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Inline-Bilder im E-Mail-Marketing

4. Dezember 2012

Häufig bekommen wir die Frage, ob Bilder in einem HTML-Newsletter auch inline (als base64-kodierter String) verschickt werden können. Im Folgenden möchten wir eine ausführliche Antwort mit Pro und Contra dieser Technik geben:

Der Vorteil eingebetteter Bilder liegt auf der Hand: sie werden sofort angezeigt – ohne die bei vielen Mailprogrammen sonst übliche Sicherheitsabfrage, ob externe Inhalte nachgeladen werden sollen.

Allerdings gibt es auch zwei große Nachteile dieser Technik:

  1. base64-kodierte Bilder blähen nicht nur der Quellcode stark auf und machen diesen unübersichtlich, sie sind auch ein Kriterium für einige Spamfilter
  2. base64-kodierte Bilder werden nicht in allen E-mail-Clients dargestellt. Hier eine ausführliche Übersicht:

Webclients:

AOL Nein
Gmail Nein
Hotmail Nein
Outlook.com Nein
Yahoo! Nein

Desktop-Clients:

Apple Mail 4, 5, 6 Ja
Entourage 2004, 2008 Ja
Live Mail Nein
Lotus Notes 6.5, 7 Nein
Lotus Notes 8, 8.5 Ja
Outlook 2003 Ja
Outlook 2007, 2010, 2013 Nein
Outlook Express Nein
Thunderbird Ja
Windows Mail Nein

Mobile-Clients:

Android Ja
Blackberry Ja
iPad Ja
iPhone Ja

Fazit:

Mit base64-kodierte eingebettete Bilder sollten im E-Mail-Marketing generell vermieden werden. Bei der Mehrheit der Desktop- und Webclients werden im Zweifel gar keine Bilder bzw.  leere Platzhalter angezeigt, was einen äußert unschönen und unprofessionellen Eindruck vermittelt.
Einzig auf mobilen Endgeräten kann man sich auf eine zuverlässige Anzeige verlassen. Hier kann es sich u.U. lohnen ein kleines Bild – wie z.B. Ihr Firmenlogo – direkt in den Newsletter einzubetten.

2 Kommentare

  1. Base64-kodierte Bilder sind zwar größer als ihr binäres Equivalent, aber nicht um mehrere Größenordnungen sondern nur ca. 37% (vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Base64#MIME).
    Von daher ist wohl die Unterstützung in den verschiedenen Clients als die Größe des Bilders das Problem.

  2. Ich schmeiß das mal so rein: Ob ein Client ein embedded-Image mag hängt auch von dessen Größe ab, mal abgesehen davon, dass Bilder als Base-64 um einiges größer sind, als “normal” (um genau zu sein: Rund 4 mal so groß). Das heißt, dass die oben genannte Liste der Clients auch relativ gesehen werden muss, je nachdem wie die Liste erstellt wurde ;)

    Ach, und: Auch wenn es den Quelltext selbst aufbläht, wird dafür mindestens ein Request weniger notwendig :) Für kleine Bilder zumindestens (aka Icons) eine Überlegung wert.

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