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E-Mail Marketing-Checkliste [Infografik]

2. August 2016

E-Mail Marketing-Checkliste Cover

Wie Sie Patzer und Schreckmomente beim Newsletter-Versand vermeiden

Der Versand eines Newsletter ist jedes Mal aufs Neue aufregend. Man möchte auf keinen Fall, dass sich Fehler einschleichen, wenn man mehrere tausend Empfänger gleichzeitig kontaktiert. Um Ihnen beim Newsletter-Versand mehr Sicherheit zu geben, haben wir eine Checkliste für allen Etappen der Newsletter-Erstellung zusammengestellt. Wenn Sie alle Punkte dieser Liste abgehakt haben, sollten Sie Ihren Newsletter unbesorgt abschicken können.

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Welche Punkte Sie vor dem Versand Ihrer E-Mail prüfen sollten

1. Newsletter-Design

Das Design Ihrer E-Mail ist quasi das Grundgerüst, auf dem alles andere aufbaut. Hier liegen die Knackpunkte vor allem in der Darstellbarkeit. Wichtig ist, beim Newsletter Responsive Design zu verwenden. Das sorgt dafür, dass die Darstellung auf allen Endgeräten stimmt. Außerdem sollte natürlich der richtige Zeichensatz genutzt werden, damit alle Sonderzeichen richtig angezeigt werden. Gerade bei deutschsprachigen Newslettern mit Umlauten kann es sonst peinlich werden.

Der Newsletter sollte eine passende Breite haben, die sowohl in Desktop-Clients als auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht. Dafür eignet sich am besten eine Breite von ungefähr 600px. Bei der Gestaltung sollte zur besseren Wiedererkennbarkeit unbedingt das eigene Corporate Design mit Logo, Farben und Schriftarten berücksichtigt werden. Die Verwendung von ausreichend Whitespace sorgt dafür, dass die einzelnen Elemente des Newsletters gut auseinandergehalten und ihre Wirkung entfalten können. Für den Fall, dass alle Stricke reißen, sollte jeder Newsletter eine Text- und Webversion enthalten.

2. Newsletter-Inhalte

Im Newsletter sollten die Inhalte grundsätzlich nach Relevanz geordnet werden. Es sollte sofort klar werden, worum es in Ihrem Mailing geht. Dabei müssen die Inhalte einerseits für alle Empfänger relevant sein. Andererseits sollte der wichtigste Inhalt auf den ersten Blick sichtbar sein und deshalb im Above-the-Fold-Bereich untergebracht werden, wo er ohne scrollen angesehen werden kann.

Mit Call-to-Actions erzeugen Sie Handlungsanreize und machen Ihren Newsletter interaktiv. Hier sollten Sie eindeutige Anweisungen geben, was der Empfänger tun soll. Bei allen Bildern in Ihrem Newsletter sollten Sie unbedingt Alt-Texte hinterlegen. Diese werden angezeigt, wenn keine Bilder geladen werden und sollten den Inhalt der Bilder so genau wie möglich wiedergeben.

Vergessen Sie nicht, Inhalte wie z.B. die Anrede zu personalisieren. Auf diese Weise individualisieren Sie den Newsletter und sprechen Ihre Empfänger persönlich an. Für eine größere Reichweite und mehr Engagement mit Ihren Inhalten können Sie Social Media-Funktionen einbauen. Was Sie vermeiden sollten, sind Spam-Begriffe, die beispielsweise auf Geld oder Gewinne anspielen. Mit solchen Begriffen gefährden Sie die Zustellung Ihres Newsletters.

3. Rechtliche Vorgaben

Allgemein dürfen Sie Ihren Newsletter nur an Empfänger versenden, die ihre Einwilligung abgegeben und den Newsletter damit ausdrücklich bestellt haben. Im Newsletter selbst muss unbedingt ein eindeutig erkennbarer Abmeldelink enthalten sein, damit sich Empfänger jederzeit wieder vom Verteiler abmelden können. Auch ein Impressum muss im Newsletter vorhanden oder zumindest verlinkt sein.

4. Empfänger auswählen

Prüfen Sie vor dem Versand Ihre Empfängerliste auf Aktualität. Um diesen Schritt müssen Sie sich mit Newsletter2Go zum Glück keine Gedanken machen, denn Ihre Liste bleibt über die Anmeldeformulare und Schnittstellen der Newsletter Software von selbst aktuell. Auf keinen Fall sollten Sie bereits abgemeldete Adressen oder Bounces erneut kontaktieren. Dadurch verschlechtert sich die Zustellrate und im schlimmsten Fall sammeln Sie Spam-Beschwerden ein.

Segmentieren Sie für den Versand die Empfänger nach ihren Merkmalen. Einfache Segmentierungsmöglichkeiten sind zum Beispiel Geschlecht, Alter oder Wohnort. Je besser der Newsletter die Interessen einer speziellen Empfängergruppe trifft, desto größer sind die Erfolgschancen.

5. Newsletter-Versand

Wählen Sie für Ihren Newsletter einen passenden, relevanten Betreff, der den Inhalt des Mailings gut wiedergibt und dabei neugierig macht. Tipps für den perfekten Newsletter-Betreff finden Sie in diesem Beitrag. Machen Sie auch vom Preheader Gebrauch. Dort können und sollten Sie Inhalte unterbringen, die im Betreff keinen Platz gefunden haben.

Verwenden Sie einen passenden, vertrauenswürdigen Absendernamen. Auch die E-Mail-Adresse des Absenders sollte dazu passen, seriös und gut wiedererkennbar sein. Wie Sie den richtigen Newsletter-Absender finden, erfahren Sie hier.

Senden Sie sich auf jeden Fall selbst einen Test, bevor Sie Ihren Newsletter an alle Empfänger verschicken. So können Sie die Darstellung auf mehreren Endgeräten, die Richtigkeit der Links und den Spam-Score prüfen.

Bevor es an den Versand geht, müssen Sie noch den Versandzeitpunkt für Ihr Mailing festlegen. Idealerweise terminieren Sie Ihr Mailing für einen besonders wirkungsvollen Zeitpunkt, anstatt es sofort zu verschicken. Wie Sie den richtigen Versandzeitpunkt für Ihren Newsletter finden, zeigen wir in diesem Beitrag.

6. Newsletter-Monitoring

Natürlich sollten Sie nicht vergessen, die wichtigsten Kennzahlen Ihres Newsletters wie Öffnungsrate, Klickrate und Bouncerate zu tracken. Newsletter2Go übernimmt dies automatisch für Sie.

Mit Clickmaps können Sie auswerten, auf welche Links die Empfänger geklickt haben und welche Links am beliebtesten waren. Per Geolocating sehen Sie, wo sich Öffner und Klicker aufhalten. Diese Informationen sind sehr wertvoll für lokale Kampagnen und zur Zielgruppensegmentierung.

Schließlich sollten Sie die Reports verschiedener Newsletter miteinander vergleichen, um Tendenzen und Trends zu beobachten.

E-Mail Marketing Checkliste
2 Kommentare

  1. Die Tipps sind wie immer sehr gut aufgebaut und nachvollziehbar gegliedert.

    Super wäre es wenn die Checkliste als .pdf zum Download bereitstehen könnte.

    Danke

    1. Hallo Herr Matzhold, vielen Dank für das Lob und Ihren Vorschlag!

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