Kostenlos testen Login
Home » Blog » E-Mail Marketing für Start-Ups

E-Mail Marketing für Start-Ups

27. January 2016

e-mail marketing für start-ups

Einführung ins E-Mail Marketing für Start-Ups

E-Mail Marketing gehört häufig zu den ersten Marketing-Instrumenten, die Start-Ups für sich nutzen. Das ist sinnvoll, denn es passt perfekt zu den meisten digitalen Start-Ups. Unsere eigenen Erfahrungen bei Newsletter2Go haben gezeigt, wie erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategien Start-Ups antreiben und dabei unterstützen können, noch erfolgreicher zu werden. Deshalb haben wir eine Liste von Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen soll, eines der effektivsten Marketingwerkzeuge (mehr als 38€ ROI für jeden investierten Euro) zu Ihrem Vorteil zu nutzen.

Warum sich E-Mail Marketing für Sie als Start-Up lohnt

Um Ihr Produkt an die Kunden zu bringen, werden Sie sicher einige Kanäle nutzen. Social Media eignet sich hervorragend, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber wie behalten Sie die Kunden, die Ihre Website bereits besucht haben? Mit E-Mail Marketing können Sie auch diese Kunden weiterhin mit aktuellen Informationen auf dem Laufenden halten. Gerade für Start-Ups ist anfangs eine breit aufgestellte Marketing-Strategie sehr wichtig.

1. Bauen Sie eine Kontaktliste auf

Eine Kontaktliste aufzubauen, ist der erste Schritt im E-Mail Marketing – schließlich brauchen Sie Empfänger, an die Sie Ihre Newsletter senden können. Wahrscheinlich haben Sie bereits von Beginn an die E-Mail-Adressen und Kontaktinformationen Ihrer Nutzer gesammelt.
Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Die Rechtsprechung erfordert, dass Empfänger explizit dem Empfang von werblichen Newslettern zustimmen, auch wenn sie bereits Ihren Service nutzen. Das bedeutet, dass Sie von Ihren Kontakten eine ausdrückliche Einwilligung benötigen, wenn Sie diesen Informationen über weitere Produkte, Services oder Angebote schicken möchten.

Die meisten E-Mail Marketing Tools haben bereits Optionen zur rechtssicheren Empfängergenerierung integriert. Eine rechtssichere Lösung ist das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren (DOI), eine doppelte Bestätigung des Newsletters. Dabei trägt ein Nutzer seine E-Mail-Adresse in ein Anmeldeformular ein und erhält daraufhin eine Bestätigungsmail. Erst nachdem der Bestätigungslink in dieser E-Mail angeklickt wurde, bekommt diese Person Ihren Newsletter zugesendet.
Wenn Sie Ihre Kontaktliste aufbauen, achten Sie darauf, jedem Empfänger individuelle Merkmale zuzuordnen: Alter, Geschlecht, Land, Kaufgewohnheiten etc. Mehr Informationen über den Aufbau von Kontaktlisten finden Sie in diesem Beitrag: E-Mail Adressen generieren.
Achtung: In Anbetracht der rechtssicheren Empfängergenerierung raten wir dringend vom Kauf von E-Mail-Listen ab. Sie können nie sicher sein, dass diese aus verlässlichen Quellen stammen und haben keine Einwilligung der Personen für den Erhalt Ihres Newsletters. Daher gehen Sie lieber auf Nummer sicher und bauen Sie Ihre eigenen Listen auf!

2. Versenden Sie über professionelle E-Mail-Server

Über E-Mail-Anbieter wie Gmail zu versenden, ist zwar kostenlos, hat jedoch auch einige Nachteile. Zum Beispiel werden Newsletter eher als Spam markiert und erreichen somit nicht den Posteingang Ihrer Empfänger.
Mit einer professionellen E-Mail Marketing Software versenden Sie hingegen über gewhitelistete Server. Das heißt, dass Ihre Newsletter nicht im Spam-Ordner landen, sondern direkt ins Postfach Ihrer Empfänger zugestellt werden, ohne den Spam-Filter zu passieren.

Newsletter gestalten

3. Erstklassige Newsletter gestalten

Die E-Mail Marketing Software erlaubt Ihnen auch, ansprechende HTML-Newsletter ganz ohne Programmierkenntnisse zu gestalten. Mithilfe eines einfach zu bedienenden Editors können Sie Ihre Bilder, Texte und Links frei arrangieren. Besonders praktisch sind Platzhalter, die in den Newsletter eingefügt werden können und automatisch mit Inhalten befüllt werden.
Achten Sie darauf, Ihren Newsletter mit einem responsiven Template zu erstellen. Andernfalls kann es passieren, dass Ihr Mailing auf mobilen Endgeräten nicht korrekt dargestellt wird.

Einen effektiven Newsletter zu erstellen und zu gestalten, erfordert ein wenig Arbeit. Einige Punkte sind auf jeden Fall zu beachten:

  • Responsive Design. Nutzen Sie responsive Vorlagen, um die perfekte Darstellung Ihres Newsletters auf mobilen Endgeräten zu gewährleisten. Die meisten Newsletter Tools stellen solche Vorlagen zur Verfügung.
  • Personalisierte Ansprachen. Persönliche Ansprachen erreichen höhere Klickraten und Öffnungsraten als allgemeine „Liebe Kunden“-Ansprachen.
  • Above the Fold. Ihre besten Inhalte sollten direkt zu Beginn des Newsletters sichtbar sein. Es ist in Ordnung, längere E-Mails zu erstellen, die scrollen erfordern. Gehen Sie aber sicher, dass die Inhalte, die Ihre Empfänger unbedingt sehen sollen, ganz oben sichtbar sind.
  • Bilder werden geklickt. Fügen Sie Bilder ein und verlinken Sie diese auf jeden Fall. Wichtig: Alt-Texte nicht vergessen, die angezeigt werden, falls die Bilder nicht laden.
  • Whitespace. Haben Sie keine Angst vor Whitespace. Dieser sorgt für Ordnung in Ihrem Newsletter und unterstützt ein aufgeräumtes Erscheinungsbild.

4. Segmentieren Sie Ihre Empfängerliste

Auch für Start-Ups lohnt es sich die Empfängerliste zu segmentieren, sie also in passende Gruppen einzuteilen. Die Inhalte, die Sie Ihren Bestandskunden senden, werden sich sehr von denen für Kunden unterscheiden, die noch nie etwas bei Ihnen gekauft haben. Je mehr Sie über Ihre Empfänger wissen und je mehr Informationen Sie ihnen zuordnen können, desto genauer können Sie Ihre Newsletter personalisieren.
Das bedeutet, dass Sie den richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen zukommen lassen können. So schicken Sie z.B. verschiedenen Kunden diverse Produkte auf Basis ihrer Kaufhistorie oder Sie senden spezielle, zeitlich begrenzte Angebote an Erstkäufer.

5. Analysieren Sie die Daten

Eines der nützlichsten Werkzeuge einer E-Mail Marketing Software ist die Datenanalyse. So können Start-Ups den Erfolg Ihrer Newsletter in Echtzeit messen und KPIs wie Öffnungsrate, Klickrate und Conversionrate beobachten. Sie können sogar genau sehen, wo in Ihrer E-Mail die Empfänger geklickt haben.
So behalten Sie immer im Überblick, welche Produkte oder Inhalte Ihren Kunden am besten gefallen haben. Diese Informationen sollten Sie nutzen, um Ihren nächsten Newsletter noch besser zu gestalten.

E-Mail Marketing ist ein preiswertes und effektives Werkzeug, um Ihr Business zu fördern. Wenn Sie die 5 Tipps beherzigen, werden Sie schnell erste Erfolge spüren. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *