Kostenlos testen Login
Home » Blog » Mehr Persönlichkeit im E-Mail Marketing mit Newsletter-Personalisierung

Mehr Persönlichkeit im E-Mail Marketing mit Newsletter-Personalisierung

4. März 2016

Newsletter Personalisierung

Wie Sie Ihren E-Mails mehr Persönlichkeit verleihen

Eine Situation, die Ihnen sicher bekannt vorkommt: Das Postfach Ihrer Empfänger ist chronisch überfüllt. Sie stehen vor der Herausforderung, in diesen Fluten von E-Mails aufzufallen und die Empfänger davon zu überzeugen, sich mit Ihren Mailings auseinanderzusetzen. Gerade weil E-Mail Marketing so viele Vorteile mit sich bringt und so häufig genutzt wird, sind die Postfächer voll. Es besteht die Gefahr, dass Newsletter nur halbherzig überflogen oder im schlimmsten Falle ganz ignoriert werden. Aber woran liegt das? Und viel wichtiger: Was kann dagegen unternommen werden?

User haben unpersönlichen, nichtssagenden Content satt. Sie warten auf Inhalte, die Mehrwert bieten und mit denen sie sich engagieren können. Kurzum: Personalisierte Inhalte, die sich mit ihren individuellen Vorlieben decken.

Um eine Beziehung zu Ihren Kunden aufzubauen und sie von Angeboten zu überzeugen, müssen Sie sich folglich von Ihren Mitbewerbern abheben. Das Zauberwort heißt Personalisierung. Ein persönlicher Touch wirkt Wunder: er macht neugierig und lädt zum Öffnen der E-Mail ein. Aber wie genau können Newsletter personalisiert werden? Wir haben ein paar einfach umsetzbare Tipps gesammelt, die Öffnungs- und Klickraten in die Höhe schnellen lassen.

Eine persönliche Ansprache zahlt sich aus

Wie spreche ich meine Empfänger am besten an? Diese Frage hat sich wohl jeder E-Mail Marketer schon einmal gestellt. Hierbei gibt es leider kein Patentrezept. Grundsätzlich gilt, dass Sie ein vertrautes Verhältnis zu Ihren Empfängern aufbauen sollten. Je persönlicher Sie Ihre Leser ansprechen, desto besser.

Personalisierung bedeutet eine Ansprache auf Basis der zugrundeliegenden Kundendaten. Fragen Sie User schon beim Eintrag in die Abonnentenliste nach dem Vornamen. Der Nutzer sollte das Gefühl entwickeln, dass er nicht nur einer von vielen ist, sondern als etwas Besonderes betrachtet wird. Darum gilt: Seien Sie konkret! Vermieden werden sollten allgemein gültige Ansprachen wie „Lieber Abonnent.“ Solche Formulierungen sind zumeist nur dann sinnvoll, wenn Ihnen keine persönlichen Daten der Nutzer vorliegen.

Steht Ihnen also der Vorname des Empfängers zur Verfügung, sollten Sie ihn auch mit diesem begrüßen („Lieber …/ Liebe …“). Erwiesenermaßen mögen Personen es, ihren Namen zu hören und zu sehen, denn so wird ein Gefühl von Wichtigkeit bzw. von einer bereits bestehenden Bindung mit dem Absender suggeriert.

Fehlt Ihnen der Vorname Ihres Empfängers, können Sie ihn alternativ mit seinem Nachnamen ansprechen („Lieber Herr … / Liebe Frau …). Stehen Ihnen keine Infos zur Verfügung, bleibt Ihnen die neutrale Option („Liebe Kunden“).

Marketer sollten ihre Zielgruppe also genau kennen und darüber informiert sein, welche Ansprache von ihren jeweiligen Kunden bevorzugt wird und diese dementsprechend einsetzen. Während von einigen Kunden eine formellere Ansprache gewünscht wird („Sehr geehrte Frau / Sehr geehrter Herr“), empfiehlt sich für in einigen Unternehmen ein lockeres Duzen der Abonnenten. In einigen Fällen bieten sich auch andere Personalisierungen an, die genutzt werden können.

Beispiele für Grußformeln

Interessen verbinden und können deshalb effektiv zur persönlichen Ansprache genutzt werden. Eine Formulierung, die darauf eingeht, kreiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer Community und ist deshalb ein geschickter Schachzug. Hier einige Beispiele für gelungene Begrüßungen:

  • Liebe Sportsfreunde (Fitness)
  • Namaste, liebe Yogis (Yogastudio)
  • Liebe Leseratten (Buchclub)
  • Hallo Fußball-Freunde (Fanclub)
  • Liebe Freunde des guten Geschmacks (Lieferdienst)
  • Liebe Gourmets (Lebensmittelversand)
  • Liebe Weltenbummler (Reisen)
  • Liebe Fashionistas (Mode)

Mehr Persönlichkeit im Betreff

Der Betreff ist das Aushängeschild einer E-Mail und sollte nicht unterschätzt werden. Er entscheidet darüber, ob ein Empfänger das Mailing tatsächlich öffnet oder in den Papierkorb verschiebt. Daher sollte der Betreff auf keinen Fall eintönig und nichtssagend sein. Stattdessen gilt für die Betreffzeile: kurz, auf den Punkt, spannend und vor allem persönlich.

Überflüssiges sollte vermieden werden. Die Grundregel besagt, dass der Betreff zwar etwas über den Inhalt einer E-Mail verraten, allerdings nicht zu viele Infos preisgeben sollte. Lediglich die Neugier des Empfängers sollte geweckt werden. Merken Sie sich zum Beispiel, dass Wörter wie „Newsletter“ im Betreff überflüssig sind und nicht erwähnt werden müssen. Eine erneute Anrede des Empfängers bzw. eine Wiederholung des Absenders sind meist ebenfalls verschenkte Zeichen.

Obwohl eine erneute Anrede des Empfängers vermieden werden sollte, kann die Betreffzeile trotzdem ganz einfach mit einer persönlichen Ansprache formuliert werden. Indem Pronomen wie „dein“, „Ihr“, „dich“ oder „unser“ eingebunden werden, spricht der Betreff den Leser individuell an. Es können zum Beispiel persönliche Empfehlungen gegeben werden.

Hier ein paar Beispiele für erfolgreiche Betreffzeilen:

  • „Fragen, die nur Sie beantworten können“
  • „20% Rabatt für Ihren ersten Einkauf“
  • „Ihre Meinung ist uns wichtig“
  • „Unsere Studio Tipps für dich“
  • „Die besten Reisedeals in deiner Region“
  • „XX, dein kostenloses Training wartet auf dich“
  • „XX, wir haben eine ganz besondere Überraschung für dich“

Mit dem Absendernamen Vertrauen erzeugen

Anstatt nur den Firmennamen zu benutzen, sollte ein realer Name benutzt werden. Natürlich möchte man als seine Unternehmen Brand Awareness steigern, allerdings ist eine Marke keine reale Person und gibt dem Mailing so auch keinen persönlichen Touch. Eine Kombination aus einem Namen und der Firma („Laura von Firma XXX“) ist eine gute Möglichkeit, seine Empfänger anzuschreiben und der beste Mix aus persönlicher Ansprache und Professionalität. So zeigen Sie dem Empfänger, dass hinter der Nachricht eine wirkliche Person steht. Wird Nähe zwischen Empfänger und Versender hergestellt, neigt der Empfänger grundsätzlich häufiger dazu, den Newsletter auch zu öffnen.

Probieren Sie es mit Persönlichkeit!

Festzuhalten ist also, dass Newsletter in der heutigen Zeit folgendes mitbringen müssen: Sie müssen den Empfänger abholen, zur Interaktion bewegen, sie müssen neugierig machen, sie müssen Mehrwert bieten und Interesse wecken.

Persönlich schreiben – das bedeutet, ein einzelnes Individuum anzusprechen statt die breite Masse bedienen zu wollen. Es ist eine Kunst, einen Newsletter persönlich zu formulieren, wenn die Abonnentenliste Tausende von Empfängern umfasst.

1 Kommentar

  1. Das sind wirklich gute Tipps. Das zahlt sich wirklich aus. Freue mich auf weitere Tipps.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>