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10 Tipps, wie Sie Newsletter-Adressen für Ihr E-Mail Marketing generieren

E-Mail Adressen generieren

Die Generierung von E-Mail-Adressen ist eines der wichtigsten Aspekte für erfolgreiches Newsletter Marketing. Beim Newsletter-Adressen generieren gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie in 10 nützlichen Tipps in diesem Beitrag.

Newsletter-Adressen als Basis für E-Mail Marketing

Erfolgreiches E-Mail Marketing besteht aus zwei verschiedenen Grundbausteinen. Zum einen ist dies der Newsletter selbst. Dieser sollte aussagekräftig, klar strukturiert und professionell aufgesetzt sein. In Vergessenheit gerät jedoch oft der zweite Grundbaustein erfolgreichen E-Mail Marketings. Eine qualitativ hochwertige und umfangreiche Empfängerliste ist absolut unverzichtbar. Neue Kunden können nur gewonnen werden, indem der Verteiler immer wieder erweitert und optimiert wird.

Weiterhin ist es wichtig, sich einmal vor Augen zu führen, wieso sich ein Empfänger überhaupt für einen Newsletter anmeldet. Schließlich gehört für den Empfänger zur Newsletter-Anmeldung die Übermittlung seiner Daten, zumindest seiner E-Mail Adresse. Damit übermittelt der Kunde Ihnen Vertrauen und zeigt Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Das bedeutet jedoch auch, dass der Kunde ab sofort etwas von Ihnen erwartet. Eine sichere und gepflegte Empfängerliste ist daher umso wichtiger.

Wie Sie E-Mail-Adressen generieren können

Es gibt zahlreiche Wege, E-Mail-Adressen zu generieren. In jedem Fall sollte hierbei auf die Rechtssicherheit geachtet werden. Wie Sie Adressen für Ihren Newsletter generieren können und was Sie dabei beachten müssen, haben wir in 10 nützlichen Tipps für Sie zusammengefasst.

1. Kosten-Nutzen-Verhältnis des Empfängers beachten

Um E-Mail-Adressen zu generieren, sollten Sie zuallererst dafür sorgen, dass Ihr Angebot für die potentiellen Empfänger auch interessant gestaltet ist. Weckt Ihre Website oder Ihr Onlineshop das Interesse eines Empfängers, so ist dieser eher dazu bereit, Ihnen seine sensiblen Daten zu übermitteln. Sehen Sie diese Situation als metaphorisches Kosten-Nutzen-Verhältnis an. Der Empfänger fragt sich, ob ihm die Übermittlung seiner Daten für die angebotene Leistung wert ist. Ihre Aufgabe ist es daher, diesen Wert für den Empfänger herzustellen, damit er sich für den Newsletter registriert.

2. Stellen Sie keine unnötigen Anmeldehürden

Es ist verständlich, dass Sie für Ihre Zielgruppenerschließung und Empfängersegmentierung so viele Informationen über Ihre Empfänger sammeln möchten wie möglich. Ein unnötig kompliziertes oder umfangreiches Anmeldeformular kann einen potentiellen Newsletter-Abonnenten jedoch von der Anmeldung abschrecken. Beschränken Sie sich im Anmeldeformular daher unbedingt nur auf die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld. Bei Bedarf können Sie 2-3 weitere Felder anbieten, die jedoch auf freiwilliger Basis sein sollten.

3. Kein käuflicher Erwerb von E-Mail-Adressen

Durch Dienstleister ist es möglich, E-Mail-Adressen käuflich zu erwerben. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Der käufliche Erwerb kann mit hohen Kosten und rechtlichen Konsequenzen verbunden sein. Für den Marketing-Erfolg sind gekaufte Adresslisten außerdem oft wertlos und am falschen Ende investiert.

Für den Versand muss normalerweise die aktive Einwilligung des Empfängers vorliegen, was bei erworbenen Empfängerlisten nicht zu gewährleisten ist. Weiterhin sind Ihnen die Interessen der Empfänger nicht bekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit interessieren sich diese Menschen nicht für Ihren Newsletter und Ihre Produkte. Die Empfängerdaten aus solchen Listen sind außerdem oft fehlerhaft oder unvollständig. Auch eine Personalisierung, welche wesentlich zur Kundenbindung beiträgt, ist in diesem Fall nicht möglich.

4. Beachten Sie die rechtlichen Vorschriften

Rechtssicheres E-Mail Marketing

Das Beachten der rechtlichen Vorschriften schließt sich der Empfehlung, auf gekaufte Listen zu verzichten, unmittelbar an. Wie bereits erwähnt, ist die aktive Zustimmung des potenziellen Kunden unbedingt notwendig. Diese kann schnell und einfach per Double-Opt-In-Anmeldeformular eingeholt werden. Nach der Newsletter-Anmeldung erhält der Empfänger einen individuellen Bestätigungslink. Per Klick auf diesen Link gibt der Empfänger seine aktive Einwilligung und darf nun kontaktiert werden. Das Double-Opt-In-Anmeldeformular erfüllt alle aktuellen Vorschriften zum Thema Datenschutz.

Manchmal registrieren sich Empfänger für Ihren Newsletter und Sie stellen fest, dass dieser Person beim Eintragen der E-Mail-Adresse mit Sicherheit ein Tippfehler in der Adresse unterlaufen ist. Es ist Ihnen rechtlich gesehen jedoch nicht gestattet, diesen Fehler eigenständig zu korrigieren. Sie sind in diesem Fall darauf angewiesen, dass der Empfänger die Registrierung erneut vornimmt.

5. Nutzung von Social Media

Social-Media-Plattformen eignen sich – je nach Branche und Art Ihres Unternehmens – gut zur Generierung von E-Mail-Adressen. Bewerben Sie die Newsletter-Anmeldung auf Ihren Social-Media-Plattformen, um die Reichweite so noch etwas zu erhöhen und möglicherweise eine andere Kundengruppe zu erreichen.

6. Gutscheine, Rabatte und Incentives für die Newsletter-Anmeldung

Die meisten Empfänger geben Ihnen ihre Daten nicht “einfach so”. Gutscheine, Rabatte und Incentives sind daher ein strategisch guter Weg, neue Empfänger zu generieren. Sie können so beispielsweise einen 5€ Rabattgutschein anbieten, der dem Empfänger nach erfolgter Anmeldung übermittelt wird. Im B2B Bereich könnten Sie beispielsweise ein Whitepaper anbieten. Die Anzahl an generierten E-Mail Adressen durch solch ein Konzept ist um ein vielfaches höher als bei anderen Generierungsmöglichkeiten.

7. Die richtige Platzierung

Auch die Platzierung des Newsletter-Anmeldeformulars sollte gut durchdacht werden. Schließlich soll der Empfänger aktiv, aber auch nicht zu aufdringlich dazu aufgefordert werden, sich für den Newsletter einzutragen. Hierfür bieten sich zum Beispiel folgende Wege an:

  • Pop-Up auf Ihrer Website: Auch wenn dieser Weg viele Website-Besucher genervt stimmt, performen Anmeldeformulare per Pop-Up auf der Website besonders gut. Wenn ein potentieller Empfänger Ihre Website besucht, öffnet sich per Pop-Up ein Fenster, in dem zur Anmeldung aufgefordert wird.
  • Link im unteren Bereich Ihrer Website: Sie sollten in jedem Fall im unteren Teil Ihrer Website zur Newsletter-Anmeldung verlinken. Dies ist besonders unaufdringlich, aber wichtig, damit Interessenten schnell und einfach Ihren Newsletter abonnieren können.
  • Anmeldung im Blog: Ist ein Website-Besucher auf Ihrem Blog unterwegs, so ist er aktiv auf der Suche nach Informationen. An dieser Stelle bietet sich eine Aufforderung zur Newsletter-Anmeldung durchaus an, um noch mehr Informationen erhalten zu können.

8. Gestaltung des Anmeldeformulars

Newsletter_Anmeldeformular

Eine gute Gestaltung des Anmeldeformulars trägt zu einem professionellen Image bei. Insbesondere in Hinsicht auf die DSGVO sollte Ihr Newsletter-Anmeldeformular diese drei Bestandteile vorweisen:

  • Verwendungszweck: Kommunizieren Sie kurz aber deutlich, für welchen Zweck Sie die personenbezogenen Daten sammeln und verwenden werden.
  • Abmeldelink: Weisen Sie unbedingt eindeutig auf die jederzeitige Abmeldemöglichkeit hin. Ist dies nicht klar und deutlich kommuniziert, so ist Ihr Anmeldeformular rechtswidrig.
  • Datenschutzerklärung: Der Link zur Datenschutzerklärung muss gesondert angegeben werden. Diese bestätigt der Empfänger mit Klick auf den Double-Opt-In-Link.

9. Informieren Sie über Ihre Versandfrequenz

Niemand möchte sich für einen Newsletter anmelden, um dann tagtäglich mit schlechten Kampagnen und Werbung überhäuft zu werden. Es bietet sich daher an, im Anmeldeformular über Ihre Versandfrequenz zu informieren. Eine simple Aussage wie “Wir verschicken unsere Mailings ein- bis zweimal monatlich” reicht hierbei völlig aus. Der Empfänger weiss nun direkt, auf was er sich einstellen kann. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, diese Ankündigung nicht wesentlich zu über- oder unterschreiten. Das könnte negativ zum Vertrauen der Empfänger beitragen.

10. Stellen Sie Ihr Newsletter-Archiv zur Verfügung

Ist sich ein potenzieller Empfänger nicht sicher, ob er Ihren Newsletter abonnieren möchte, so kann es sinnvoll sein, einen Link zu Ihrem Newsletter-Archiv zur Verfügung zu stellen. Hier kann der Leser in Ihren vorherigen Newslettern stöbern und selber einschätzen, ob die Inhalte für ihn relevant sind. Auch eine kleine Auswahl an Beispiel-Newslettern könnte zu diesem Prinzip beitragen.

Fazit

Das rechtssichere generieren von Newsletter-Adressen muss nicht schwer sein. Sie können Ihre Empfängerliste auf verschiedenste Art und Weisen erweitern. Hierbei spielen nicht nur die Kanäle eine wichtige Rolle, sondern auch Aspekte wie Vertrauen, Belohnungen und die richtige Anmeldeformular-Gestaltung sind von Bedeutung. Einfache Anpassungen in Ihrer Newsletter-Strategie können Ihnen dabei helfen, Ihre Adressliste auszubauen.

Über den Autor

Soraya Segni
Werkstudentin Online Marketing bei Newsletter2Go

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