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Content als Erfolgsfaktor für Top-Rankings – so geht’s

3. August 2018

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Content als Erfolgsfaktor für Top-Suchmaschinenrankings

„Content ist king“ – immer noch oder mehr denn je? Das Thema Content ist für Google eines der wichtigsten Rankingkriterien. Hochwertige und einzigartige Inhalte, die in erster Linie für die eigene Zielgruppe verfasst wurden, sind eine wichtige Grundlage für mehr Sichtbarkeit bei Google. Zwar spielen weitere Faktoren eine Rolle, dennoch kann bei der Inhaltproduktion schon sehr viel falsch gemacht werden. Thomas Ottersbach, Gründer und Geschäftsführer des SEO-Tool Anbieter Pagerangers.com, gibt im heutigen Artikel 10 Tipps, die bei der Produktion von Content zu beachten sind.

Organische Reichweite bei Google

Google hat bei uns in Deutschland einen Marktanteil von rund 95 Prozent. Nahezu jede Suche wird also über Google ausgeführt. Seit der Algorithmusveränderung von Facebook und dem damit einhergehenden signifikanten Einbruch der organischen Reichweite, sind die organischen Rankings bei Google mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. Wer ausreichend Marketingbudget zur Verfügung hat, kann sich Reichweite jederzeit kurzfristig einkaufen. Ansonsten ist die organische Reichweite bei Google die Basis für ein nachhaltiges Online-Geschäft.
Hochwertige, für die relevante Zielgruppe produzierte Inhalte, sind ein wichtiges Vehicle im Kampf um gute Rankings. Im heutigen Artikel haben wir 10 Erfolgsfaktoren zusammengestellt, die dabei helfen werden, noch erfolgreicher und zielgerichteter Inhalte zu produzieren:

Erfolgsfaktoren für hochwertigen Content

Nachhaltige Suchmaschinenergebnisse und somit Top-Rankings zeichnen sich durch die geschickte Umsetzung von SEO-Maßnahmen aus. Hochwertige Inhalte sind eines der wichtigsten Rankingfaktoren, wenngleich weitere Parameter letztlich auf die endgültige Platzierung im organischen Suchbereich (SERPS) einzahlen. Immer mehr Online-Marketer setzen auf die Kraft von Content. Um letztlich aber effizient und zielführend Content zu produzieren, sind einige Basics zu berücksichtigen, die wir heute im Artikel besprechen werden:

1. Zielgruppe definieren

Content wird nicht für Google geschrieben, sondern in erster Linie für die eigene Zielgruppe. Das ist oberste Priorität und sollte bei der Themenauswahl letztlich auch berücksichtigt werden. In dem Zusammenhang ist auch die richtige Ansprache der Zielgruppe zu bestimmen.

2. Ziele definieren

Ist die Zielgruppe genau segmentiert und festgelegt, gilt es für die unterschiedlichen Zielgruppen die Ziele für die Content-Produktion zu definieren. Was soll mit dem Inhalt letztlich erreicht werden – beispielsweise informieren, abverkaufen, neugierig auf mehr machen?

3. Themenauswahl und Keyword-Recherche

Wer Content produziert, sollte nie aus dem Bauch heraus entscheiden, welche Themen gut oder weniger gut für die eigene Zielgruppe sind. Damit Content bei Google funktionieren kann, sollte man zunächst eine umfassende Themen- bzw. Keyword-Recherche umsetzen. Nur, wenn auch ausreichend Suchvolumen hinter den wichtigsten Keywords zu dem Thema steckt, macht die Produktion letztlich Sinn. Der schönste, tollste und beste Artikel bringt nichts, wenn ihn keiner liest.

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4. Freshness & Kontinuität

Webseiten, die regelmäßig neuen Content produzieren, haben einen Vorteil. Der Google-Bot schaut häufiger auf der Webseite vorbei, neue oder überarbeitete Seiten werden schneller erfasst und indexiert. Darüber hinaus ist es wichtig, dass auch bestehende Seiten immer wieder aktualisiert und überprüft werden. Google möchte seinen Nutzern im besten Fall nicht nur relevant erscheinende Inhalte, sondern auch aktuelle Inhalte liefern. Daher ein Tipp: Wichtige und trafficstarke Seiten sollten in regelmäßigen Abständen inhaltlich überprüft und ggfs. ergänzt werden.

5. Die richtige Struktur

Der Inhalt ist sehr wichtig. Die richtige Struktur ist insbesondere auch für den Leserfluss und das „neugierig“ machen relevant. Viele Nutzer, die mobile auf die Webseite kommen, überfliegen die Headlines meist erst mal und schauen sich dann den Inhalt bei Interesse intensiver an. Auch Google mag Struktur und wenn der Leser möglichst lange auf der Website verweilt, zahlt das auf die Verweildauer ein, die für Google ein relevantes Bewertungskriterium darstellt. Mit Hilfe der H-Überschriften erzielt man eben genau diese Struktur. Von der H1-Überschrift bis zur H6 sind je nach Textlänge und Gliederung die Überschriften zu wählen. Auch hier gibt es wieder wichtige Tipps für die Umsetzung:

  • prägnante, knackige H1-Überschrift und relevantes Keyword an vorderster Stelle platzieren
  • Die H1- Überschrift sollte nur einmal im Artikel verwendet werden
  • Je nach Länge des Inhaltes sind weitere Sub-Headlines einzusetzen (H2-H6) – auch mehrfach!
  • Absätze zwischen den H-Überschriften nicht länger als rund 200-300 Wörter

6. Unterschiedliche Content-Formate verwenden

Gerade im Zeitalter des mobilen Internets ist die geschickte Variation verschiedener Content-Formate sinnvoll. Die Kombination aus Text, Bild oder Video beispielsweise sorgt nicht nur für ein entspannteres Lesen, sondern erhöht meist auch die Verweildauer. Je länger und tiefgehender ein Nutzer auf der Seite verweilt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Inhalt nicht nur relevant ist, sondern das er auch für bestimmte Aktionen (Lead / Order / etc.) empfänglich ist. Content-Formate, die man daher einsetzen kann, sind folgende:

  • Text
  • Bilder
  • Videos
  • Whitepaper
  • Checklisten
  • Infografiken
  • e-Books
  • etc.

7. WDF*IDF kann helfen!

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es um Inhalt und um die Relevanz zur gestellten Suchanfrage. Google versucht die Ergebnisse bestmöglich auszusteuern und semantische Zusammenhänge zu verstehen. Die Textgestaltung nach WDF*IDF kann dabei helfen, noch zielgerichteter Sichtbarkeit für bestimmte Keywords oder Keywordphrasen aufzubauen. Wie häufig ein Term letztlich eingesetzt werden sollte, ist abhängig von der Textlänge. WDF*IDF Editoren unterstützen und zeigen die relevanten Terme (Keywords) in Abhängigkeit von der Textlänge. Besonders wichtig ist mit Verstand Inhalt zu produzieren und neben der reinen Termbetrachtung auch weitere Aspekte einfließen zu lassen. Mit dem SEO-Tool von unserem Partner PageRangers beispielsweise wird ein umfangreiches Briefing zunächst angelegt und verschiedene Aspekte (z.B. W-Fragen, Lesbarkeit, Wettbewerbsvergleich, etc.), die für die Contenterstellung relevant sind, abgefragt. Auf Basis dieses Briefings und inklusive der eigentlichen WDF*IDFAnalyse ist man dann in der Lage, hochwertige Inhalte für bestimmte Keywords bei Google aufzubauen. Wer das Content-Modul unverbindlich testen möchte, kann sich hier kostenlos anmelden und testen.

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8. Interne Verlinkung

Die interne Verlinkung wird häufig sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei sind nicht nur Backlinks immer noch eines der wichtigsten Rankingkriterien für Google. Auch die interne Verlinkung ist sehr wichtig und wird häufig vernachlässigt. Interne Links sind, neben der weiteren Informationstiefe für den Nutzer selbst, ein Wegweiser für Google. Erhält der Nutzer weiterführende Informationen zu einem Thema, wird sich die Verweildauer erhöhen. Ein wichtiger Parameter für Google. Worauf gilt es ansonsten bei internen Links noch zu achten:

  • Interne Links sollten kein „No-Follow“ Attribut erhalten
  • Interne Links können „hart“ verlinkt werden, also mit dem direkten Hauptkeyword
  • Interne Links nicht des Links wegen setzen, sondern nur dann, wenn die Informationstiefe zu dem Thema gewährleistet ist. Weniger ist mehr!
  • Interne Links sollten nutzerzentriert erstellt werden

 

Grundsätzlich sollte die Wege von der Startseite so kurz wie möglich für den Nutzer ausfallen. Daher ist eine bewusst umgesetzte interne Verlinkung wichtig. Wo spielen interne Links eine Rolle:

  • Innerhalb der Einzelseiten
  • Navigation
  • Sitemaps
  • Breadcrumps
  • Thematische Empfehlungen / Tipps
  • Tagclouds

9. Optimierte Bilder

Das Thema PageSpeed ist ebenfalls ein wichtiges Ranking-Kriterium. Wer viel mit Bilddaten arbeitet, sollte diese auch für das Web optimieren und somit die Ladegeschwindigkeit der Seite hochhalten. Mit oftmals wenigen Klicks und Maßnahmen können Bilddaten optimiert und komprimiert werden, ohne einen augenscheinlichen Verlust zu erlangen. Folgende Bilderoptimierungstools können hier unterstützen:

  • jpegmini.com
  • tinypng
  • Wp Smush
  • imagify.io

10. Messe dich mit den Besten

Der Vergleich zu den Besten ist der letzte Tipp in diesem Artikel. Nicht die Länge des Artikels ist relevant, sondern vielmehr die Tatsache, dass man bessere Inhalte als der Wettbewerb entwicklen muss. Hat ein Wettbewerb beispielsweise einen Top-Artikel mit 1500 Wörtern verfasst, gilt es diesen zu toppen – in Sachen Qualität und Textlänge. Nur wer mit dem Anspruch an die Contententwicklung geht, besser zu sein als der Beste, wird erfolgreich Content produzieren und positive Signale erhalten. Qualitative hochwertige Inhalte, eine übersichtliche Struktur der Seite und die Variation von verschiedenen Content-Formaten sind hier noch ein mal hervorzuheben. Wer das beherzt und vielleicht sogar einen noch längeren Inhalt produziert als die Besten – wird sicherlich keinen Nachteil haben.

Viele Faktoren spielen im SEO eine Rolle und entscheiden am Ende des Tages über die Sichtbarkeit und somit die Rankingpositionen bei Google im organischen Bereich. Content ist nicht gleich Content. Wichtig zu verinnerlichen ist, Inhalte produziert man nicht für Google, sondern für die eigene Zielgruppe. Content ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um Sichtbarkeit bei Google zu erlangen. Wer regelmäßig hochwertige Inhalte produziert, Content-Formate variiert, wir nachhaltig davon profitieren. Daher kann der Tipp an dieser Stelle nur sein, sich im Vorfeld sehr genau zu überlegen und zu analysieren, welche Themen denn für die Zielgruppe und letztlich Google auch interessant sind. Ist das sicher und das Thema für die Zielgruppe relevant und auch das Suchvolumen bei Google vorhanden, ist eine sehr wichtige Voraussetzung schon mal geschaffen.

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