Ihnen eine hervorragende Reputation garantieren:

  • Whitelisting: Als Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) und des Deutschen Dialogmarketing-Verbands (DDV) wird Newsletter2Go in den einschlägigen Whitelists der deutschen und internationalen E-Mail Service Provider wie GMX, Web.de, 1&1, Freenet, Yahoo! und vieler anderer geführt.
  • Bounce Management: Das vollautomatisierte Newsletter Bounce Management von Newsletter2Go bereinigt Ihre Empfängerlisten von ungültigen Adressen. E-Mail-Adressen, bei denen der Zustellversuch zu einem Hardbounce geführt hat (Rückläufer bei nicht existenter Adresse), können bereits beim nächsten Versand nicht mehr angeschrieben werden und werden von der Newsletter Software aus dem Verteiler entfernt. Diese Listenhygiene stärkt die Reputation des Newsletter-Versenders, weil Spammer normalerweise ihre Adresslisten nicht pflegen. Je sauberer also die Empfängerlisten, desto geringer die SPAM-Wahrscheinlichkeit.

Newsletter-Spam vermeiden mit den folgenden Anti-Spam-Regeln

Zusätzlich zur IP Reputation des Versenders wird bei einem Spam-Test auch der Inhalt Ihres Newsletters bewertet. Content-Filter durchsuchen E-Mails nach verdächtigen Merkmalen und Eigenschaften und versehen diese mit ‚Strafpunkten‘. Eine kritische Menge von Strafpunkten führt schließlich zur Spam-Klassifizierung der E-Mail.

Folgende Regeln sollten Sie beachten:

  1. Natürlich sollten Sie spamverdächtige Schlagwörter wie „Viagra“, „Casino“, „Sofortgewinn“ etc. generell vermeiden.
  2. Verfassen Sie die Betreffzeile und Newsletter-Texte auf keinen Fall ausschließlich in Großbuchstaben. Vermeiden Sie übertriebene Interpunktion, wie z.B. eine Häufung von Ausrufezeichen.
  3. Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis: Bilder sollten nicht mehr als 50% des Newsletter-Contents ausmachen.
  4. Keine IP-Adressen als Links verwenden – viele SPAM- und Phishing-Filter schlagen hierbei Alarm.
  5. Verzichten Sie auf Newsletter-Anhänge. Verwenden Sie stattdessen Hyperlinks, über die Ihre Empfänger die entsprechenden Dateien herunterladen können.
  6. Registrieren Sie sich bei einer Whitelist. Dadurch wird Ihre IP-Adresse oder Domain automatisch als vertrauenswürdig eingestuft.

Testen Sie Ihre Mailings auf Spam

Die E-Mails auf Spam zu überprüfen, ist unabdingbar, wenn Sie eine erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategie führen wollen. Optimieren Sie Ihre Mailings regelmäßig und achten Sie darauf die Interessen der Kunden wirklich in den Vordergrund zu stellen.

Denkt der Kunde, dass die E-Mail nicht besonders relevant für ihn ist, wird er sie eventuell löschen, ohne Sie überhaupt gelesen zu haben. Oder aber er wird sie direkt in den Spam-Ordner verschieben.

Im schlimmsten Fall landet Ihre IP-Adresse auf einer sogenannten Blacklist. Eine Blacklist ist eine Sammlung von IP-Adressen, denen Spam unterstellt wird. Ihre Domain könnte dadurch blockiert werden, so dass Ihre E-Mails abgefangen werden und gar nicht erst bei Ihren Empfängern ankommen.

Spam-Tests und Blacklists können Ihre Arbeit schnell zunichtemachen und schaden letztendlich nur Ihrer eigenen E-Mail-Kampagne.

Achten Sie deshalb darauf Ihre E-Mails so zu gestalten, dass Sie ein Verschieben in den Spam-Ordner vermeiden. Senden Sie Ihren Empfängern spannende Inhalte, die begeistern und im besten Fall noch auf Ihre Webseite locken. Erreichen Sie Ihre Zielgruppe, indem Sie jedem speziell ausgewählte und vor allem passende Informationen zusenden.

4 Kommentare

  1. Führe aktuell eine Recherche zu diesem Thema durch. Wenn man sich genauer damit beschäftigt stellt man nämlich genau das fest, was hier sehr gut beschrieben wird. Mails von den gängigen Hostern landen vermehrt im Spam. Dieser Artikel hilft in jedem Fall um zu verstehen warum das so ist und auf was man unbedingt achten sollte.

  2. Vielen dank für die Informationen. Es ist sehr hilfreich gewesen.

    Gruß Anna

  3. Alles schön und gut – jeder Punkt wurde berücksichtigt. Leider hat GMail den letzten Newsletter dennoch als Werbung eingestuft. Keine Ahnung warum das passiert.

    Gibt es eine Möglichkeit das zu analysieren?

    1. Hallo Matthias, die Erkennung und Einstufung eines Newsletters in den Werbung-Tab von Gmail ist nochmal etwas anderes als die reine Spam-Bekämpfung. Denn Google bietet auch einen sehr guten Spam-Filter und wenn dein Newsletter es in das Postfach deiner Empfänger geschafft hat (dazu gehören alle Tabs – auch der Werbung-Tab), konntest du den Spam-Filter schon mal umschiffen. Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du deinen Newsletter direkt in der normalen Inbox und nicht im „Werbungs“-Tab gelistet sehen. Darauf kann man jedoch nur schwer Einfluss nehmen. Hier sind die Google Algorithmen schon ziemlich gut. Du könntest natürlich mit unserem Spam-Test deinen Newsletter nochmals kontrollieren und zum Bespiel auf DKIM und SPF achten. Ich vermute aber, dass es sehr schwer sein wird, einen Newsletter an Google vorbei direkt in die Inbox zu schicken. Wichtige Merkmale hierfür sind vor allem persönliche Ansprache, keine werblichen Inhalte und kein Versand mit den gleichen Inhalten an verschiedene Gmail Nutzer. Und spätestens bei den letzten beiden Punkten wird es dann schwer.

      Viele Grüße,
      Felix Keller

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