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E-Mail Marketing Automation [Teil 5/6] – FollowUp-Mailing

13. Juni 2017

In Teil 5 von 6 unserer E-Mail Marketing Automation-Blogserie geht es um FollowUp-Mailings, wann diese eingesetzt werden können und wie man sie mit der Software von Newsletter2Go erstellt. Nicht alle Empfänger reagieren immer auf den Versand eines Newsletters. Manche öffnen nach der Anmeldung keine weiteren Mailings mehr. Um solche Empfänger gezielt anzusprechen, kann ein automatisiertes Nachfassmailing versendet werden. So kann der Anteil aktiver Leser in Ihrer Datenbank erhöht werden. Sehen Sie sich auch das Videotutorial dazu an.

Blogserie E-Mail Marketing Automation:

Warum sollte ich ein FollowUp-Mailing versenden?

Eine FollowUp-E-Mail ist ein automatisches Mailing, das an Kontakte gesendet wird, die eine bestimmte Zeit nach ihrer Anmeldung am Newsletter nicht mehr mit dem Newsletter interagiert haben. Es kann sich auch an Empfänger richten, die einen Newsletter eine gewisse Zeit nach dem Versand nicht geöffnet haben. Wenn ein Kunde zum Beispiel zwei Wochen nach seiner Registrierung keinen Newsletter geöffnet hat, könnten Sie ihm eine automatisierte Nachfass-E-Mail schicken. Damit haben Sie eine zweite Chance, diesen Kunden als regelmäßigen, aktiven Leser zu gewinnen. Mit dieser Form der Newsletter Automation rufen Sie sich erneut ins Gedächtnis des Empfängers und können ihn daran erinnern, warum er sich für Ihren Newsletter angemeldet hat.

Email Marketing Automation Nachfassmailing

Sie können mit einem FollowUp-Mailing die Kundenbeziehung vertiefen, indem Sie den Empfängern klar machen, dass Sie an einem nachhaltigen Dialog interessiert sind und Ihnen jeder einzelne Kontakt wichtig ist. Wecken Sie in der Nachfass-E-Mail noch einmal das Interesse, das die Kunden durch ihre Registrierung für den Newsletter gezeigt haben. Wenn Sie jetzt dafür sorgen, dass die Empfänger für die Themen Ihres Newsletters aufgeschlossen bleiben, haben Sie bessere Chancen, diese als langfristige Leser zu gewinnen.

Wie richte ich ein FollowUp-Mailing mit Newsletter2Go ein?

In diesem Videotutorial erfahren Sie, wie Sie mit Newsletter2Go Schritt für Schritt ein automatisiertes Nachfassmailing erstellen:

Mit der FollowUp-E-Mail erreichen Sie im Nachhinein alle Empfänger, die einen Newsletter nicht geöffnet haben. Erstellen Sie zuerst eine dynamische Gruppe, in der alle entsprechenden Empfänger enthalten sind. Diese Gruppe richten Sie auf folgende Weise ein:

Loggen Sie sich in die Newsletter2Go-Software ein und klicken Sie auf “Empfänger”. In den Einstellungen für Gruppen wählen Sie “dynamische Gruppe erstellen”. Klicken Sie dann auf “Jetzt Empfänger hinzufügen”. Wählen Sie aus den verhaltensbasierten Kriterien das Merkmal “hat erhalten” für den entsprechenden Newsletter aus. Damit sind zunächst alle Empfänger ausgewählt, an die dieser Newsletter versendet wurde. Um nun nur die Empfänger aufzunehmen, die den Newsletter zwar erhalten, aber nicht geöffnet haben, fügen Sie eine zweite Bedingung hinzu. Wählen Sie das Merkmal “hat nicht geöffnet” und den gleichen Newsletter wie zuvor. Klicken Sie dann auf “Suchen” und “In Gruppe <Newsletter nicht geöffnet> speichern”.

Anschließend erstellen Sie Ihr Nachfassmailing. Dieses legen Sie als Standard-Mailing an, da es nur einmalig an die betreffenden Empfänger versendet werden soll. Geben Sie in Schritt 2 einen passenden Betreff ein, der die Empfänger erkennen lässt, dass Sie am Dialog mit ihnen interessiert sind. Wählen Sie eine passende Vorlage und gestalten Sie die E-Mail ganz nach Ihren Vorstellungen. In Schritt 4 geben Sie als Empfänger die eben erstellte dynamische Gruppe an. Legen Sie im letzten Schritt der Newslettererstellung den Versandzeitpunkt fest. Im Beispiel soll die FollowUp-E-Mail 5 Tage nach dem Versand des Hauptmailings versendet werden, es sind jedoch natürlich auch kürzere oder längere Fristen möglich. Klicken Sie auf “Mailing in Auftrag geben”, damit das Mailing vorgemerkt wird. Vor dem Versand wird nochmals automatisch überprüft, welche Empfänger den Newsletter nicht geöffnet haben und somit das FollowUp-Mailing bekommen.

Was ist beim Versand eines FollowUp-Mailings wichtig?

Machen Sie den Empfängern kein schlechtes Gewissen durch die Formulierung Ihrer Nachfass-E-Mail. Geben Sie ihnen nicht das Gefühl, Sie würden ihnen die Schuld dafür geben, dass noch keine Interaktion stattgefunden hat. Legen Sie stattdessen Wert darauf, den Kontakt angenehm und positiv zu gestalten. Sie haben die Chance, noch einmal ganz neu an die Kundenbeziehung heranzugehen. Anstatt dem Kunden zu zeigen, dass er mit seiner Nichtreaktion etwas falsch gemacht hat, schaffen Sie lieber neue Anreize.

Sie möchten außerdem nicht als Bittsteller daherkommen, der vom Empfänger etwas verlangt, sondern den Mehrwert betonen, den er durch das Lesen des Newsletters gewinnt. Lassen Sie also Hinweise darauf, dass Ihre vorige E-Mail nicht geöffnet wurde, einfach außen vor. Damit würden Sie sich nur wiederholen. Melden Sie sich freundlich und zeigen Sie, dass Ihnen jeder Leser etwas wert ist. Sie können zum Beispiel gut sichtbar schon im Betreff ein persönliches, zeitliches gebundenes Angebot einfügen. Auf diese Weise ermuntern Sie die Empfänger, sich sofort mit den Inhalten der E-Mail auseinanderzusetzen.

Gerade durch Marketing Automation können Sie mit dem geschickten Einsatz von Platzhaltern und personalisierten Text- und Bildbausteinen punkten. Automatische Newsletter können nämlich nicht nur große Massen erreichen, sondern auch hervorragend auf den einzelnen Empfänger eingehen.

Wie gewinnen Sie Empfänger zurück, die Ihre Newsletter nicht mehr öffnen?

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