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E-Mail Marketing optimieren – E-Mail Tracking [Teil 3/3]

27. Mai 2015

Email Marketing Optimierung - 12 Taktiken

Zahlreiche Tools und umfangreiches Monitoring machen das Erheben von Kennzahlen heute zum reinsten Kinderspiel. Die Newsletter-Performance wird beim Versand mit Newsletter2Go automatisch gemessen und auch der Beitrag des Newsletters zum Erfolg von Websites kann mit Webanalyse-Tools wie Google Analytics oder Econda leicht ermittelt werden.

 

Die Zahlen selbst sind jedoch nur der erste Schritt, wenn man sein Email Marketing optimieren möchte – man muss auch wissen, wie man diese richtig deutet und welche Möglichkeiten es zur Verbesserung der Newsletter-Performance gibt. Deshalb erfahren Sie in diesem Artikel, wie sich aus den abstrakten Zahlen konkrete Handlungsanweisungen für das eigene E-Mail Marketing ableiten lassen. In der Infografik finden Sie 12 effektive Taktiken, mit denen Sie Ihr Email Marketing optimieren und ihm mehr Power verleihen. Unter der Infografik erfahren Sie noch detaillierter, wie Sie Tracking zur Optimierung nutzen und was Sie bei der Optimierung beachten sollten.

12 Taktiken für E-Mail Marketing mit mehr Power [Infografik]


Email Marketing optimieren Infografik neu

Die Infografik darf gerne mit Hilfe des folgenden Codes geteilt oder auf der eigenen Webseite eingebunden werden:

Infografik teilen: Einbettungscode 700px Breite

Öffnungsrate zu niedrig:
Betreff kürzen! Wenn die Öffnungsrate des Newsletter zu niedrig ist, kann man versuchen, den Betreff zu konkretisieren und zu kürzen. Die Leser sollten auf den ersten Blick erkennen können, warum sie eine E-Mail öffnen sollen.
Versandzeitpunkt ändern! Außerdem ist es einen Versuch wert, den Newsletter zu einem anderen Zeitpunkt zu versenden. Wenn der Newsletter dann ankommt, wenn die Leser ihr Postfach ohnehin geöffnet haben, werden sie wahrscheinlich eher die E-Mail lesen.
Person als Absender! Es sollte mit einem Blick ersichtlich sein, wer den Newsletter versendet hat. Wenn Ihr Unternehmen sich offen präsentiert und durch einen persönlichen „Botschafter“ an die Empfängern herantritt, fühlen sich diese sicher eher angesprochen.

Klickrate zu niedrig:
Weniger ist mehr! Je mehr Links in einem Newsletter, desto besser? Nicht unbedingt. Zu viele verschiedene Links können die Empfänger verwirren und dazu führen, dass gar nichts angeklickt wird. Konzentrieren Sie sich auf zentrale, relevante Links.
Hervorhebungen helfen! Zeigen Sie ruhig ganz klar, worauf in der Mail geklickt werden sollte. Mit farblichen Hervorhebungen oder fetter Schrift lenken Sie den Blick auf die wichtigsten Links.
Anweisungen geben! Ein Call to Action kann mehr, als dem Leser ein werbliches „Jetzt kaufen“ zu vermitteln. Sagen Sie klar, was die Leser überhaupt tun sollen – z.B. klicken, lesen oder folgen.

Conversion zu niedrig:
Persönliche Angebote! Die Personalisierung von Newslettern und Gutscheincodes ist eine gute Möglichkeit, den Empfängern zu zeigen, dass Sie ein ganz persönliches Angebot für sie bereithalten. Wenn dieses auch noch zeitlich begrenzt ist, wird es für Ihre Leser fast unwiderstehlich.
Klarheit statt Überflutung! Überladen Sie Ihren Newsletter nicht. Zu viele verschiedene Inhalte können die Empfänger ablenken oder überfordern. Sie kennen das bestimmt selbst – wenn das Angebot zu groß ist, steht man vor der Qual der Wahl und kauft häufig gar nichts.
Mehrwert hervorheben! Ein großes „RABATT“ im Betreff sollte doch die Empfänger davon überzeugen, die Produkte aus Ihrem Newsletter zu kaufen? Leider nicht. Anstatt nur den Preis oder den großzügigen Rabatt zu bewerben, machen Sie den Lesern besser klar, welchen Mehrwert es ihnen bietet, die Angebote aus dem Newsletter zu nutzen.

Abmelderate zu hoch:
Themen überdenken! Schreiben Sie vielleicht an Ihren Newsletterempfängern vorbei? Auch häufige Wiederholungen der Inhalte oder zu oft versendete, kleinteilige Newsletter können zu hohen Abmelderaten führen.
Versandfrequenz verändern! Sowohl ein zu selten als auch ein zu häufig versendeter Newsletter kann abschrecken. Versenden Sie in zu kurzen Abständen, kommen die Empfänger möglicherweise gar nicht zum Lesen oder fühlen sich bedrängt. Wenn Sie unregelmäßig nur alle paar Monate etwas versenden, haben die Empfänger Sie vielleicht beim zweiten Newsletter schon vergessen und interessieren sich nicht mehr für die Inhalte.
Darstellbarkeit gewährleisten! Einen Newsletter, der nicht richtig dargestellt wird, möchte niemand lesen. Ihre E-Mails sollten nicht nur einzigartig und lesenswert, sondern auf jeden Fall auch ansehnlich sein. Stellen Sie also durch umfangreiche Tests mit verschiedenen Programmen und Geräten sicher, dass Ihr Newsletter richtig wiedergegeben wird – vor allem beim Abruf von mobilen Geräten.

Wie kann ich die Zustellrate optimieren?


Die Zustellrate oder Inbox Placement Rate bezeichnet den Anteil der Newsletter, die tatsächlich im Posteingang Ihrer Empfänger angekommen sind. Wenn Ihr Newsletter regelmäßig nicht zufriedenstellende Zustellraten erreicht, liegt es wahrscheinlich daran, dass er häufig im Spamordner landet oder die Bouncerate sehr hoch liegt. Spamfilter lassen sich relativ leicht umgehen – vorausgesetzt, Ihre E-Mails landen dort zu Unrecht. Viele E-Mail Provider ordnen automatisch E-Mails von Versendern, die viele E-Mails von einer IP-Adresse aus versenden, als Spam ein. Dies lässt sich lösen, indem man den Newsletter über die Server eines gewhitelisteten Dienstleisters wie Newsletter2Go versendet. Das Whitelisting bedeutet, dass über die Newsletter Software von Newsletter2Go versendete E-Mails als vertrauenswürdig eingestuft und an den Spamfiltern vorbei zugestellt werden.

Auch die Bouncerate kann die Zustellrate beeinflussen: Je mehr Hard Bounces ein E-Mail-Absender regelmäßig verursacht, desto weniger vertrauenswürdig wirkt er. Deshalb liegt die Zustellrate höher, je weniger „tote“ Adressen sich in einer Datenbank befinden. Hard Bounces, denen dauerhaft keine Newsletter mehr zugestellt werden können, sollten also auf jeden Fall entfernt werden. Dies geschieht durch die Software von Newsletter2Go automatisch. Die Soft Bounces, an die nur temporär nicht zugestellt werden kann, sind schwerer zu beeinflussen. Die Zustellung kann zum Beispiel daran scheitern, dass das Postfach des Empfängers zu voll ist oder die Server seines E-Mail Providers überlastet sind. Soft Bounces sollten deshalb nicht ohne Weiteres aus der Datenbank gelöscht werden.

Wie kann man die Öffnungsrate verbessern?

Ebenso wie die Zustellrate sollte man auch die Öffnungsrate auf jeden Fall im Zeitverlauf beobachten. Gerade bei dieser Kennzahl ist es wichtig, sie ins Verhältnis zu anderen Messwerten zu setzen. So sagt zum Beispiel die eindeutige Öffnungsrate etwas ganz anderes aus als die gesamte Öffnungsrate. Die Gesamtöffnungen sollten immer gemeinsam mit den Öffnungen pro Empfänger betrachtet werden.

Wenn ein Newsletter erst einmal zugestellt wurde, gilt es, die Empfänger auf begrenztem Platz davon zu überzeugen, die E-Mail zu öffnen. Die Optimierung der Öffnungsrate findet hauptsächlich durch den Betreff, die Absenderdaten und den Pre-Header statt. Um die Auswirkungen von Veränderungen dieser Angaben zu messen, sind A/B-Tests ein sehr gut geeignetes Mittel. Die E-Mail Marketing Software von Newsletter2Go bietet die Möglichkeit, gleich 9 verschiedene Newslettervarianten auf einmal zu testen. Die erfolgreichste Variante wird nach der Testphase automatisch versendet, weshalb die Optimierung sich fast wie von selbst erledigt. Diese Varianten sollten Sie auf jeden Fall ausprobieren:

Betreff modifizieren – Einen kürzeren Betreff benutzen. Wenn der Betreff zu lang ist, wird er gegebenenfalls in manchen Programmen oder mobil gar nicht vollständig angezeigt. Bei einer Länge unter 40 Zeichen ist man auf der sicheren Seite. Der Kernpunkt des Newsletters sollte so früh wie möglich im Betreff erwähnt werden, damit nicht ausgerechnet das Wichtigste abgeschnitten wird.

Betreff personalisieren – Den Namen oder Wohnort des Empfängers erwähnen. Die personalisierte Ansprache von Newsletterempfängern kann heutzutage beinahe als Standard betrachtet werden. Dass es automatische Personalisierungen gibt, ist jedoch auch vielen Empfängern nicht verborgen geblieben. Die Ansprache mit Namen erhöht also nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit. Anders sieht es aus, wenn es um einen persönlichen Anlass des Empfängers geht oder wenn Sie ihm ein lokal begrenztes Angebot präsentieren. Bei automatisierten E-Mails wie zum Beispiel Geburtstagsmailings kann die Nennung des Namens den Eindruck eines persönlichen Geschenks vertiefen und die Öffnungsrate signifikant erhöhen.

Absender anpassen – Eine Person statt eines Unternehmens als Absender eintragen. Natürlich möchten Sie auch mit Ihrem Newsletter Ihr Unternehmen repräsentieren und die Marke im Gedächtnis der Empfänger verankern. Das Unternehmen als Absender einer E-Mail anzugeben, kann jedoch schnell unpersönlich wirken. Eine Person, die sich selbst an die Empfänger wendet, baut ein viel persönlicheres Verhältnis auf und bleibt besser in Erinnerung.

Mobile nicht vergessen! Die Hälfte aller E-Mails wird heute schon auf mobilen Geräten gelesen – ein wichtiger Faktor, wenn Sie Ihr Email Marketing optimieren. Sie sollten also auf jeden Fall Wert darauf legen, Ihren Newsletter responsive zu gestalten oder eine Vorlage zu benutzen, die bereits responsive ist und sich automatisch dem Gerät anpasst, auf dem sie geöffnet wird. Responsive Design fängt schon beim Betreff an und kann sich deshalb auf die Öffnungsrate auswirken: Wenn dieser zu lang ist und mobil nicht vollständig dargestellt wird, wird die E-Mail gegebenenfalls nicht geöffnet.

Wie kann man die Klickrate erhöhen?

Je mehr Links in einen Newsletter eingebunden sind, desto höher liegt die Klickrate. Oder? Nicht unbedingt. Zu viele Links können die Empfänger überfordern. Sie sollten sofort erkennen können, wo die Links hinführen und welche Links relevant sind. Außerdem bedeutet eine hohe Klickrate nicht immer eine gute Klickrate. Wenn es Ihr Ziel ist, auf einen bestimmten Website-Inhalt zu verlinken, benutzen Sie lieber nicht zu viele Links. So ist die Klickrate vielleicht insgesamt niedriger, aber Sie erzielen mehr Besuche auf genau dieser Seite. Vergessen Sie nicht, dass auch die Abmeldungen in die Klickrate mit einbezogen werden, wenn Sie einen Abmeldelink in den Newsletter eingebunden haben. Was wirklich zählt, ist die Anzahl der Klicks auf aktive Links, die zur Kampagne des Newsletters zählen. Passive Links wie der Abmeldelink werden zwar ebenfalls in die Klickrate mit eingerechnet, verbessern aber nicht die Performance des Newsletters. Bei den Klicks gilt es also, auch die Qualität zu betrachten anstatt nur der Quantität.

Wie verringert man die Abmelderate?

Um die Abmelderate zu verringern, ist vor allem die Beobachtung der Abmeldegründe unverzichtbar. Wenn man ein automatisch generiertes Abmeldeformular wie das von Newsletter2Go benutzt, werden die Abmeldegründe bei jeder Abmeldung abgefragt und dokumentiert. So erfährt man genau, woran es liegt: Ob man zu oft versendet, ob sich die Interessen der Empfänger verändert haben, ob die Themen nicht relevant für die Empfänger sind, ob der Newsletter nicht richtig dargestellt wird oder ob es an einem ganz anderen Grund liegt. Auf jeden Fall findet man so heraus, ob die Empfänger im Newsletter das bekommen, was sie bei der Anmeldung erwartet haben.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, wenn man sein Email Marketing optimieren möchte?

Welche Handlungsanweisungen für Sie sinnvoll sind, hängt natürlich ganz von den Zielen Ihres E-Mail Marketings ab: Ob Sie Ihre Kunden auf Produkte und Angebote aufmerksam machen und durch den Newsletter Sales generieren möchten, ob Sie Ihre Leser zum Teilen von Inhalten anregen und Ihre Wirkung in sozialen Netzwerken vergrößern möchten, Ihre Empfänger über Neuigkeiten informieren möchten oder ein ganz anderes Ziel verfolgen.

Zwei Indikatoren für den Newsletter-Erfolg werden häufig vergessen, weil sie so offensichtlich sind: Die Weiterleitungsrate und die Antworten. Wird Ihr Newsletter häufig weitergeleitet, ist dies natürlich ein unschlagbares Argument für seine Qualität – der Informationsgehalt ist so hoch, dass nicht nur Ihre Empfänger ihn interessant finden, sondern ihn mit anderen teilen möchten. Auch die Social Sharing-Rate gibt Aufschluss darüber. Aus den Antworten bekommen Sie außerdem direktes Feedback. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihre Empfänger auch einmal direkt im Newsletter zu fragen, wie zufrieden sie mit den Inhalten und der Gestaltung sind.

Und ein konstruktiver Tipp zum Schluss: Lassen Sie sich nicht vom Umfang der Zahlen überwältigen, die für jeden Newsletter erhoben werden. Legen Sie eindeutige Ziele fest und behalten Sie den Blick für das Wesentliche. So wird Ihr Newsletter mit Sicherheit zum Marketing-Gewinner.

2 Kommentare

  1. Sehr geile Grafik!
    Anhand ihr kann man alle Eventualitäten, warum es mit seinen E-Mails noch nicht klappt abhaken und durchgehen.

    NOCH VIEL BESSER ist aber die Erklärung der einzelnen Punkte unterhalb der Grafik! Sehr gute Arbeit!

  2. Viele gute Tipps! Alles auf einmal umzusetzen ist wirklich schwierig.

    Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Infos im Letter zu reduzieren und
    diesen nicht zu “überladen”.

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