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Gastbeitrag – Wie Sie hochwertige Abonnenten auf Ihrer Website gewinnen

18. Januar 2017

Hochwertige Abonnenten

SEO-Portal teilt Erfahrungen über Pop-Ups und Checkboxen

Ein Newsletter ist nur dann etwas wert, wenn er auch gelesen wird. Es entscheidet also nicht nur die bloße Zahl der Abonnenten darüber, ob ein Newsletter ein Erfolg ist oder eben nicht. Viel wichtiger ist es, ob die Inhalte auch wirklich gelesen und angeklickt werden. Denn nur, wer am Ende auch den Call-to-Action auf der hinter dem Newsletter stehenden Website ausführt (oder die Inhalte weiterempfiehlt), war auch wirklich ein wertvoller Leser. Doch mit welchen Taktiken kann man es schaffen, neue hochwertige Abonnenten zu gewinnen? Michael Schöttler vom SEO-Portal teilt seine Erfahrungen mit zwei beliebten Vorgehensweisen: Pop-Ups und Checkboxen.

Pop-Ups auf der Website – nervig oder nützlich?

Pop-Ups auf der Website einzubauen, welche die Nutzer dazu motivieren sollen, sich in den Newsletter einzutragen, sind bei vielen Webmastern ein beliebtes Mittel. Und tatsächlich sagen unsere Erfahrungswerte, dass sich auf diesem Wege einige neue Abonnenten gewinnen lassen. Doch unsere bisherigen Erkenntnisse zeigen auch, dass diese den Newsletter dann eher selten anklicken. Es scheint also, als würden sie sich nur eintragen, um das nervige Pop-Up loszuwerden. Und nervig sind Pop-Ups für viele – denn wir beobachten auch deutlich höhere Absprungraten auf den jeweiligen Websites. Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, für jeden neuen Abonnenten einen Leser der Website aufs Spiel zu setzen.

Hier lohnt es sich, zwischen zwei Arten der Pop-Ups zu unterscheiden. Zum einen gibt es Pop-Ups, die aufleuchten, sobald die Nutzer die Seite betreten oder einmal gescrollt haben. Sie stehen damit direkt zwischen den Besuchern und den von ihnen gewünschten Inhalten. Gerade auf mobilen Endgeräten sind diese Pop-Ups sehr ärgerlich, da sie oft auch schwer zu schließen sind. Nicht überraschend also, dass Google solche Interstitials in der mobilen Suche bereits mit einer Abstrafung belegt. Zum anderen gibt es Pop-Ups, die dann getriggert werden, wenn die Nutzer auf dem Weg sind, die Seite zu verlassen. Diese Exit-Intent Pop-Ups sind deutlich weniger verpönt, da sie nicht direkt die Inhalte verdecken. Daher sollen sie auch in absehbarer Zukunft nicht durch Google bestraft werden. Während die Exit-Intent Pop-Ups also durchaus ihre Vorteile haben können, sollten seitenfüllende Pop-Ups lieber nicht genutzt werden.

Newsletter-Anmeldung bei Kommentar – interessierte Leser ansprechen

Eine weitere Taktik ist es, die Nutzer anzusprechen, die sowieso schon mit den Inhalten auf einer Website interagieren wollen. Wer zum Beispiel einen Kommentar hinterlässt, ist sicher auch an mehr Informationen interessiert. Warum also nicht im Kommentarfeld einen Haken anbieten, mit dem man zeitgleich mit dem Absenden des Kommentars auch den Newsletter bestellt? Auf den von uns beobachteten Projekten hat sich diese Möglichkeit bislang als durchgängig erfolgreich erwiesen. Die Nutzer werden nur dann angesprochen, wenn sie ohnehin schon interagieren – und das auf eine nicht aufdringliche Art und Weise. Gleiches gilt für Nutzer, die Inhalte direkt von der Website in den sozialen Medien teilen. Auch sie möchten wahrscheinlich in Zukunft auf neue spannende Dinge hingewiesen werden. Bei Checkboxen sollte natürlich immer darauf geachtet werden, dass eindeutig auf die Newsletter-Anmeldung hingewiesen und das Double Opt-In-Verfahren verwendet wird.

Klar ist, dass mit diesem Vorgehen am Ende weniger Abonnenten herumkommen werden als mit Pop- Ups, doch das muss kein Problem sein. Vielmehr sind die so gewonnenen Leser deutlich wertvoller, da sie auch wirklich an den Inhalten interessiert sind. So erhält man eine qualifizierte und qualitativ hochwertige E-Mail-Liste, mit der man in Zukunft viel Freude haben dürfte. Das Beste daran ist: Man hat keine Gelegenheitsleser oder -besucher durch nervige Pop-Ups vor den Kopf gestoßen.

Über den Autor:

Michael Schöttler ist Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur imwebsein GmbH und leidenschaftlicher SEO. Als Chefredakteur des Onlinemagazins SEO-Portal widmet er sich allen Themen rund um die Suchmaschinenoptimierung.

1 Kommentar

  1. Hallo Michael,

    auch ich finde Exit-Popups wirklich akzeptabel (und nutze sie auch), weil sie eben den Leser nicht beim Lesen stören. Das bringt immer mal wieder Abonnenten und so ein Popup kann ich dann auch mit meinem Gewissen vereinbaren ;-)

    Was noch wichtig zu erwähnen wäre, damit die Emails von den Abonnenten auch gelesen werden: Die Überschrift muss sitzen! Nur tolle Überschriften regen auch zum Öffnen der Mail an.

    LG,
    Kevin

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