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Die häufigsten Gründe für Newsletter-Abmeldungen

30. August 2012

Abmeldegründe Newsletter

Newsletter-Abmeldungen sind bei Marketern natürlich nicht gern gesehen. Trotzdem können die dafür angegebenen Gründe oftmals dabei helfen, eventuelle Fehler zu korrigieren und das Angebot insgesamt kundenorientierter zu gestalten.

Die automatische Newsletter-Abmeldefunktion unserer Newsletter Software gibt dem Abmeldenden die Möglichkeit, Gründe für seine Abmeldung vom Newsletter anzugeben. Wir haben über 35.000 Abmeldegründe von Newsletter-Empfängern untersucht und die am häufigsten genannten hier zusammengestellt, um Ihnen zu erklären, worauf Sie beim Newsletter-Versand achten sollten und welche Verbesserungen Sie vornehmen können.

1. „Kein Interesse/Bedarf mehr“

Eine veränderte Interessenlage bzw. nicht mehr vorhandener Bedarf für eine Dienstleistung ist der meistgenannte Abmeldegrund. Solche Abmeldungen, auf die Sie als Anbieter wenig Einfluss haben, sind völlig normal und bewegen sich quantitativ meist auf einem konstanten Niveau. Solange jeder Newsletter eine seriöse Abmeldefunktion enthält, dürfte es hier keine Probleme geben.

2. „Newsletter kommt zu oft“

Die Flut von Emails und anderen Informationen ist inzwischen ein allgemeines Problem. Dadurch sinkt die Toleranzschwelle bei den Empfängern. Wenn sich Menschen von zu häufig erscheinenden Newslettern belästigt fühlen, leidet die Kundenbeziehung nachhaltig darunter und die Abmeldungen nehmen zu. Versenden Sie deshalb Ihre Newsletter immer erst dann, wenn Sie genug mitteilenswerte Informationen zusammenstellen konnten. Auch sollte die Häufigkeit des Newsletters zur Art des angebotenen Produkts passen – beispielsweise möchte kaum jemand wöchentlich über Produkte informiert werden, die vornehmlich als exklusive Geschenkartikel zu seltenen Anlässen gekauft werden.

3. „Das ist für mich nicht relevant“

Nach wie vor sind viele Marketing-Emails überhaupt nicht auf die spezifischen Interessen der Empfänger abgestimmt. Wer undifferenziert ein und dasselbe Angebot an alle Kunden verschickt, braucht sich nicht über hohe Abmelderaten zu wundern. Statt unpersönliche Massenmails zu versenden, sollten Sie Ihren Kundenstamm in sinnvoll abgegrenzte Zielgruppensegmente unterteilen, um wirklich relevante Angebote und Informationen zustellen zu können. Wenn Sie auf diese Weise herausgefunden haben, wen wo der Schuh drückt, sollten Sie versuchen, für jeden Kundentyp das passende Exemplar zu finden. Denn wer an Ballerinas interessiert ist, möchte nun einmal nichts über Anglerstiefel lesen.

4. „Unansehnlich“

Auch eine uninteressante Aufmachung, ein verwirrender Aufbau oder fehlende Ästhetik eines Newsletters können Gründe für eine Abmeldung sein. Wenn sich Ihr Newsletter hingegen mit einem ausgewogenen Bild-Text-Verhältnis sowie mit gut lesbaren und übersichtlich angeordneten Inhalten präsentiert, werden Ihre Empfänger ihn nicht nur gerne lesen, sondern vielleicht sogar von sich aus weiterempfehlen. Wählen Sie die drei bis fünf interessantesten Neuigkeiten aus, statt Ihren Newsletter zu überfrachten. Reduzieren Sie längere Texte auf kurze Teaser-Abschnitte, die Interesse beim Leser wecken und ihn per Klick auf Ihre Webseite weiterleiten, wo er die Vollversion des jeweiligen Artikels lesen kann.

Die Pflege eines guten Kundendialogs ist für jedes Unternehmen der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Und zu einem solchen Kundendialog gehört auch das Berücksichtigen von Abmeldegründen, um daraus zu lernen, wie man das eigene Marketing wirklich kundenorientiert ausrichten kann. Die dafür investierte Mühe wird sich für Sie in Form einer merklich verbesserten Responserate und einer größeren Kundentreue mehr als auszahlen.

Wie unterhaltsam manche Newsletter-Abmeldungen sein können, lesen Sie in unserem Kommentar.

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