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SPAM-Vermeidung bei Newslettern

27. September 2012

Im Zusammenhang mit Newsletter-Versand ist SPAM leider immer wieder ein Problem. Da SPAM-Filter inzwischen immer empfindlicher reagieren, sollten Sie die Kriterien kennen, nach denen SPAM-Filter Emails beurteilen, und dazu einige Regeln beim Erstellen eines Newsletters beachten.

Update 01.04.2015: Ab sofort können Sie mit dem kostenlosen SPAM-Test bei Newsletter2Go vorab klären, ob noch Optimierungsbedarf besteht.

 

Reputation des Newsletter-Versenders

Eine gute Reputation des Newsletter-Versenders ist die notwendige Bedingung dafür, dass Ihr Newsletter nicht als SPAM eingestuft wird. Durch folgende Leistungen können wir Ihnen eine hervorragende Reputation garantieren:

  • Whitelisting: Als Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) und des Deutschen Dialogmarketing-Verbands (DDV) wird Newsletter2Go in den einschlägigen Whitelists der deutschen und internationalen Mailservice-Provider, wie GMX, Web.de, 1&1, Freenet, Yahoo! und vieler anderer, geführt.
  • Bouncemanagement: Das vollautomatisierte Newsletter-Bouncemanagement von Newsletter2Go bereinigt Ihre Empfängerlisten von ungültigen Adressen. Email-Adressen, bei denen der Zustellversuch zu einem Hardbounce geführt hat (Rückläufer bei nicht-existenter Adresse), können bereits beim nächsten Versand nicht mehr angeschrieben werden und werden von der Newsletter-Software aus dem Verteiler entfernt. Diese Listenhygiene stärkt die Reputation des Newsletter-Versenders, weil Spammer normalerweise ihre Adresslisten nicht pflegen. Je sauberer also die Empfängerlisten, desto geringer die SPAM-Wahrscheinlichkeit.

 

Anti-SPAM-Regeln für den Inhalt von Newslettern

Zusätzlich zur Reputation des Versenders bewerten SPAM-Filter auch den Inhalt Ihres Newsletters. Content-Filter durchsuchen Emails nach verdächtigen Merkmalen und Eigenschaften und versehen diese mit ‚Strafpunkten‘. Eine kritische Menge von Strafpunkten führt schließlich zur SPAM-Klassifizierung der Email.

Folgende Regeln sollten Sie beachten:

  • Natürlich sollten Sie spamverdächtige Schlagwörter wie „Viagra“, „Casino“, „Sofortgewinn“ etc. generell vermeiden.
  • Verfassen Sie die Betreffzeile und Newsletter-Texte auf keinen Fall ausschließlich in Großbuchstaben. Vermeiden Sie übertriebene Interpunktion, wie z.B. eine Häufung von Ausrufezeichen.
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis: Bilder sollten nicht mehr als 50% des Newsletter-Contents ausmachen.
  • Keine IP-Adressen als Links verwenden – viele SPAM- und Phishing-Filter schlagen hierbei Alarm.
  • Meiden Sie Javascript und Formulare, weil diese Eigenschaften von vielen SPAM-Filtern mit ‚Strafpunkten‘ belegt werden und innerhalb von E-Mails sowieso nicht korrekt funktionieren.
  • Verzichten Sie auf Newsletter-Anhänge. Verwenden Sie stattdessen Hyperlinks, über die Ihre Empfänger die entsprechenden Dateien herunterladen können.
3 Kommentare

  1. Vielen dank für die Informationen. Es ist sehr hilfreich gewesen.

    Gruß Anna

  2. Alles schön und gut – jeder Punkt wurde berücksichtigt. Leider hat GMail den letzten Newsletter dennoch als Werbung eingestuft. Keine Ahnung warum das passiert.

    Gibt es eine Möglichkeit das zu analysieren?

    1. Hallo Matthias, die Erkennung und Einstufung eines Newsletters in den Werbung-Tab von Gmail ist nochmal etwas anderes als die reine Spam-Bekämpfung. Denn Google bietet auch einen sehr guten Spam-Filter und wenn dein Newsletter es in das Postfach deiner Empfänger geschafft hat (dazu gehören alle Tabs – auch der Werbung-Tab), konntest du den Spam-Filter schon mal umschiffen. Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du deinen Newsletter direkt in der normalen Inbox und nicht im “Werbungs”-Tab gelistet sehen. Darauf kann man jedoch nur schwer Einfluss nehmen. Hier sind die Google Algorithmen schon ziemlich gut. Du könntest natürlich mit unserem Spam-Test deinen Newsletter nochmals kontrollieren und zum Bespiel auf DKIM und SPF achten. Ich vermute aber, dass es sehr schwer sein wird, einen Newsletter an Google vorbei direkt in die Inbox zu schicken. Wichtige Merkmale hierfür sind vor allem persönliche Ansprache, keine werblichen Inhalte und kein Versand mit den gleichen Inhalten an verschiedene Gmail Nutzer. Und spätestens bei den letzten beiden Punkten wird es dann schwer.

      Viele Grüße,
      Felix Keller

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