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Wie Sie Ihre Newsletter-Abmelderate verringern

Abmelderate - So vermeiden Sie viele Newsletter-Abmeldungen

Neben Öffnungs- und Klickraten ist auch die Abmelderate eine der wichtigsten Indikatoren für die Qualität eigener Newsletter. Sie gibt an, wie viel Prozent der Empfänger eines Mailings sich vom Newsletter abgemeldet haben. Somit zeigt dieser Key Performance Indicator (KPI) sehr eindeutig, ob Ihre Newsletter-Kampagnen für Ihre Empfänger relevant sind oder nicht. Was Sie über die Abmelderate wissen müssen und wie Sie Abmeldungen verhindern können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie ist die Abmelderate definiert?

E-Mail Marketing KPIs Formel Abmelderate

Die Abmelderate zeigt an, wie viele Empfänger sich nach dem Versand Ihrer Newsletter abgemeldet haben. Die Kennzahl wird hierbei in Prozent dargestellt. Sie berechnet sich aus allen Abmeldungen durch alle erfolgreichen Zustellungen.

(Abmelderate = Abmeldungen : (Anzahl der Empfänger – Bounces) *100)

Beispiel

Hier zum Verständnis ein Beispiel: Ein Onlineshop hat 100.000 Empfänger. Zum Sommerschlussverkauf sollen die neuen Angebote per Newsletter an alle Empfänger versendet werden. Der Newsletter wird an 100.000 Empfänger versendet. 2.000 Empfänger erreicht das Mailing nicht. 400 Empfänger melden sich vom Newsletter ab. Die Abmelderate errechnet sich wie folgt:

Abmelderate = 400 Abmeldungen : (100.000 Empfänger – 2.000 Bounces) *100

Abmelderate = 0,40

Warum ist die Abmelderate eine wichtige Kennzahl im E-Mail Marketing?

Eine hohe Anzahl an Abmeldungen in Newslettern ist eines der größten Indizien dafür, dass das eigene E-Mail Marketing optimiert werden muss. Der Verlust von Empfängern und die einhergehende Verringerung der eigenen Reichweite sollte in jedem Fall vermieden werden. Empfänger zeigen mit einem Klick auf den Abmeldelink sehr eindeutig Ihr Desinteresse am Newsletter. Im Gegensatz zu Öffnungen sind Abmeldungen dabei stark abhängig vom Inhalt des Newsletters. Die Abmelderate gibt so vor allem Hinweis auf geringe Relevanz der Informationen des Newsletters für die Empfänger.

Info:
In der Software von Newsletter2Go können Sie Ihren persönlichen Abmeldelink erstellen. Empfänger, die sich über diesen Link von Ihrem Newsletter abmelden, werden daraufhin nach dem Grund Ihrer Abmeldung gefragt. So erhalten Sie trotz Abmeldung noch Feedback von Ihren ehemaligen Kontakten.

Was ist eine hohe Abmelderate?

Welche KPI-Werte beim E-Mail Marketing als gut oder schlecht zu bewerten sind, ist schwierig allgemein zu bestimmen. Ein Indiz sind die durchschnittlichen Werte des Branchenbenchmarks 2018 von Newsletter2Go. Hier beträgt die branchenübergreifende durchschnittliche Abmelderate 0,54%. Doch dieser Richtwert ist mit Vorsicht zu genießen. Denn durchschnittliche Kennzahlen variieren je nach Branche enorm. So haben Unternehmen aus dem Bereich Presse selten mit vielen Abmeldungen zu kämpfen. 2018 betrug hier die durchschnittliche Abmelderate lediglich 0,12%. Im Gegensatz dazu liegt die Immobilienbranche mit einer fast 1% höheren Rate (1,11%) auf dem letzten Platz im Benchmark. Um die eigenen KPIs einschätzen zu können, sollten daher die eigenen Werte mit den durchschnittlichen Werten der eigenen Branche verglichen werden.

Durchschnittliche_Abmelderate

3 Tipps wie Sie Ihre Abmelderate verringern können:

Tipp 1:
Haben Sie regelmäßig hohe Abmelderaten, sollten Sie versuchen Ihre Newsletter zu optimieren. Wie zuvor schon erwähnt, sind Abmeldungen stark mit dem schwindenden Interesse der Empfänger an Ihren Inhalten verbunden. Versuchen Sie also, Ihre Inhalte gezielt auf Empfänger zuzuschneiden und so erneut das Interesse Ihrer Empfänger zu wecken. Hierbei reicht es häufig nicht, Newsletter einfach an alle Ihre Empfänger zu senden. Nutzen Sie die Informationen über Ihre Kontakte um Newsletter gezielt an Empfängergruppen zu senden, bei denen Sie hohes Interesse an Ihren Inhalten erwarten.

Tipp 2:
Neben den Inhalten sollten Sie auch Ihre Versandfrequenz überprüfen. Senden Sie sehr viele Newsletter an Ihre Empfänger kann das dazu führen, dass das Interesse an Ihren Newslettern abschwächt. Auch hier kann eine Segmentierung helfen, Ihre Inhalte gezielt an einzelne Empfängergruppen zu senden und durch Ausschluss einiger Empfänger die Versandfrequenz zu verringern.

Tipp 3:
Ein weitere Optimierungsmöglichkeit ist die Prüfung der Darstellung. Insbesondere bei mobilen Geräten kann es hier zu Problemen kommen. Tests wie das Newsletter Client Testing helfen Ihnen dabei, vor dem Versand Ihre Newsletter nochmal in verschiedenen Clients anzusehen. Achten Sie so darauf, dass Ihre Darstellung immer fehlerfrei ist, denn fehlerhafte Newsletter wirken unprofessionell und werden so häufig abgemeldet.

Wichtig:
Versenden Sie nur an Kontakte deren E-Mail-Adressen rechtmäßig mit einem Double-Opt-In (DOI) bestätigt wurde. Empfänger, die Ihren Newsletter wirklich bekommen möchten, melden sich nicht so schnell wieder ab.

Alle Optimierungen zusammengefasst:

  • Inhalte optimieren und personalisieren
  • Empfängergruppen nutzen und Newsletter segmentieren
  • Versandfrequenz prüfen und gegebenenfalls verringern
  • Auf die Darstellbarkeit in verschiedenen Clients und mobilen Endgeräten achten

Fazit

Abmeldungen sind ein wichtiger Indikator für die Performance Ihrer Newsletter. Eine hohe Abmelderate ist dabei meist auf wenig relevante Inhalte zurückzuführen und gibt Ihnen so viele Optimierungsmöglichkeiten für Ihre Newsletter. Ist Ihre Abmelderate hoch sollten Sie Ihr E-Mail Marketing professionalisieren. Nutzen Sie Segmentierungen und Personalisierungen, um Ihre Newsletter relevanter für einzelne Empfänger zu machen und Ihre Abmeldungen zu senken.

Über den Autor

Johannes Kohlmann
Werkstudent Online Marketing bei Newsletter2Go

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