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Warum es sich lohnt, vorhandene E-Mail-Empfänger zu reaktivieren

27. Oktober 2016

E-Mail-Empfänger reaktivieren

So gelingt Ihnen die Reaktivierung von Newsletter-Empfängern

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass sich Empfänger für Ihren Newsletter anmelden, weil sie sich für Ihre Inhalte interessieren. Wenn Sie einen Double Opt-In-Prozess für die Anmeldung nutzen, landet niemand durch Zufall in Ihrem Verteiler.

Man sollte also erwarten können, dass die Abonnenten Ihres Newsletters diesen auch lesen möchten. Dennoch ist meist nur ein Teil der Empfänger in einer Liste aktiv. Ein anderer Teil reagiert nicht auf Ihren Newsletter – weder mit Öffnungen noch mit Klicks. Diese Empfänger, die über längere Zeit keine Interaktion mit Ihrem Newsletter hatten, bezeichnet man als „inaktiv“. Mit der Zeit nimmt der Anteil inaktiver Empfänger meist zu und Sie erreichen weniger und weniger Abonnenten.

Jede einzelne E-Mail-Adresse in Ihrem Verteiler ist wertvoll, denn sie bedeutet, dass Sie einen Kontakt erreichen und Ihre Umsätze erhöhen können. Neue Empfänger zu gewinnen, ist relativ teuer und aufwendig – Sie müssen diese erst davon überzeugen, Ihren Newsletter zu abonnieren. Deutlich einfacher und günstiger ist es hingegen, bereits vorhandene Kontakte zu reaktivieren. Von diesen Empfängern haben Sie bereits die explizite Einwilligung zum Empfang von Newslettern.

Die Chancen, inaktive Empfänger zurückzugewinnen, stehen besser, als Sie vielleicht denken. Bedenken Sie, dass sich diese Empfänger immerhin noch nicht von Ihrem Newsletter abgemeldet haben. Es stimmt also nicht, dass sie keine E-Mails mehr von Ihnen erhalten möchten. Deshalb gilt es, sie (wieder) von Ihrem Newsletter zu überzeugen und dazu zu bringen, ihn zu öffnen und zu lesen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Ihnen das gelingt.

Wie eine erfolgreiche Reaktivierungsmail aussieht

Wie für jede Kampagne brauchen Sie auch für die Reaktivierung Ihrer Newsletter-Abonnenten zunächst eine Strategie. Finden Sie also in einem ersten Schritt heraus, was Ihre Empfänger möglicherweise dazu gebracht, Ihre E-Mails nicht mehr zu beachten. Betrachten Sie dazu auch, warum sie sich überhaupt für Ihren Newsletter angemeldet haben. Waren sie vielleicht auf der Suche nach Gutscheinen, Angeboten oder speziellen Inhalten und haben diese nur zu Beginn des Abonnements erhalten? Es kann bereits helfen, solche Inhalte wieder vermehrt anzubieten.

Damit Ihre Reaktivierungsmail wirken kann, muss sie sich von Ihren üblichen Mailings abheben. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

1. Neuigkeiten

Was neu ist, ist meist auch interessant. Sie haben neue Produkte anzubieten, Ihr Design aktualisiert oder neue Vorteile für Ihre Kunden? Das sind gute Gründe, um sich bei Ihren Kunden zu melden und darauf aufmerksam zu machen, dass sich etwas geändert hat.

2. Betreffzeile

Verwenden Sie einen besonderen Betreff. Der Betreff ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Verbesserung der Öffnungsrate geht. Die Aufmerksamkeit der Empfänger können Sie zum Beispiel mit Unicode-Symbolen, einer persönlichen Ansprache oder einem ungewöhnlich kurzen oder langen Betreff gewinnen. Bei offensichtlich reaktivierenden Betreffzeilen wie „Wir vermissen Sie“ ist Vorsicht geboten. Diese können abschreckend wirken. Zeigen Sie den Empfängern besser, was Sie ihnen zu bieten haben.

3. Absender

Vor allem, wenn Sie sonst als Unternehmen auftreten, kann eine Person als Markenbotschafter neues Vertrauen schaffen und dabei helfen, eine persönliche Beziehung aufzubauen.

4. Umfrage

Fragen Sie direkt nach, um mehr über die Interessen der Empfänger zu erfahren. So finden Sie heraus, welche Inhalte die Empfänger wirklich lesen möchten und wovon sie bereits genug haben.

5. Versandfrequenz

Experimentieren Sie bei täglichem Newsletter-Versand mit kurzen Pausen, um neue Aufmerksamkeit zu gewinnen. Bei eher seltenem Versand können Sie versuchen, häufigere Updates zu versenden.

6. A/B-Tests

Testen Sie verschiedene Absendernamen und Betreffzeilen, um herauszufinden, worauf Ihre Empfänger am besten reagieren.

Nach dem Versand Ihrer Reaktivierungsmail sollten Sie den Erfolg überprüfen. Dazu können Sie Öffnungsrate und Klickrate der Kampagne betrachten. Schon ein Teil reaktivierter Empfänger stellt einen großen Erfolg dar. Um zu prüfen, bei welchen Empfängern die Kampagne zum Erfolg geführt hat und bei welchen nicht, können Sie Ihre Reports mit Newsletter2Go segmentieren.

Wie Sie eine Reaktivierungsmail umsetzen

Zunächst müssen Sie die inaktiven Empfänger aus Ihrem Verteiler auswählen. Dafür haben Sie mit Newsletter2Go mehrere Möglichkeiten.

Einerseits können Sie das Empfängerrating nutzen. Hier wählen Sie Empfänger mit einem geringen Rating aus, z.B. nur 0- oder 1-Sterne-Ratings. Dieses Rating zeigt eine geringe Interaktion mit Ihrem Newsletter.

Andererseits können Sie manuell ein Segment mit allen Empfänger erstellen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums inaktiv waren. Dazu können Sie sowohl die Öffnungen als auch die Klicks hinzuziehen und die Empfänger wählen, die innerhalb der letzten 3, 6 oder 12 Monate keine Aktion durchgeführt haben. Wählen Sie dazu einen Newsletter aus dem entsprechenden Zeitraum aus und filtern Sie die Empfänger nach “hat erhalten” und “hat nicht geöffnet” bzw. “hat nicht geklickt”.

Hier können die Klicks das zuverlässigere Merkmal sein. Wenn ein Empfänger standardmäßig keine Bilder anzeigen lässt, kann auch keine Öffnungsrate gemessen werden. Indem Sie die Klickrate hinzuziehen, vermeiden Sie es, Empfänger aufgrund von Messfehlern auszuschließen.

Anschließend können Sie diesen Empfängern einen Newsletter senden oder alternativ eine automatische Reaktivierungsmail einrichten. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Fazit

Auch mit einer gelungenen Reaktivierungskampagne wird es Ihnen wahrscheinlich nicht gelingen, 100% der Empfänger zurückzugewinnen. Wenn Empfänger auch nach mehreren Reaktivierungsversuchen nicht reagieren, kann es sinnvoll sein, sie vom Newsletter abzumelden. In diesem Fall profitieren Sie von einer kleineren Liste, was die Kosten für den E-Mail-Versand senkt und Ihnen aussagekräftigere Kennzahlen liefert. Außerdem sorgt ein hoher Teil aktiver Empfänger für eine bessere Reputation.

Es kann sich aber auch lohnen, inaktive Empfänger schlichtweg im Verteiler zu belassen. Möglicherweise fühlt sich ein lange inaktiver Abonnent eines Tages von einer ganz speziellen Betreffzeile angesprochen und zeigt doch wieder Interesse an Ihrem Newsletter. Mit regelmäßigen Reaktivierungsmails erhöhen Sie die Chancen dafür.

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