Kostenlos testen Login
Home » Blog » Wie Sie Ihre Newsletter-Anmeldung optimieren

Wie Sie Ihre Newsletter-Anmeldung optimieren

3. März 2017

Newsletter-Anmeldung optimieren

Tipps zur Gestaltung von Newsletter-Anmeldeformularen

Für erfolgreiches E-Mail Marketing gibt es eine Grundvoraussetzung: Eine Datenbank mit interessierten Kontakten, die den Newsletter bestellt haben und ihn lesen. Wie kommt man aber überhaupt an E-Mail-Adressen? Neue Empfänger zu sammeln, ist eine große Herausforderung. Man muss Website-Besucher und andere potenzielle Abonnenten zunächst auf den Newsletter aufmerksam machen. Anschließend muss man sie dazu motivieren, ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Im letzten Schritt zum Newsletter-Abonnement müssen die Empfänger auch noch per Double Opt-In die Anmeldung bestätigen. Die Hürden, um die Rate der neuen Anmeldungen zu erhöhen, sind also verhältnismäßig hoch.

Mit einer guten Strategie und dem richtigen Newsletter-Anmeldeformular ist es aber gar nicht so schwierig, Newsletter-Abonnenten zu bekommen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihre Newsletter-Anmeldung optimieren, um so viele neue Empfänger wie möglich zu gewinnen.

Wie kann ich mein Anmeldeformular einbetten?

Am meisten verbreitet sind sicherlich Anmeldeformulare im Header- und Footerbereich von Websites. Solche statischen Formulare sind insgesamt relativ unauffällig, aber schon deutlich besser als ein einfacher Link. Das Anmeldeformular sollte unbedingt an einer Stelle der Website eingebunden werden, die gut sichtbar ist und häufig genutzt wird. Wo auf Ihrer Website die Aktivität am höchsten ist, finden Sie mithilfe von Klick-Heatmaps heraus.

Mehr Aufmerksamkeit erreichen Sie mit einem Pop-Up auf Ihrer Website. Pop-Up-Anmeldeformulare werden oft als wirksamste Lösung für mehr Newsletter-Anmeldungen empfohlen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn zu schnell sind die Besucher genervt von penetranten Pop-Ups. Auf keinen Fall sollten Inhalte vollständig verdeckt werden, das kann sogar Sichtbarkeitsverlusten in Google führen. Stattdessen sollte die Relevanz der Pop-Ups bedacht werden. Zum Beispiel sollten sich Pop-Ups erst nach einiger Zeit öffnen oder wenn der Besucher die Seite verlassen möchte. Der Besucher konnte so bereits einige Informationen aufnehmen und ist offener dafür, sich für den Newsletter einzutragen, um weitere Inhalte oder Angebote zu erhalten.

Eine gute Gelegenheit, um interessierte Besucher in Abonnenten zu verwandeln, ist ein Blog. Blogs bieten generell gute Voraussetzungen, um E-Mail-Adressen zu sammeln. Besucher, die sich mit Ihrem Blog beschäftigen, zeigen bereits Interesse an Ihren Inhalten. Es ist wahrscheinlich, dass sie auf dem neuesten Stand bleiben möchten. Somit sind sie offener für den Newsletter und melden sich eher dafür an. Platzieren Sie Ihr Anmeldeformular in der Sidebar Ihres Blogs und unter den einzelnen Blogbeiträgen. Auch bei der Abgabe von Kommentaren können Sie direkt fragen, ob sich der Kommentierende für den Newsletter anmelden möchte.

Sind Sie Betreiber eines Online-Shops, sollten Sie unbedingt Erstbesucher auf Ihren Newsletter aufmerksam machen. Mit einem Hinweis auf exklusive Rabatte für Newsletter-Abonnenten gewinnen Sie nicht nur neue Adressen, sondern verbessern auch die Kaufabschlussrate. Binden Sie dafür Anmeldeformulare als Pop-Up auf der Startseite ein und bieten Sie die Newsletter-Anmeldung im Checkout-Prozess an.

Auch Social Media eignen sich zur Newsletter-Anmeldung. Da beide Kanäle grundsätzlich andere Zwecke bedienen, ist es sinnvoll, Social Media-Fans auch als Abonnenten zu gewinnen. Weisen Sie mit Ihren Social Media-Profilen beispielsweise auf den nächsten Newsletter-Versand hin. Wie Sie ein Anmeldeformular direkt in Ihre Facebook-Seite integrieren, erfahren Sie hier.

Wie sollte ich mein Anmeldeformular gestalten?

Zeigen Sie den Empfängern, was sie erwartet

Je mehr Sie schon im bei der Newsletter-Anmeldung verraten, desto besser können die Empfänger die Situation einschätzen. Das steigert die Bereitschaft, Ihnen ihre E-Mail-Adresse zu überlassen. Zeigen Sie also schon vor der Anmeldung genau, was nach Eingabe der E-Mail-Adresse passiert. Folgende Fragen sollten unbedingt geklärt werden:

  • Welchen Newsletter erhalten die Empfänger?
  • Welche Inhalte sind darin erhalten?
  • Wie oft wird der Newsletter verschickt?
  • Was passiert mit den Daten, die von den Empfängern angegeben werden?
  • Wie kann man sich vom Newsletter wieder abmelden?

Beschriften Sie das Anmeldeformular eindeutig

Sie möchten, dass Ihre Besucher Ihren Newsletter abonnieren. Diese haben aber gar nicht die Absicht dazu. Stattdessen geht es den Besuchern um einen ganz bestimmten Vorteil. Das kann zum Beispiel sein, Ihre Blogbeiträge zuerst zu lesen oder bei der ersten Bestellung in Ihrem Onlineshop 10% zu sparen. Deshalb werden sich mit einem trockenen „Newsletter abonnieren“ die wenigsten überzeugen lassen. Die Formulierung weckt eher negative Assoziationen und lässt an Werbung denken. Geben Sie dem Anmeldebutton eine eindeutige Beschriftung, die dem Abonnenten seine Vorteile zeigt.

Seien Sie genügsam in Bezug auf Daten

Im Prinzip können Sie im Anmeldeformular so viele Daten abfragen, wie Sie wünschen. Viele verschiedene Daten abzufragen, hat seine Vorteile. Je mehr Informationen Ihnen zur Verfügung stehen, desto genauer wird das Targeting. Die Angabe vieler Daten wird aber schnell zur Belastung für die Empfänger. Außerdem gilt in Deutschland das Konzept der Datensparsamkeit. Dies bedeutet, dass Sie nur so viele Daten sammeln sollten wie unbedingt notwendig. Am besten fragen Sie daher nur die E-Mail-Adresse als Pflichtangabe ab. Alle weiteren Angaben sollten auf freiwilliger Basis erfolgen.

Fragen Sie die Empfänger nach ihren Wünschen

Es gibt einen einfach Weg, dennoch die zur Newsletter-Segmentierung nötigen Daten zu bekommen. Fragen Sie die Empfänger einfach selbst und überlassen Sie ihnen die Wahl. Bieten Sie den Empfängern beispielsweise schon bei der Dateneingabe die Wahl, welchen Ihrer Newsletter sie erhalten möchten. Auch das Argument, den Newsletter bei mehr Angaben besser auf die Empfänger zuschneiden zu können, wirkt. Die Aussicht auf bessere Newsletter lässt viele Empfänger freiwillig mehr Daten angeben.

Verschenken Sie etwas

Zusätzliche Anreize bei der Newsletter-Anmeldung erhöhen die Rate der Neuanmeldungen enorm. Bieten Sie deshalb falls möglich kostenlose Angebote und Inhalte exklusiv für Newsletter-Abonnenten an. Für E-Commerce-Shops kann das beispielsweise ein Rabattgutschein für die erste Bestellung oder eine individuelle Geburtstagsüberraschung sein. Dienstleister können E-Books und Whitepaper mit relevanten Inhalten im Gegenzug für die Newsletter-Anmeldung zum Download anbieten.

Die Sache mit der Rechtssicherheit: Double Opt-In

Für E-Mail Marketing gibt es eine Grundvoraussetzung: Der Versand werblicher Newsletter ist in Deutschland und vielen anderen Ländern generell nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Empfängers notwendig. Das verhindert, dass Empfänger mit ungewollter Werbung belästigt werden und dient der Abgrenzung von Spam. Die Regeln sind streng, schon der Versand einer einzigen ungewollten E-Mail gilt als unzumutbare Belastung. Abmahnungen und hohe Geldstrafen können die Folge sein.

Um neue Empfänger zu bekommen, benötigen Sie also deren Einwilligung. Der Kauf von E-Mail-Adressen empfiehlt sich aus diesem Grund nicht. Bei gekauften Listen ist es fast unmöglich, die Einwilligung zweifellos nachzuweisen. Um sich die Einwilligung einzuholen, ist das Double Opt-In-Verfahren verbreitet und anerkannt. Dabei gibt der neue Empfänger zunächst seine E-Mail-Adresse in ein Anmeldeformular ein. Anschließend wird eine Bestätigungsmail versendet. Diese enthält einen Bestätigungslink, den der Empfänger anklicken muss. Erst wenn dies geschehen ist, wird seine E-Mail-Adresse in den Verteiler aufgenommen. Mit diesem Verfahren können Sie jederzeit zweifelsfrei nachweisen, dass Ihre Empfänger ihr Einverständnis gegeben haben.

Worauf kommt es bei einer DOI-Mail an?

Bei der Gestaltung der Bestätigungsmail sollten Sie beachten, dass zum Zeitpunkt des Versandes noch keine Einwilligung zum Versand werblicher E-Mails vorliegt. Deshalb darf diese E-Mail keinerlei werbliche Elemente enthalten, weder im Betreff noch im eigentlichen Inhalt oder im Footer. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn die E-Mail nur den Hinweis auf die Bestätigung der Anmeldung beinhaltet. Dies bietet auch den Vorteil, dass die Empfänger nicht vom Bestätigungslink abgelenkt werden.

Anleitung: Anmeldeformulare mit Newsletter2Go erstellen

1. DOI-Mail anlegen

Erstellen Sie ein neues Double Opt-In-Mailing mit Bestätigungslink. Fügen Sie Ihre gewünschten Texte ein und passen Sie Betreff und Absender an.

2. Anmeldeformular anlegen

Legen Sie in Ihrem Accountmenü ein neues Anmeldeformular an. Geben Sie an, welches DOI-Mailing aus Ihrem Account dafür verwendet werden soll.

3. Eigenes Logo/Bilder einfügen

Laden Sie Ihr Logo oder ein anderen Bild in die Mediathek Ihres Accounts hoch und fügen Sie es in Ihr Anmeldeformular ein. Die Farben des Anmeldeformulars können Sie ebenfalls festlegen.

4. Merkmale für die Abfrage auswählen

Wählen Sie die Merkmale, die im Anmeldeformular abgefragt werden sollen. Neben der E-Mail-Adresse können Sie aus vielen weiteren Merkmalen wählen und sogar neue Merkmale erstellen. Dazu gehören zum Beispiel Vorname, Nachname, Geschlecht, Wohnort oder spezifische Merkmale wie Schuhgröße oder Lieblingsfarbe.

5. Adressbücher auswählen, in die Empfänger eingetragen werden sollen

Legen Sie das Adressbuch fest, in das Empfänger standardmäßig eingetragen werden sollen. Auf Wunsch können Sie im Anmeldeformular selbst mehrere Adressbücher zur Wahl stellen, um die Anmeldung für mehrere Newsletter gleichzeitig zu ermöglichen.

6. Formularcode generieren

Lassen Sie sich den Code für Ihr Anmeldeformular generieren. Ihnen wird automatisch ein Code für die Einbettung und ein Code für ein Pop-Up generiert. Sie benötigen keinerlei Programmierkenntnisse – der Code wird komplett automatisch erstellt.

7. Formularcode einbetten

Betten Sie Ihr Formular an einer beliebigen Stelle Ihrer Website ein. Alle Empfänger, die sich neu anmelden, werden nun automatisch in Ihren Newsletter-Account übertragen.

1 Kommentar

  1. Danke für die guten Hinweise! Das werden wir dann gleich mal in die Tat umsetzen!
    Herzliche Grüße

    Tanja

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>