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Die häufigsten Gründe für Newsletter-Abmeldungen

28. Dezember 2017

Abmeldegründe Newsletter

Newsletter-Abmeldungen optimieren?

Die automatische Newsletter-Abmeldefunktion unserer Newsletter Software gibt dem Empfänger die Möglichkeit, Gründe für seine Abmeldung vom Newsletter anzugeben. Wir haben über 35.000 Abmeldegründe von Newsletter-Empfängern untersucht. Die am häufigsten genannten stellen wir hier zusammen. Außerdem verraten wir Ihnen in unseren Tipps, worauf Sie beim Newsletter-Versand achten sollten und welche Verbesserungen Sie vornehmen können, um Ihre Newsletter-Abmeldungen zu optimieren.

Was sind die häufigsten Abmeldegründe?

Newsletter-Abmeldungen sind bei Marketern natürlich nicht gern gesehen. Trotzdem können die dafür angegebenen Gründe oftmals dabei helfen, eventuelle Fehler zu korrigieren und das Angebot insgesamt kundenorientierter zu gestalten. Nutzen Sie die Chance und optimieren Sie Ihre Newsletter mithilfe dieser Informationen des Wissens um die Gründe der Abmeldung. Das richtige Abmeldemanagement sorgt für zufriedene Kunden.

1. „Kein Interesse/Bedarf mehr“

Eine veränderte Interessenlage bzw. nicht mehr vorhandener Bedarf für eine Dienstleistung ist der meistgenannte Abmeldegrund. Solche Abmeldungen sind völlig normal und bewegen sich quantitativ meist auf einem konstanten Niveau. Sie haben darauf als Anbieter meist auch wenig Einfluss. Solange jeder Newsletter eine seriöse Abmeldefunktion enthält, kommt es dabei zu keinen weiteren Problemen.

2. „Spam/Nie zum Newsletter angemeldet“

An dieser Stelle ist es wichtig, noch einmal die Anmeldesituation zu überprüfen. Wann erhalten meine Kunden einen Newsletter? Haben sie sich explizit dafür angemeldet? Über ein Double-Opt-In-Verfahren sind Sie auf der sicheren Seite und erhalten echte Anmeldungen zu Ihrem Newsletter. Wenn Ihre Newsletter als Spam markiert wurden, überprüfen Sie noch einmal die Art und Weiser der Ansprache Ihrer Kunden.Eine Spam-Markierung hat negative Auswirkungen auf Ihre Reputation, dies sollten sie unbedingt vermeiden. Es lohnt sich ebenso, einen Abmeldelink zu verwenden, um eine einfache Abmeldung vom Newsletter zu ermöglichen und somit die Häufigkeit dieses Abmeldegrundes zu minimieren.

3. „Postfach zu voll“

Ist das Postfach Ihrer Empfänger zu voll, kann Ihr Newsletter schnell untergehen. Daran können Sie nicht viel ändern. Überzeugen Sie Ihre Empfänger mit relevanten Inhalten und gestalten Sie Ihren Newsletter so individuell wie möglich. So können Sie sich auch in einem überfüllten Postfach durchsetzen. Auch die Häufigkeit Ihres Newsletter-Versandes spielt an dieser Stelle eine Rolle. Bieten Sie Ihren Empfängern die Möglichkeit, selbst über die Häufigkeit des Newsletter-Empfanges zu entscheiden.

4. „Newsletter kommt zu oft“

Die Flut von E-Mails und anderen Informationen ist inzwischen ein allgemeines Problem. Dadurch sinkt die Toleranzschwelle bei den Empfängern. Wenn sich Menschen von zu häufig erscheinenden Newslettern belästigt fühlen, leidet die Kundenbeziehung nachhaltig darunter und die Abmeldungen nehmen zu. Versenden Sie deshalb Ihre Newsletter immer erst dann, wenn Sie genug mitteilenswerte Informationen zusammenstellen konnten. Auch sollte die Häufigkeit des Newsletters zur Art des angebotenen Produkts passen – beispielsweise möchte kaum jemand wöchentlich über Produkte informiert werden, die vornehmlich als exklusive Geschenkartikel zu seltenen Anlässen gekauft werden. Auch hier bietet es sich an, die Empfänger selbst wählen zu lassen, wie häufig sie Ihren Newsletter erhalten möchten.

5. „Das ist für mich nicht relevant“

Nach wie vor sind viele Marketing E-Mails überhaupt nicht auf die spezifischen Interessen der Empfänger abgestimmt. Wer undifferenziert ein und dasselbe Angebot an alle Kunden verschickt, braucht sich nicht über hohe Abmelderaten zu wundern. Statt unpersönliche Massenmails zu versenden, sollten Sie Ihren Kundenstamm in sinnvoll abgegrenzte Zielgruppensegmente unterteilen. So können Siewirklich relevante Angebote und Informationen individuell zustellen. Denn wer an Ballerinas interessiert ist, möchte nun einmal nichts über Ankle Boots lesen.

6. „Unansehnlich“

Auch eine uninteressante Aufmachung, ein verwirrender Aufbau oder fehlende Ästhetik eines Newsletters können Gründe für eine Abmeldung sein. Wenn sich Ihr Newsletter hingegen mit einem ausgewogenen Bild-Text-Verhältnis sowie mit gut lesbaren und übersichtlich angeordneten Inhalten präsentiert, werden Ihre Empfänger ihn nicht nur gerne lesen, sondern vielleicht sogar von sich aus weiterempfehlen. Wählen Sie die drei bis fünf interessantesten Neuigkeiten aus, statt Ihren Newsletter zu überfrachten. Reduzieren Sie längere Texte auf kurze Teaser-Abschnitte, die Interesse beim Leser wecken und ihn per Klick auf Ihre Webseite weiterleiten, wo er die Vollversion des jeweiligen Artikels lesen kann.

Warum die Abmeldegründe berücksichtigen?

Die Pflege eines guten Kundendialogs ist für jedes Unternehmen der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Und zu einem solchen Kundendialog gehört auch das Berücksichtigen von Abmeldegründen. Aus dem präzisen Abfragen von Abmeldegründen können Rückschlüsse auf die eigene E-Mail-Strategie geschlossen werden. Wer versteht, was seine Kunden wollen, der kann seine Strategie und seine Mailings stets verbessern. Die dafür investierte Mühe wird sich für Sie in Form einer merklich verbesserten Responserate und einer größeren Kundentreue auszahlen.

Erleichtern Sie den Empfängern den Vorgang durch ein einfaches Abmeldemanagement mit nicht mehr als zwei Klicks und verzichten Sie auf ein Double-Opt-Out-Verfahren oder ein Login zur Abmeldung des Newsletters. Abmeldungen haben keine negativen Folgen für Sie, Spam-Markierungen dagegen schon. Diese beeinflussen Ihre Reputation und somit Ihre Zustellrate. Ihre Versand-Reputation sinkt stärker, wenn Ihre Empfänger den Newsletter als Spam markieren. Durch die Abmeldung nichtinteressierter Empfänger erhalten Sie eine qualitativ hochwertige Empfängerliste.

Unter Beachtung der genannten Abmeldegründe wird Ihnen eine Optimierung Ihrer Newsletter leicht fallen. Den Abmeldelink schicken Sie idealerweise in jedem Newsletter mit und erleichtern Ihren Empfängern das Abmelden durch zwei Klicks. Dann hat der Empfänger keine unerwünschten Mails mehr im Postfach, Sie sparen Geld und vermeiden eine schlechte Reputation.

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