Kostenlos testen Login
Home » Blog » 5 Tipps für kontinuierlichen E-Mail Marketing-Erfolg nach Weihnachten [E-Mail Marketing für Weihnachten 3/3]

5 Tipps für kontinuierlichen E-Mail Marketing-Erfolg nach Weihnachten [E-Mail Marketing für Weihnachten 3/3]

4. Dezember 2015

E-Mail-Marketing-Nach-Weihnachten

So erhalten Sie Ihr Geschäft zwischen den Jahren und darüber hinaus aufrecht

Im Vergleich zur geschäftigen Vorweihnachtszeit geht es in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr eher geruhsam zu. Trotzdem können Sie Nutzen aus dem Aufschwung der vergangenen Wochen ziehen. Die Zeit um Weihnachten bietet auch abgesehen vom vorweihnachtlichen Geschenke-Shopping viele Chancen, mit E-Mail Marketing seinen Erfolg zu steigern.

Mit dem Fest sind vielfältige Möglichkeiten verbunden, sich an seine Kunden zu wenden. Nach dem eigentlichen Weihnachtsgeschäft entstehen noch einmal neue Gelegenheiten, die man auf keinen Fall übersehen sollte. Viele Kunden sind dann durchaus noch in Kaufstimmung. Man sollte das saisonale E-Mail Marketing nicht sofort zu Weihnachten oder direkt danach einstellen, sondern kann es bis Neujahr fortsetzen.

Die mit dem Weihnachtsgeschäft verbundenen Chancen und die feierliche Stimmung gilt es auszunutzen, bevor sich die Aufmerksamkeit auf den neuen Jahresbeginn richtet. Es ist wichtig, dass die verschiedenen Anlässe sich zeitlich nicht überschneiden, sondern die E-Mail Marketing-Kampagnen klar voneinander getrennt werden. Jede E-Mail sollte nur ein einziges übergeordnetes Thema behandeln. Die Herausforderung in der Nach-Weihnachtszeit liegt also darin, einen glatten Übergang zum Jahreswechsel zu schaffen und gleichzeitig keine Chance aus dem (späten) Weihnachtsgeschäft auszulassen.

Die Kundenkommunikation, die in den letzten Tagen des alten Jahres stattfindet, bestimmt den Ton für das neue Jahr. Deshalb sollte man gerade jetzt die Kunden nicht stehen lassen, sondern die Kundenbeziehung weiter stärken, die im Verlauf des Weihnachtsgeschäftes maßgeblich aufgebaut wurde. Damit Ihnen das gelingt, haben wir 5 Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihren E-Mail Marketing-Erfolg nach Weihnachten aufrechterhalten.

Zusammenfassung:
1. Winterschlussverkauf. Der Klassiker – Saisonale und verderbliche Ware absetzen und Platz für einen frischen Start ins neue Jahr schaffen.
2. Nachfassmailings versenden. Warenkorb-Reminder und exklusive Rabattangebote für das neue Jahr.
3. Ergänzende Produkte empfehlen. Zubehör zu Weihnachtsgeschenken bewerben.
4. Community-Aktionen. Kontakte engagieren, z.B. „Zeig dein liebstes Weihnachtsgeschenk“.
5. Ergebnisse auswerten. Erkenntnisse über die Kunden gewinnen, um im nächsten Jahr noch besser zu werden.

1. Winterschlussverkauf abhalten

Ein Schlussverkauf dürfte der Klassiker schlechthin unter den Nach-Weihnachts-Kampagnen sein. Das kommt nicht von ungefähr. Auch, wenn nach Weihnachten der Winter noch lange nicht vorbei ist, lohnt sich eine solche Aktion.

Einerseits ist ein Winterschlussverkauf natürlich eine hervorragende Gelegenheit, Platz im Lager zu schaffen. Produkte mit saisonalem Bezug zu Weihnachten oder leicht verderbliche Ware kann man auf diese Weise gut absetzen. Das heißt nicht, dass man sie verschenken sollte – eine gut gemachte Kampagne mit zeitlicher Beschränkung und auf den Empfänger zugeschnittenen Produkten bewirkt mehr. Nachdem Sie mehr Luft in Ihr Lager gebracht haben, ist Ihr Shop bereit für einen frischen Start ins neue Jahr. Mit neuen Produkten können Sie auf die veränderten Interessen der Kunden, z.B. auf Neujahrsvorsätze, gezielt eingehen.

Andererseits kann man in der Vorweihnachtszeit schon darauf hinarbeiten, nach Weihnachten und bis in den Januar den Umsatz zum Wachsen zu bringen. Zum Beispiel können Sie in Bestellbestätigungen einen Gutschein mitschicken, der sich speziell an Kunden richtet, die Geschenke für andere kaufen. Diese erhalten einen ab dem Ende der Weihnachtstage gültigen Gutschein- oder Rabattcode unter dem Motto „Jetzt ist es Zeit, sich etwas zu gönnen“.

Shopping

2. Nachfassmailings versenden

Nachfassmailings bieten sich sowohl für Kunden an, die Käufe abgebrochen haben, als auch für die, die Käufe abgeschlossen haben. Warenkorb-Reminder werden von vielen Onlineshop-Kunden heute nicht nur akzeptiert, sondern sogar erwartet. Der Warenkorb wird oft nicht nur zum Einkaufen, sondern auch als Wunschzettel oder Merkliste genutzt. Es kann sich lohnen, solche Reminder auch an schon etwas länger inaktive Kunden zu versenden. Erinnert man jemanden nach Weihnachten an seinen vorweihnachtlichen Warenkorb, kann man gut Bezug auf das Fest dazwischen nehmen. Anlässe für solche Nachfassmails könnten z.B. sein:

  • Haben Sie noch Interesse an den Produkten, die Sie sich angesehen haben?
  • Haben Sie zu Weihnachten bekommen, was Sie sich gewünscht haben?

Den Kunden, die zu Weihnachten etwas bestellt haben, können Sie später exklusive Angebote zukommen lassen. Bedanken Sie sich für das Vertrauen beim Kauf der Weihnachtsgeschenke. Schicken Sie dabei einen Gutschein mit, um Ihre Dankbarkeit zu zeigen. Noch besser können Sie die Kunden einbeziehen, indem Sie um Feedback bitten (z.B. zum Versand der Geschenke) und eine Belohnung für dafür anbieten.

3. Ergänzende Produkte empfehlen

Zu Weihnachten werden viele lang gehegte Wünsche erfüllt. Die Begeisterung über lang erwartete Geschenke können Sie sich zunutze machen. Zu fast allen Produkten, die zum Weihnachtsfest verschenkt werden, gibt es passendes Zubehör: Denken Sie an Kameras, Küchengeräte oder Sportequipment. Zu einer Videospielkonsole, die als Geschenk gab, bieten sich z.B. passende Spiele an. Empfehlungen dazu könnten die beliebtesten Artikel aus dem gesamten Shop, die am häufigsten auf Wunschzetteln notierten Artikel oder die besten Neuerscheinungen sein.

Hier liegt die Herausforderung eindeutig darin, herauszufinden, welche Produkte für den Empfänger relevant sein könnten. Anhaltspunkte können unter anderem Wunschzettel oder häufig betrachtete Produktkategorien sein. Damit man diese Daten einsehen kann, müssen natürlich schon vor Weihnachten Wunschzettel angelegt werden können und das Nutzerverhalten im Onlineshop getrackt werden.

Socken

4. Kontakte mit Community-Aktionen engagieren

Auch abseits von Angeboten können Sie die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen und die persönliche Beziehung zur Marke stärken. Führen Sie eine Community-Aktion durch, in der sie eine Chance zur Selbstdarstellung bekommen. Mit solchen Aktionen können Sie als Unternehmen oder Marke echtes Interesse an Ihren Kunden zeigen.

Das können z.B. sein:

  • Gewinnspiel: Zeig dein liebstes Weihnachtsgeschenk
  • Spendenaktion: Zeig uns dein furchtbarstes Geschenk und verschenk es gegen eine Spende weiter

Für die Teilnahme sollten Sie zusätzliche Anreize bieten, um damit auch Umsätze für Ihren Shop zu generieren. Es bieten sich kleinere Rabatte und Angebote, z.B. versandkostenfreier Versand, für alle Teilnehmer an. Ein von den Teilnehmern selbst gewählter Gewinner erhält einen besonderen Preis. Das engagiert die Teilnehmer, ihren Eintrag zu teilen und erhöht die Bekanntschaft der Marke unter deren Freunden.

5. Ergebnisse auswerten

Auch, wenn Sie in diesem Jahr bereits viel aus Ihrem E-Mail Marketing für das Weihnachtsgeschäft gemacht haben – Ihr Ziel ist es, im nächsten Jahr noch besser zu werden. Auf Grundlage der Ergebnisse dieses Jahres können Sie Ihre Zielgruppe besser einschätzen und die Streuverluste minimieren.

Damit Sie qualifizierte Aussagen treffen können, müssen Sie auf jeden Fall Ihre Weihnachtskampagnen tracken. Mindestens die Klicks und Conversions Ihrer E-Mails sollten erfasst werden. Noch besser, Sie werten den gesamten Conversion-Funnel aus. Im Idealfall können Sie die gesamte Customer Journey in Ihrer Newsletter Software abbilden. Dann können Sie genau bestimmen, an welcher Stelle welche Kunden abgesprungen sind und wo Sie im nächsten Jahr noch nachbessern können.

Auch die Auswertung des Newsletter-Erfolges für bestimmte Gruppen lohnt sich. Mithilfe von Cluster-Auswertungen können die Kennzahlen anhand von Merkmalen eingegrenzt werden, z.B. Alter, Geschlecht, Wohnort, Aktivität im Shop oder Jahresumsatz. Anhand dieser Merkmale können Sie Segmente von Kunden festlegen, bei denen bestimmte Mailings besonders gut oder schlecht gewirkt haben.

In unserer Serie „E-Mail Marketing für Weihnachten“ haben wir Ihnen Tipps rund um das Weihnachtsgeschäft mitgegeben: Von der Vorbereitung über die Betreuung bis zur Nachbereitung haben Sie die umsatzstärkste Zeit des Jahres damit voll im Griff.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>