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4 E-Mail Marketing-Trends, die 2017 wichtig werden

25. November 2016

E-Mail Marketing Trends 2017

Welche Trends das E-Mail Marketing der Zukunft bestimmen

Eines hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt: Obwohl sich die Technologie, die Voraussetzungen und die Ansprüche der Nutzer ständig weiterentwickeln, sind Newsletter nicht kleinzukriegen. E-Mail Marketing ist gekommen, um zu bleiben. Die Zeiten von Werbespam sind im seriösen E-Mail Marketing vorbei. Heute glänzt es als eines der effizientesten Verkaufswerkzeuge und als unschlagbares Instrument zur Kundenbindung.

Entwicklungen, die sich in den letzten Jahren angedeutet haben, setzen sich nun immer mehr durch. Die mobile Internetnutzung ist der neue Standard, sowohl beim Lesen von E-Mails als auch beim Onlineshopping und vielen weiteren Aktivitäten. Vor kurzem hat Suchmaschinenriese Google sogar angekündigt, den mobilen Suchindex zukünftig zur Basis zu legen. Bedingt durch bessere Internetverbindungen ist außerdem mittlerweile fast alles und jeder vernetzt. Verschiedene Systeme, Datenbanken und Marketingkanäle können deshalb verbunden werden, um jedem Kunden eine ganzheitliche Erfahrung zu bieten.

Es ist zu erwarten, dass diese Trends auch die Zukunft des E-Mail Marketing bestimmen werden. Mehr Qualität, mehr Relevanz und mehr Beachtung für die echten Bedürfnisse der Empfänger führen zu besseren Ergebnissen und sind damit zu Erfolgsfaktoren geworden. Im kommenden Jahr sollten Sie dabei einige Entwicklungen besonders im Auge behalten:

Mobile Commerce ist auf dem Vormarsch

Das E-Commerce verlagert sich immer weiter auf mobile Endgeräte. Mobile Onlineshops und Shopping-Apps erzielen mittlerweile einen nicht zu vernachlässigenden Teil des Online-Umsatzes. Dazu haben deutlich bessere und schnellere mobile Verbindungen, leistungsfähigere Smartphones, die Verbreitung von Responsive Design und nicht zuletzt insgesamt eine bessere Usability mobiler Shops und Apps beigetragen.

In Deutschland belaufen sich die Umsätze im Mobile Commerce 2016 auf über 20 Milliarden Euro. Das entspricht beinahe einem Drittel der gesamten E-Commerce-Umsätze. Um die mobilen Nutzer richtig anzusprechen, sind mobiltaugliche Newsletter ein Muss. Ziel sollte sein, Kunden eine vollkommen reibungslose mobile Customer Journey zu ermöglichen: Von einer responsiven, mobilfreundlich gestalteten E-Mail über eine geeignete Landing Page bis hin zu einem mobiloptimierten Warenkorb und Checkout-System. Nur, wenn der Übergang zwischen allen nötigen Schritt ohne Hürden möglich ist, kann man vom vollen Mobile Commerce-Potenzial profitieren.

Tipps für mobile E-Mails

  • Responsive Design ist für eine fehlerfreie Darstellung Pflicht. Das E-Mail-Design muss sich von selbst an die Bildschirmgröße und das verwendete Endgerät anpassen.
  • Das Layout sollte bei der mobilen Darstellung immer einspaltig sein. Aufgrund der veränderten Größenverhältnisse von Text und Bildern ist die E-Mail sonst möglicherweise nicht gut lesbar.
  • Die Bilder sollten eine flexible Breite haben, damit sie sich der Bildschirmgröße anpassen können. Text innerhalb von Bildern darf auf keinen Fall zu klein sein.
  • Links und Buttons müssen größer dargestellt werden als in der Desktop-Version, damit sie leicht mit dem Finger angeklickt werden können.
  • Auch die Anordnung der Klickelemente sollte insofern angepasst werden, dass alle Buttons bei einhändiger Bedienung leicht erreichbar sind.

Glücklicherweise wird es leichter, responsive E-Mails zu erstellen. Gmail, einer der am weitesten verbreiteten E-Mail-Clients, hat erst vor kurzem die Darstellung von Responsive Design in E-Mails überarbeitet und deutlich verbessert. Newsletter2Go bietet kostenlose Newsletter-Vorlagen an, die standardmäßig responsive sind.

Immer nah am Customer Lifecycle: Kontext-Marketing

Kontext-Marketing ist eines der neuen Schlüsselworte im Online Marketing. Dank Informationen über das Kundenverhalten und besserer Targeting-Technologie können Kunden heute überall und jederzeit situationsgerecht angesprochen werden. Mithilfe von Schnittstelle für verschiedene Systeme ist dabei auch Cross Channel Marketing kein Problem mehr. Indem mehrere Plattformen verbunden werden, kann zum Beispiel ein Newsletter auf Grundlage des Surfverhaltens, des Kaufverhaltens in der Offline-Welt und der Social Media-Aktivitäten eines Kunden individualisiert werden.

Um den Inhalt zum richtigen Zeitpunkt zu senden, ist E-Mail Automation unersetzlich. Mit automatisierten, anlassbezogenen E-Mails kann bestens auf die aktuelle Situation des Empfängers eingegangen werden. Je nachdem, welche Aktion ein Kunde unternimmt (z.B. ein Kauf im Offline-Shop), erhält er eine passende E-Mail mit persönlichem und zeitlichem Bezug. Indem auf diesen Kontext eingegangen wird, erreichen E-Mails eine unvergleichlich hohe Relevanz. Bei so viel Persönlichkeit muss natürlich vorsichtig vorgegangen werden, um dem Kunden nicht zu nahe zu treten. Wie das gelingen kann, zeigt der nächste Trend auf.

Neue Qualitätsansprüche und Mitbestimmung

Newsletter sind immer noch eine zeitgemäße Werbemaßnahme, die sowohl bei Unternehmen als auch bei Kunden sehr beliebt ist. Dadurch, dass die Anzahl der täglich versendeten E-Mails immer weiter steigt, werden aber auch die Ansprüche der Empfänger stetig höher. Damit ein Newsletter Beachtung findet, muss er von höchster Relevanz sein, einen klaren Mehrwert bringen und im Zusammenhang mit der persönlichen Situation des Empfängers stehen. Gegenüber lieblos zusammengestellten, nicht hundertprozentig relevanten Massenmailings herrscht wenig Toleranz. Solche E-Mails landen innerhalb von Sekundenbruchteilen im Papierkorb.

Selbst Empfänger, die den Newsletter eines Unternehmens ausdrücklich bestellt haben, fühlen sich oft „vollgespammt“. Sind die Inhalte zu einseitig werblich oder wenden sich an die falsche Zielgruppe, führt dies zu einer Verschlechterung der Kundenbeziehung. Für ein besseres Targeting empfiehlt es sich unbedingt, die Empfänger zu segmentieren, z.B. nach Aktivität oder Interessen. Liegen dafür nicht genug Daten vor, gibt es eine einfache und praktische Lösung: Überlassen Sie den Kunden selbst, welche Inhalte sie erhalten möchten. Bieten Sie anstelle eines allgemeinen Newsletters mehrere spezifische Newsletter an. Die Empfänger nach ihren Präferenzen zu fragen, ist nicht schwer. Ein weiterer Vorteil davon, Ihren Empfängern die Wahl zu lassen, liegt darin, dass Sie weniger Abmeldungen erwarten können. Selbst ein Kunde, der keine Angebote erhalten möchte, interessiert sich vielleicht für Ihre Newsmeldungen und bleibt deshalb mit Ihrem Unternehmen in Kontakt. Auf diese Weise verbessern Sie die Kundenbindung.

Das Thema Datenschutz: Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab 25. Mai 2018 tritt in ganz Europa die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Dabei handelt es sich im Gegensatz zur bestehenden EU-Direktive um eine Verordnung, die für den Versand an alle Empfänger innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten rechtsbindend ist. Sie betrifft also alle Unternehmen, die personenbezogenen Daten von EU-Bürgern nutzen oder verarbeiten.

Für Versender innerhalb von Deutschland entstehen durch die Richtlinie keine großen Veränderungen. Die deutschen Datenschutzrichtlinien sind ohnehin recht streng, was sich zum Beispiel in der Quasi-Double Opt-In-Pflicht für Newsletter-Empfänger zeigt. Die Verabschiedung dieser Verordnung zeigt aber eindeutig den steigenden Stellenwert von Datenschutz und Einverständnis, wenn es um den Versand werblicher E-Mails geht. Es dürfen nur die Empfänger Newsletter-Werbung erhalten, die sich explizit dazu einverstanden erklärt haben. Ohnehin sind dabei die Erfolgschancen am besten. Wer einen Newsletter ausdrücklich bestellt, interessiert sich höchstwahrscheinlich auch für die Inhalte und setzt sich mit enthaltenen Angeboten auseinander.

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