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5 Tipps zum Sammeln von E-Mail-Newsletter-Adressen

12. Dezember 2016

5 Tipps zum Sammeln von Newsletter-Adressen

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, wie man nachhaltig und rechtlich sauber das Sammeln von E-Mail-Newsletter-Adressen für den eigenen Newsletter-Verteiler angeht. Dies bildet die Grundlage für E-Mail und Newsletter Marketing. E-Mail-Adressen zu generieren, ist der erste Schritt, bevor man einen Newsletter überhaupt versenden kann – schließlich benötigt man Empfänger, die man kontaktieren kann.

Wie kann man nachhaltig und erfolgreich E-Mail-Adressen für seinen Newsletter-Versand sammeln?

So können Sie E-Mail-Adressen für Ihren Newsletter-Verteiler sammeln:

    1. Gründe für eine Newsletteranmeldung aus Kundensicht
    2. Ideen zur Adressgenerierung für Newsletter
    3. Worauf Sie bei dem Newsletter-Anmeldeformular achten sollten
    4. Wie man Adress-Rückgang (Abmeldungen) verringern kann
    5. Ist der Kauf von Adressen empfehlenswert?

 

1. Wieso sich eigentlich ein Kunde für Ihren Newsletter anmeldet

Meldet sich ein Website-Besucher bei Ihnen zum Newsletter an, ist dies für Sie ein großartiges Erfolgserlebnis. Der Kunde ist damit bereit, Ihnen einen Teil seiner Daten (mindestens seine E-Mail-Adresse) zu geben und zeigt Vertrauen in Ihre Marke sowie Interesse an Ihrem Produkt. Uneigennützig geschieht das aber nicht. Der Kunde hat ab sofort auch eine entsprechende Erwartungshaltung an Ihr Unternehmen. Folgende Punkte sind die häufigsten Gründe für die Newsletter-Anmeldung:

Informationen über neue Produkte. Ihre Kunden erwarten in Ihrem Newsletter regelmäßig Informationen zu neuen Produkten.

Kaufempfehlungen per Newsletter. Beliebt sind auch E-Mails mit Kaufempfehlungen. Hat ein Kunde bspw. gerade eine Spiegelreflex-Kamera gekauft, empfiehlt es sich, ihn über zugehörige Produkte wie zum Beispiel ein Teleobjektiv zu informieren (Upselling).

Newsletter Rabatt-Aktionen. Vergünstigungen sind immer gern gesehen. Belohnen Sie daher Neu- oder Bestandskunden mit individuellen Rabattcodes.

Interessante Neuigkeiten im Newsletter. Sie haben gerade ein neues Design Ihres Webshops veröffentlicht oder weitere Funktionen veröffentlicht. Treten Sie in den Dialog mit Ihren Kunden und teilen Sie Ihnen dies per Newsletter mit.

Der Kunde will rechtzeitig und passend informiert werden über neue Produkte. Er erwartet einen Top-Service, Produktempfehlungen und Rabatte per E-Mail.

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2. Ideen zur Adressgenerierung für Newsletter:

Allgemeines zum Sammeln von E-Mail-Adressen: Stellen Sie immer den Mehrwert für den Kunden in den Vordergrund. Werben Sie höflich, aber nicht zu offensiv. Seien Sie transparent. Geben Sie zum Beispiel an, wie oft die E-Mail-Adresse angeschrieben werden wird und dass der Kunde jederzeit die Möglichkeit hat, seine E-Mail-Adresse wieder aus Ihrem Newsletter-Verteiler zu entfernen.

Pop-Up auf der Website. Von den Besuchern nicht immer gerne gesehen, aber aufgrund der guten Performance ein plausibles Mittel, um E-Mail-Adressen zu generieren, ist ein Pop-up. Geht der Besucher auf eine Website, öffnet sich das Pop-Up und der Besucher wird aufgefordert, seine E-Mail-Adresse anzugeben.

Newsletter Adressgenerierung

Link im Footer. In jedem Fall sollten Sie im Footer Ihrer Website auf ein Newsletter-Bestell-Formular verweisen. Interessiert sich jemand für Ihren Newsletter, hat er dort unkompliziert die Möglichkeit, Ihren Newsletter zu bestellen.

Belohnung bei Newsletter-Anmeldung. Schaffen Sie Incentives, sich für einen Newsletter anzumelden. Dies können Sie beispielsweise durch einen 5€-Rabattgutschein lösen, wie man am folgenden Beispiel sehen kann. Sie werden merken, dass sich durch den 5€-Rabattgutschein wesentlich mehr E-Mail-Adressen in Ihrem Newsletter-Verteiler anmelden werden.

Newsletter Anmeldeformular

Exklusivität und künstliche Verknappung. Belohnen Sie Newsletter-Empfänger mit speziellen Rabattcodes und kommunizieren Sie dies auf der Newsletter-Anmeldeseite. Dies erhöht ebenfalls die Anmelderate und erlaubt Ihnen, mehr E-Mail-Adressen zu sammeln.

Newsletter-Anmeldung im Blog. Da viele Firmen oder Webshops einen eigenen Blog haben, in dem sie regelmäßig über Unternehmens- oder Produktneuigkeiten berichten, eignet sich hier auch ein Widget zur Newsletter-Anmeldung. Gerade im Blog ist der Besucher auf der Suche nach Informationen. Bietet der Blog dem Besucher einen entsprechenden Mehrwert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Besucher sich auch zu dem Newsletter anmeldet.

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3. Worauf Sie bei der Newsletter-Anmeldung achten sollten:

Überschaubare Dateneingabe. Verlangen Sie im Newsletter-Anmeldeformular nicht zu viele Daten. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Mehr als 3 Parameter sollten im Newsletter-Anmeldeformular nicht abgefragt werden (zum Beispiel: E-Mail-Adresse, Geschlecht und Name). Je mehr abgefragt wird, desto niedriger ist die Anmelderate und desto beschwerlicher wird das Sammeln der E-Mail-Adressen.

Transparenter Umgang mit Abbestellungen. Kommunizieren Sie auf der Newsletter-Anmelde-Seite, wie man sich abmelden kann. Dies schafft Transparenz und Vertrauen und erhöht die Anmelderate für Ihren Newsletter.

Versandhäufigkeit. Ein Statement wie „Wir verschicken 1-2 Mal pro Monat“ schafft ebenfalls Vertrauen. Man kann sich als Empfänger sicher sein, nicht Gefahr zu laufen, einen Newsletter täglich zu erhalten.

Link zu einem Newsletter Archiv. Überzeugen Sie potentielle neue Newsletter-Empfänger durch ein Archiv bisheriger versendeter Newsletter. So kann der Kunde leicht abschätzen, ob der Content für Ihn interessant ist und Sie können relevantere E-Mail-Adressen generieren.

Überzeugen Sie mit Rabatten oder einer attraktiven Gegenleistung. Ein beliebter Mechanismus, um die Newsletter-Anmelde-Rate zu erhöhen, ist die Belohnung mit einem 5 € Gutschein bei einer erfolgreichen Newsletter-Anmeldung. Bei B2B Produkten oder Unternehmen eignet sich der Download eines kostenlosen Whitepapers zu einem bestimmten Thema. Trägt man sich für einen Newsletter ein, bekommt man das Whitepaper kostenlos zugeschickt. Damit können Sie leichter E-Mail-Adressen für Ihren Newsletter sammeln.

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4. Warum sich E-Mail-Newsletter-Empfänger abmelden und wie der Adressrückgang verhindert werden kann:

Aus Online Marketing Manager-Sicht zählt oft nur eines: So viele Newsletter-Empfänger wie nur möglich. Dabei wird oft der eigentliche Zweck von Newslettern außer Acht gelassen. Im Mittelpunkt des Marketings und der Ansprache sollte immer noch der Mehrwert des Kunden stehen. Denn werden Kunden zu oft ohne klar erkennbaren Mehrwert für den einzelnen Kunden angegangen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese aus dem Newsletter-Verteiler austragen. Online Marketing Manager stehen somit oft vor dem Problem, einerseits so viel E-Mail Marketing-Kampagnen wie möglich zu verschicken, andererseits aber ihre Empfänger nicht zu nerven. Die Lösung liegt dabei in den sogenannten Lifecycle oder Trigger-Mails. Diese werden ausschließlich anlassbezogen versendet und somit ist die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten oder „nervigen“ Mail wesentlich geringer.

Fazit: Es ist sehr wichtig, gezieltes E-Mail Marketing einzusetzen, um die Empfänger nicht zu „nerven“, sondern ihnen tatsächlich „informations-werten“ Inhalt zu bieten. Nur dadurch kann ein nachhaltig wachsender Newsletter-Adressaufbau erfolgen.

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5. Kauf von E-Mail-Adressen und Empfängerdaten:

Gerade wenn man schnell wachsen will, wird oft mit dem Gedanken gespielt, sich Empfängeradressen zu kaufen, um diese mit einem Newsletter bewerben zu können. So könnte zum Beispiel ein kleiner Shop schnell eine hohe Anzahl an potentiellen Käufern mit den Shopprodukten in einem Newsletter bewerben. Das Sammeln von E-Mail-Adressen erscheint im Vergleich aufwendiger und langwieriger.

Doch Vorsicht: Es stellen sich zwei wichtige Fragen vor dem Kauf von E-Mail-Adressen und dem Newsletter-Versand:

  1. Ist der Kauf legal? Unseriöse Anbieter: Oftmals wird im Internet auf unseriösen Seiten der Kauf von E-Mail-Adressen angeboten. Dabei wird meistens nicht garantiert, dass die E-Mail-Adressen alle eine notwendige Double-Opt-In Bestätigung abgegeben haben und auch der Adressweitergabe und dem Weiterverkauf zugestimmt haben.
  2. Macht der Kauf von Adressen wirtschaftlich Sinn?
  • Mehrfach genutzte Listen: Selbst wenn die Adressliste von einem seriösen Anbieter erworben wird, so wird dieser die Adressliste in der Regel nicht Ihnen exklusiv zu Verfügung stellen. Das wirkt sich negativ auf die Qualität der erworbenen E-Mail-Adressen aus.
  • Keine bisherige Kundenbeziehung: Da Sie zu den gekauften E-Mail-Adressen keine Kundenbeziehung haben, ist die Öffnungsrate dieser E-Mails für gewöhnlich schlecht, da der Empfänger Ihre Firma oder Ihr Produkt nicht kennt.
  • Schlechte Qualität der Listen: Auch wenn es sich es oft verlockend günstig anhört: Die Qualität der E-Mail-Adresslisten ist oftmals sehr schlecht. Viele Adressen existieren nicht mehr oder das Postfach ist voll. Am Ende reduziert sich eine Empfängerliste mit 1000 Empfängern doch relativ schnell auf wenige Dutzend.

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Fazit: Der Kauf von Adresslisten ist in der Regel nicht zu empfehlen. Auch wenn die Anbieter mit attraktiven Preisen locken, lohnt sich aufgrund der meist schlechten Qualität der Liste und den rechtlichen Aspekten der Kauf nicht. Besser fährt man mit einem nachhaltigen Konzept, das langfristige Kundenbindungsprogramme vorsieht. Das Sammeln der E-Mail-Adressen selbst zu übernehmen, ist deutlich nachhaltiger und sorgt für eine relevante, interessierte Empfängerliste.

6 Kommentare

  1. Macht es nicht eventuell auch SInn, auf der Bestellbestätigungsseite auf den Newsletter hinzuweisen und den Kunden abzufangen?

    Er hat ja gerade bestellt und ist also am Unternehmen an sich interessiert. Wenn man an der Stelle also noch mal daraug hinweise “Wenn du auch in Zukunft Informationen zu neuen Produkten usw. erhalten möchtest, melde dich für den Newsletter an” Könnte mir vorstellen, dass das auch eine gute WIrkung hat, oder nicht?

    1. Hallo Kathrin, die Bestellbestätigungsseite ist in der Tat eine gute Stelle, um Kunden auf den Newsletter hinzuweisen. Es besteht bereits ein Interesse am Unternehmen und es ist wahrscheinlich, dass der Kunde in Kontakt bleiben möchte.

      Viele Grüße,
      Friederike Beins

  2. Mich würde zu dem Thema interessieren, wie es sich mit dem ausdünnen des Empfängerstamms verhält. Macht es Sinn Kunden, die seit über einem Jahr keinen einzigen Newsletter geöffnet haben, und auch nicht auf eine/mehrere Reaktivierungskampange/n reagieren, nicht mehr anzuschreiben? Es geht dabei nicht um das Schönen von Öffnungsraten oder sparen von Credits, sondern um gezielteres Anschreiben und z.B. Filtern von Interessen.

    1. Damit sprechen Sie ein wichtiges Thema an. Die Segmentierung nach aktiven bzw. inaktiven Empfänger ist grundsätzlich fast immer sinnvoll. Je gezielter und spezifischer die aktiven Empfänger kontaktiert werden, desto höher liegen auch die Erfolgschancen Ihres Newsletters. Bei Newsletter2Go können Sie Ihre Empfänger mittlerweile auch anhand des Empfängerratings segmentieren. Dieses Merkmal berücksichtigt die Aktivität und erleichtert die Segmentierung.

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